TÜV NORD Tipps zum Thema Urlaubserwachen: Strand, Stress und Streit – „alles inklusive“

Gesundheit

Urlaubserwachen: Strand, Stress und Streit – „alles inklusive“

Schönen Urlaub! Dieser Wunsch tönt in den Sommermonaten wieder verstärkt durch Büroflure und Werkshallen. Wie selbstverständlich gehen wir davon aus,  dass die „beste Zeit des Jahres“ ein voller Erfolg wird; Harmonie und Erholung pur. Erstaunlicherweise häufen sich oft gerade im Urlaub die Konflikte: vom Urlaubsblues ist die Rede, von Stress und sogar von Scheidung. Der Schlüssel zum Glück sind insbesondere zwei Komponenten, weiß Ulf Kirse von der TÜV NORD Gruppe: Kommunikation und Planung.

Jeder Mensch ist anders. Und jeder Mensch hat eine andere Vorstellung von einem gelungenen Urlaub. Was den einen entspannt, ödet den anderen an. Wo der eine zur Entspannung auf Berge klettert, fühlt der andere sich von zu viel Aktivität ausgelaugt. Ein Patentrezept gibt es nicht. Deshalb empfiehlt Ulf Kirse ein offenes Gespräch vor der Urlaubsplanung, in dem jeder festlegt was ihn entspannt und wie viel er sich an welcher Stelle einbringen möchte. „Es ist wichtig, die eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen und zu äußern“, so der Psychologe. Eltern, die beruflich viel unterwegs sind, werden in Urlaubszeiten von ihren Kindern stark in Beschlag genommen. Das ist richtig und wichtig. Trotzdem hat auch jedes Elternteil ein Recht auf Rückzugsmomente.

Kommt der Familienrat auf keinen gemeinsamen Nenner, sind vielleicht auch zwei Kurzurlaube die Lösung. Grundsätzlich gilt: wer es sich leisten kann, sollte die gewohnten vier Wände während des Urlaubs verlassen, um einen klaren Trennstrich zwischen Alltag und Urlaub zu ziehen. Die meisten Menschen profitieren von zwei bis drei Wochen in der Ferne. Dann lässt sich der Stress am besten abschütteln.

Dennoch: Es ist ratsam, sich frei zu machen von überzogenen Ansprüchen. Fährt man mit dem Gedanken in den Urlaub, dass „jetzt alles perfekt wird“, kann man nur verlieren. Dann können die harten Frühstücksbrötchen oder der Streit mit dem Partner schon zum Gefühl führen, der Urlaub sei für die Katz gewesen.


Ich packe meinen Koffer...

Rückt der Zeitpunkt des Urlaubs näher, lohnt es sich, auch am Arbeitsplatz die Weichen auf Urlaub zu stellen. Wissen Kunden und Kollegen schon von der Abwesenheit? Welche Projekte müssen vor der Auszeit noch zwingend erledigt werden? Wer übernimmt die Urlaubsvertretung? Wenn klar ist, wer Telefonate annimmt und E-Mails beantwortet, besteht keine Notwendigkeit während des Urlaubs das Notebook aufzuklappen oder das Telefon zu zücken.

Wer beruflich stark gefordert ist, profitiert davon, vor der Urlaubsreise einige Tage zu Hause zu sein und die Zeit für sich selbst zu nutzen. Auszeiten, in denen man seinen Gedanken nachhängen kann, ein Hobby ausübt oder Freunde trifft, wirken sich auch positiv auf das Familienleben aus. Stimmen Sie sich mit Ihrem Partner rechtzeitig ab, wer sich wann um Kinder, Haushalt und Reisevorbereitung kümmert. Wenn nur eine Person für alles verantwortlich ist, wird sich diese schnell überfordert fühlen und schon mit ungutem Gefühl in den Urlaub starten.


Die Reise zum Teil des Urlaubs machen

Ob Auto, Bahn oder Flugzeug – wie ich die Fahrt zum Urlaubsort bewerte, hängt von meiner Einstellung ab: Empfinde ich sie als lästigen Bestandteil, fühle ich mich schneller gestresst. Sehe ich sie als Teil des Urlaubs kann ich mich meist besser auf Staus oder Verspätungen einlassen: „Der Weg ist das Ziel. Natürlich wünscht sich niemand lange Wartezeiten, aber wenn ich ohne Zeitdruck reise, kann ich das Verkehrs-Chaos nutzen, um im nahe gelegenen Ort einen Kaffee zu trinken, einen Spielplatz zu besuchen oder ähnliches“, sagt Ulf Kirse.

Besonderes Augenmerk gilt auch der Reise mit kleinen Kindern: Damit Kinder und Eltern entspannt reisen können, empfiehlt sich ein nahe gelegenes Urlaubsziel. Und auch die Reise selbst sollte für Kinder so angenehm wie möglich gestaltet werden: Reisespiele für unterwegs gibt es zahlreich.


Am Urlaubsort

Eigentlich wollen wir im Urlaub unseren Arbeitsalltag komplett hinter uns lassen, entspannen und uns der Familie widmen. Doch das gelingt nicht immer. Insbesondere Führungskräfte können oft nur schwer abschalten. Und so werden am Strand doch wieder der Blackberry herausgeholt, E-Mails beantwortet oder Telefonate mit Kollegen geführt. Insbesondere Männer leben oft in der Angst, dass Projekte ohne ihr Zutun nicht ordnungsgemäß zu Ende geführt werden und stehen unter permanentem Leistungsdruck. Dabei sind Regenerationsphasen wichtig für die physische und psychische Gesundheit. „Wenn wir uns nicht regelmäßig Freiräume schaffen, öffnen wir stressbedingten Krankheiten wie Burnout, Depressionen oder Bluthochdruck Tür und Tor“, sagt Ulf Kirse. Deshalb lassen Sie es lieber locker angehen: Wer auch im Urlaub der Devise „höher, schneller, weiter“ verfällt, läuft Gefahr im Urlaub in die Stressfalle zu geraten. „Der Körper braucht seine Ruhezeiten, sonst schlägt er irgendwann zurück. Wer auch beim Freizeitprogramm nur auf Leistung setzt, wird mittelfristig krank“, so Ulf Kirse.

Grundsätzlich ist der Arbeitnehmer nicht verpflichtet, im Urlaub erreichbar zu sein. Der Urlaub dient laut Gesetz der „Erholung“ und „Wiederherstellung der Arbeitskraft“. Natürlich können spezielle Jobs oder echte Notfälle einen Anruf im Urlaub rechtfertigen. Ulf Kirse: „Lässt sich die Arbeit im Urlaub nicht vermeiden, sollte sie in Absprache mit den anderen Familienmitgliedern zeitlich begrenzt werden. So fällt es auch dem Arbeitenden leichter, einen gedanklichen Stopp zu machen.“


Zeit nach dem Urlaub planen

Damit das Urlaubsgefühl lange anhält, kann man versuchen Urlaubsrituale in den Alltag einzubauen. Ein kleiner Spaziergang nach dem Abendessen oder ein ausgiebiges Frühstück mit der Familie am Wochenende können dazu beitragen, dass dies gelingt.

Auch im Job sollte man versuchen, nicht gleich wieder von null auf hundert zu starten: „Planen Sie zwei Tage ein, um die liegengebliebenen Arbeiten aufzuarbeiten. Versuchen Sie Meetings oder Kundenbesuche in dieser Zeit zu vermeiden und gehen Sie pünktlich aus dem Büro“, so Kirse.

 

Viele nützliche Tipps rund um das Thema Urlaub mit dem Auto finden Sie unter:
http://www.tuev-nord.de/de/verkehr/Tipps_Urlaubsreise_83827.htm

 

Über die TÜV NORD Gruppe
Die TÜV NORD Gruppe ist mit über 10.000 Mitarbeitern einer der größten technischen Dienstleister. Mit ihrer Beratungs-, Service- und Prüfkompetenz ist sie weltweit in 70 Ländern aktiv.  Zu den Geschäftsfeldern gehören Industrie Services, Mobilität und Bildung. Mit Dienstleistungen in den Bereichen Rohstoffe und Aerospace hat der Konzern ein Alleinstellungsmerkmal in der gesamten Branche. Leitmotiv: „Wir machen die Welt sicherer“.
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