Leasing

Dokumentierte Kundenfreundlichkeit im Leasing-Geschäft

Fahrer von Leasing-Autos sehen dem Ende ihres Vertrags oft mit Sorge entgegen: Allzu oft werden Schäden am Fahrzeug nicht auf einen der Laufleistung entsprechenden Minderwert beschränkt, sondern auch normale Gebrauchsspuren wertmindernd angerechnet. Viele Leasingkunden sehen sich sogar bei der Abrechnung des Restwerts „Über den Tisch gezogen“.

Dass ihre Kunden vor solchen unlauteren Methoden sicher sind, können Leasinggesellschaften nun mit dem TÜV Zeichen „Fair Wear & Tear“ dokumentieren.

Dabei handelt sich um einen europaweit angebotenen Standard des TÜV NORD, der die Anforderungen an das Managementsystem von Leasinggesellschaften sowie die Kriterien für die Schadensbewertung an Pkw und Nutzfahrzeugen festlegt. Leasinggesellschaften bekommen damit bescheinigt, nicht über Gebühr vom Vertragsende zu profitieren. In Deutschland gab es bisher lediglich den verbandsgebundenen Standard des VMF (Verband markenunabhängiger Fuhrparkmanagementsgesellschaften e. V.), der Nicht-Mitgliedern verwehrt blieb. Diese können nun auf „Fair Wear & Tear“, das vergleichbare Kriterien hat, zurückgreifen.

Die Leasinggesellschaft muss dazu Verfahren einführen und betreiben, die bestimmte Anforderungen erfüllen. Diese Anforderungen sind in Anlehnung an die Norm ISO 9001 formuliert. Allerdings ist die Einführung eines Managementsystem nach ISO 9001 keine Voraussetzung für die Zertifzierung für „Fair, Wear & Tear“, es würde lediglich die Zertifizierung erleichtern.

Und so läuft die Zertifizierung ab: Die Leasinggesellschaft macht sich mit den Anforderungen aus dem Standard vertraut. Sie implementiert Verfahren und Prozesse, die die Anforderungen erfüllen. Sie beauftragt eine unabhängige anerkannte Gutacherorganisation – etwa den TÜV – mit der Bewertung ihrer Leasing-Rückläufer. Sie schult das Personal, das mit den Verfahren und Prozessen zu tun hat. Wenn Teile des Prozesses von Dienstleistern durchgeführt werden, überzeugt sie sich, dass das Personal des Dienstleisters ebenfalls angemessen geschult ist oder schult es gegebenenfalls selbst und sie prüft selbst, wie gut ihre Verfahren funktionieren ( z.B. in internen Audits, die auch die Funktion der Dienstleister umfassen können.)

Ist das TÜV Zeichen „Fair Wear & Tear“ erteilt, verfügt die Leasinggesellschaft über ein wirkungsvolles Marketinginstrument und einen wichtigen Wettbewerbsvorteil: „Hier haben Kunden keinen Ärger bei Vertragsende!“, sagt der TÜV.


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