Zurück zum Presseportal22. Dezember 2015
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Gebäude

Einbruchschutz für Haus und Wohnung: Keine Chance für Einbrecher in der Winterzeit

In der Winterzeit sind Langfinger besonders aktiv: Laut der aktuellen Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts fanden die meisten Einbrüche im vergangenen Jahr in den Wintermonaten November, Dezember und Januar statt. Besonders in der dunklen Jahreszeit steigt also die Gefahr, Opfer eines Haus- oder Wohnungseinbruchs zu werden. Fachleute von TÜV NORD verraten, wie sich Mieter und Eigentümer effektiv gegen Diebe schützen können.

Auch die Anzahl der Wohnungseinbrüche insgesamt ist der Kriminalstatistik zufolge im Vergleich zum Vorjahr um knapp zwei Prozent gestiegen und damit so hoch wie zuletzt vor 16 Jahren. Vor allem in den dunklen Herbst- und Wintermonaten haben Einbrecher Hochsaison. Doch wer glaubt, dass gerade in der Nacht erhöhtes Risiko besteht, irrt. Ein Großteil der Einbrüche findet mitten am Tag statt. Oft benötigen die Täter nur wenige Minuten, um sich ungestört Zutritt ins Haus zu verschaffen und anschließend mit der Beute zu entkommen. Der finanzielle Schaden ist in vielen Fällen überschaubar und zu ersetzen. Was jedoch bleibt, ist ein ungutes Gefühl in den eigenen vier Wänden sowie der Verlust ideeller Werte.

Um es gar nicht erst so weit kommen zu lassen, gibt Jürgen Richters, Security-Experte bei TÜV NORD, fünf Tipps, um Einbrüchen vorzubeugen.

Identifizieren von Schwachstellen:

Einbrecher dringen am liebsten unbemerkt und ohne Zeitdruck in Objekte ein. Deshalb sind insbesondere rückwärtige und schlecht einsehbare Eingänge und Glastüren eine beliebte Einbruchstelle. Die Immobilie sollte daher an diesen möglichen Schwachstellen, wie zum Beispiel Kellereingängen und Terrassentüren, auf Einbruchsicherheit überprüft werden. Auch auf Aufstiegshilfen, die den Einstieg über einen Balkon ermöglichen, ist zu achten.

Geeignete Sicherungsprodukte auswählen:

Zur Sicherung von Türen und Fenstern sollten bevorzugt zertifizierte Produkte eingesetzt werden. Aber auch die Montage dieser Produkte muss richtig erfolgen. Eine fehlerhafte Installation oder minderwertige Produkte bieten oft keinen ausreichenden Schutz und erzeugen lediglich eine Scheinsicherheit.

Türen und Fenster ganzheitlich sichern:

Türen bestehen aus verschiedenen Komponenten: Schließzylinder, Schloss mit Riegelwerk, Türblatt und Türrahmen. Dabei ist zu beachten: Die Widerstandskraft der Tür wird durch die schwächste Stelle bestimmt. Nur mit einer ganzheitlichen Sicherung kann daher eine definierte Einbruchhemmung erreicht werden. Fenster können hingegen mit Pilzkopfverriegelungen sowie Glasscheiben mit einbruchhemmender Folie gesichert werden. Es sollte insgesamt eine Widerstandsklasse 2 (RC 2) erreicht werden, die einen Schutz vor Gelegenheitstätern mit einfachen Einbruchwerkzeugen bietet.

Zeitschaltuhren aktivieren:

Die Mehrzahl der Einbrecher scheut die Konfrontation mit anwesenden Personen und steigt bevorzugt in „unbewohnte“ Häuser und Wohnungen ein. Eingeschaltetes Licht, das auch bei Abwesenheit durch eine Zeitschaltuhr gesteuert werden kann, hilft besonders in den Abendstunden, den Eindruck eines belebten Hauses zu erwecken. Um Einbrüche tagsüber zu vermeiden, kann zum Beispiel mit Radioweckern ein bewohnter Eindruck erweckt werden.

Überwachungselektronik einsetzen:

Einbruchmeldeanlagen und Überwachungskameras schrecken Diebe nachweislich ab. Auch sichtbar montierte Sirenen oder Kameras senken das Einbruchrisiko deutlich und sind eine sinnvolle Ergänzung zum baulichen Grundschutz.

 

Über die TÜV NORD GROUP

Die TÜV NORD GROUP ist mit über 10.000 Mitarbeitern einer der größten technischen Dienstleister. Mit ihrer Beratungs-, Service- und Prüfkompetenz ist sie weltweit in 70 Ländern aktiv. Zu den Geschäftsbereichen gehören Industrie Service, Mobilität, IT und Bildung. Mit Dienstleistungen in den Bereichen Rohstoffe und Aerospace hat der Konzern ein Alleinstellungsmerkmal in der gesamten Branche. Leitmotiv: „Excellence for your Business“. http://www.tuev-nord.de

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