Zurück zum Presseportal20. August 2009
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Veranstaltungen

Wie werden Freigrenzen für radioaktive Stoffe angepasst?

Hamburg/Wiesbaden: Etwa 200 Fachleute von Behörden in der Nuklearaufsicht, Betreibern und Sachverständigen aus aller Welt werden zum drei Tage dauernden internationalen Symposium Release of Radioactive Materials from Regularory Requirements in Wiesbaden erwartet. Es findet statt ab Montag, 21. September. Das Symposium wird ausgerichtet von TÜV NORD SysTec in Zusammenarbeit mit der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA, dem deutsch-schweizerischen Fachverband für Strahlenschutz sowie der Agentur für Kernenergie der OECD/NEA. „Es ist bereits das sechste internationale Symposium, das wir ausrichten“, so Dr. Jörg Feinhals von TÜV NORD SysTec. „Die Veranstaltungen genießen weltweit bei Fachleuten hohes Ansehen.“
Hintergrund der Veranstaltung sind die Arbeiten der IAEA an neuen Sicherheitsrichtlinien. Es geht um Freigrenzen: Sind Kontaminationen von Abfällen so gering, dass keine Genehmigung für den Umgang mit radioaktiven Stoffen notwendig ist, oder sind sie höher? Entscheidend ist dies beim Rückbau kerntechnischer Anlagen; denn behördlich festgesetzte Freigrenzen entscheiden darüber, ob es sich beim Material um radioaktiven oder konventionellen Abfall handelt. So gibt Augustin Janssens einen Ausblick auf die Tätigkeiten der Europäischen Kommission in diesem Bereich; sie will die entsprechenden, von der IAEA erarbeiteten Grenzwerte für die Staaten der EU festlegen.
Im ersten Teil des Symposiums geht es um nationale Regelungen und den Umgang mit diesen in Deutschland, Großbritannien, Tschechien, Spanien,  Frankreich, Japan und den USA. Der zweite Teil befasst sich mit den Anwendungen internationaler Vorschriften zur Freigabe: Hier stehen Einblicke zum Umgang mit diesem Thema in unterschiedlichen Ländern auf dem Programm, sowohl theoretisch als auch praktisch.
„Unser Symposium versteht sich sicher als Plattform derjenigen, die in erster Linie mit diesem Thema zu tun haben“, betont Dr. Jörg Feinhals, jedoch seien auch beispielsweise Industriezweige mittelbar betroffen – nämlich dann, wenn sie mit eigentlich freigegebenem Material umgehen, sich jedoch bei Messungen herausstellt, dass die tatsächliche radioaktive Belastung höher ist als von der Branche gewollt. „Insofern hat unser Symposium Auswirkungen auf viele Branchen und somit auf Marktteilnehmer.“

Über die TÜV NORD Gruppe
Die TÜV NORD Gruppe ist mit über 8.400 Mitarbeitern, davon mehr als 6.600 mit technisch-naturwissenschaftlichem Hintergrund, einer der größten technischen Dienstleister in Deutschland. Ebenso ist sie in über 70 Staaten Europas, Asiens, Afrikas und Amerikas tätig. Die führende Marktposition verdankt die Gruppe ihrer Kompetenz und einem breiten Beratungs-, Service- und Prüfspektrum in den Geschäftsbereichen Mobilität, Industrie Services, International, Rohstoffe sowie Bildung und Personal. Ihr Leitmotiv: „Wir machen die Welt sicherer“.
www.tuev-nord.de

Über TÜV NORD SysTec
TÜV NORD SysTec setzt sich seit dem Beginn in Deutschland für die Sicherheit kerntechnischer Anlagen sowie für den Strahlenschutz ein. Zudem bietet das Unternehmen Beratungs- und Prüfdienstleistungen in unterschiedlichen Arbeitsfeldern von der Windenergie, Verfahrenstechnik, Mechanik bis zur Sicherheit von Software und digitaler Leittechnik. TÜV NORD SysTec beteiligt sich zudem an der Fortentwicklung der Sicherheitstechnik in Forschungsvorhaben sowie durch Mitarbeit bei der Erarbeitung von Standards und Regelwerken. In sämtlichen Geschäftsfeldern ist TÜV NORD SysTec auch international tätig.

Pressekontakt/Redaktion dieser Meldung:
TÜV NORD Gruppe
Jochen May Telefon 0511 986-1324, Fax -28991324
Mail: pressetuev-nord.de
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