Reibungsdämpfer
Achtung, diese Dämpfer können Sie verschaukeln. Die Bauweise des Reibungsdämpfers war bereits um 1900 bekannt. Der Dämpfer besteht aus zwei ebenen Scheiben mit Reibbelag, die mit einem Ausleger am Aufbau oder am Achskörper befestigt sind und durch Tellerfedern gegeneinander gepresst werden.
Die Dämpferwirkung hängt von der Federkraft und vom Reibbeiwert der Beläge ab.
Hier liegt auch einer der Gründe, warum der Reibungsdämpfer von hydraulischen Stoßdämpfern ersetzt wurde: Reibungsdämpfer sind extrem wartungs- und reparaturintensiv. Und wenn die Dämpferwirkung plötzlich nachlässt, bedeutet das Adrenalin pur bei jeder Bodenwelle – das Fahrzeug schaukelt sich so auf, dass Sie es kaum noch beherrschen können.
