BETRIEBLICHE GESUNDHEITSFÖRDERUNG
Psychische Belastung und Beanspruchung erkennen, vermindern, vermeiden
Immer mehr Unternehmen sind bestrebt, die Gesundheit ihrer Mitarbeiter durch ein betriebliches Gesundheitsmanagement zu fördern. Daher wird zunehmend die psychische Belastung und Beanspruchung thematisiert, die ja auch verpflichtender Bestandteil der Gefährdungsbeurteilung ist. Wie kann psychische Belastung und Beanspruchung erfasst und reduziert werden? Wie gelingt dies auf effiziente und Kosten schonende Weise?
Das MPI des TÜV NORD hat zu diesem Zweck ein dreistufiges Vorgehen entwickelt, das für jedes Unternehmen eine sichere Entscheidung für das passende Konzept erlaubt:
- Die psychische Belastung erfasst ein Arbeitsmediziner oder eine Fachkraft für Arbeitssicherheit anhand von orientierenden Messverfahren.
- Die psychische Beanspruchung wird von einem Arbeitsmediziner mit vertiefenden Verfahren gemessen. Er prüft, ob bereits psychische Beanspruchungen wie Stresserleben, psychische Sättigung oder andere ungünstige Auswirkungen auf Leistungsfähigkeit und -bereitschaft der Mitarbeiter aufgetreten sind.
- Sowohl psychische Belastung als auch Beanspruchung werden durch das umfassende Verfahren der moderierten Gefährdungsbeurteilung erhoben, sofern die psychische Beanspruchung als erheblich einzustufen ist.
Was ist die moderierte Gefährdungsbeurteilung?
Bei der moderierten Gefährdungsbeurteilung werden psychische Belastung und Beanspruchung systematisch erfasst und außerdem Maßnahmen zur Belastungs- und Beanspruchungsreduktion erarbeitet, verabschiedet, realisiert und evaluiert.
Erfahrene Arbeitspsychologen des TÜV NORD moderieren Workshops mit einem Lenkungskreis aus Führungskräften und Personalvertretern, aber auch mit den Mitarbeitern, die bei der Messung in besonderer Weise einbezogen werden.
Dabei kommen Verfahren zum Einsatz, die die vorgeschriebenen Gütekriterien erfüllen. Qualitative Befragungsmethoden erleichtern es, wirkungsvolle Interventionen zur Verminderung von Belastung und Beanspruchung abzuleiten.
Was bewirkt die moderierte Gefährdungsbeurteilung?
Die moderierte Gefährdungsbeurteilung erlaubt durch die Kombination aus Diagnostik, Empfehlung von Interventionsmöglichkeiten und deren Evaluation, die psychische Belastung und Beanspruchung wirkungsvoll und nachhaltig zu reduzieren.
Dies fördert die Arbeitszufriedenheit der Mitarbeiter ebenso wie die Tatsache, dass ihre differenzierten Gestaltungsvorschläge nach Möglichkeit verwirklicht wurden. In Verbindung mit ihrer verbesserten Leistungsfähigkeit und -bereitschaft sind spürbare Auswirkungen bei Produktivität, Umsatz und Ertrag die Regel.
Der Objektivität, Unabhängigkeit und Neutralität
sind alle begutachtenden Ingenieure, Arbeitsmediziner und Arbeitspsychologen verpflichtet. Dies ist sowohl für Unternehmer als auch für Personalvertreter von großer Bedeutung, denn auf diese Weise wird gewährleistet, dass eine verlässliche und umfassende Datenbasis erhoben wird und dass alle Interventionen vorgeschlagen werden, die hinreichend und notwendig sind, um psychische Belastung und Beanspruchung nachhaltig zu vermindern.
Wir bieten praktische Unterstützung!
Die Mitarbeiter des MPI der TÜV NORD Mobilität GmbH&Co.KG stehen bei allen Schritten der Vorbereitung, Durchführung und Umsetzung der moderierten Gefährdungsbeurteilung beratend und/oder praktisch zur Seite.
