Geprüftes Energiemanagement nach ISO 50001
Weniger Kosten, höhere Wettbewerbsfähigkeit mit Zertifizierung
Im Sinne nachhaltigen, umweltbewussten Handelns die Energieeffizienz steigern, dadurch Kosten senken und die Wettbewerbsfähigkeit erhöhen: Bei der Erreichung dieser Ziele hilft energieintensiven Betrieben des produzierenden Gewerbes, aber auch Handels- und Dienstleistungsunternehmen sowie öffentlichen Organisationen ein zertifiziertes Energiemanagementsystem (EnMS).
Systematischer Ansatz mit internationaler Norm
Grundlage ist die Norm DIN EN ISO 50001, die wertvolle Unterstützung beim Aufbau von Systemen und Prozessen zur kontinuierlichen Verbesserung der Energieeffizienz leistet. Neben einem wichtigen Beitrag zum Klimaschutz bringt dies auch wirtschaftliche Vorteile: Durch sensibleren Umgang mit Energie und Aufdeckung von Einsparpotenzialen lassen sich unnötige Ausgaben vermeiden. Zudem können gerade Unternehmen des produzieren¬den Gewerbes unter bestimmten Voraussetzungen von Steuererleichterungen und anderen Vergünstigungen profitieren, wenn sie im Gegenzug nachweisen, dass sie verantwortungsvoll mit Energie umgehen und Einsparziele festlegen.
Von gesetzlichen Regelungen profitieren
So wird den betreffenden Unternehmen nach den Regelungen des Energiesteuergesetzes bzw. des Stromsteuergesetzes ein Spitzenausgleich gewährt, wenn sie für 2013 und 2014 nachweisen, dass sie mit der Einführung eines Energiemanagementsystems begonnen haben. Für 2015 wird dann ein voll funktionierendes System gefordert. In beiden Fällen dient das ISO-50001-Zertifikat als Nachweis. Gleiches gilt bereits seit 2012 für eine Begrenzung der EEG-Umlage. Relevant ist dies unter anderem für Aluminiumindustrie, Papierindustrie, Glasindustrie, Keramische Industrie, Zement-, Kalk und Gipsindustrie, Betriebe für Metallerzeugung und -bearbeitung sowie Chemieunternehmen.
TÜV NORD-Forum „Energieeffizienz und Energiemanagement“
13.06.2013 - Colosseum Theater Essen
www.tuev-nord.de/energieforum
