Batterie
Das Energiepaket Ihres Autos: Die Batterie heißt im Fachbegriff Akkumulator, was mit Sammler übersetzt werden kann. Dieser Begriff erklärt die Aufgabe der Batterie recht gut: Die Batterie soll bei laufendem Motor Energie sammeln und diese beim Starten zur Verfügung stellen.
In Kraftfahrzeugen werden überwiegend Bleibatterien verwendet, die aus mehreren Zellen gleicher Größe bestehen. Die Nennspannung einer Zelle wird mit 2 Volt angegeben. Um eine Batterie-Nennspannung von 12 oder 24 Volt zu erreichen, wird die entsprechende Anzahl von Zellen durch Zellverbinder in Reihe geschaltet.
Die Zellen bestehen aus gitterförmigen Bleiplatten, die durch Plattenverbinder miteinander verbunden werden. Jede Zelle besteht aus einer Plusplatte mit braunem Bleidioxid und einer Minusplatten aus grauem Blei. Um einen Zellkurzschluss zu vermeiden, sind die Plusplatten mit Kunststoff-Separatoren verkleidet. Jede Zelle ist mit verdünnter Schwefelsäure gefüllt.
Bei laufendem Motor führt die Lichtmaschine (Generator) der Batterie ständig Energie zu. Diese löst eine chemische Reaktion in den Bleizellen aus: Die Generatorspannung zieht Elektronen aus dem Bleisulfat der Plusplatten ab und überträgt diese auf die Minusseite. Dieser Potenzialunterschied bewirkt die Batteriespannung.
Bei Stromentnahme fließen Elektronen vom Minuspol über den Verbraucher zum Pluspol. Das Bleidioxid der Plusplatte zerfällt in Blei und Sauerstoff. Der Sauerstoff geht in den Elektrolyten über und verbindet sich mit dem in der Schwefelsäure enthaltenen Wasserstoff zu Wasser. Der Säurerest verbindet sich mit dem Bleisulfat der Platten zu Bleisulfat. Bei einer vollkommen entladenen Batterie enthalten beide Plattensätze Bleisulfat. Es ist fast nur noch Wasser vorhanden.
