KLIMANEUTRALES GEBÄUDE
Auf direktem Weg zum Zertifikat.
Für die aktuellen Marktbedürfnisse konzipiert, bietet die Zertifizierung „Klimaneutrales Gebäude“ eine rein CO2-bezogene Lösung.

Die auf die Marktbedürfnisse und politischen Zielsetzungen abgestimmten Inhalte schaffen Investitionsbereitschaft und machen Ihr Engagement für den Klimaschutz sichtbar:
Hintergrund: Die Bundesregierung strebt in ihrem Energiekonzept einen klimaneutralen Gebäudebestand bis zum Jahr 2050 an.
Das öffentliche Bewusstsein für die Notwendigkeit von Maßnahmen zum Klimaschutz wächst stetig und schlägt sich auch in politischen Beschlüssen nieder. Beispielsweise führt die Bundesregierung das Niveau „Klimaneutrales Gebäude“ für alle Neubauten ab 2020 ein; Ziel ist ein klimaneutraler Immobilienbestand bis 2050. Wichtigster Faktor in diesem Zusammenhang sind die CO2-Emissionen.
Alle Gebäude: TÜV NORD bietet ein Zertifizierungssystem für die Klimaneutralität von Gebäuden an, bezogen auf den gesamten Lebenszyklus.
Die Zertifizierung „Klimaneutrales Gebäude“ berücksichtigt den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes – von der Errichtung über den Betrieb und die Nutzung bis zum Rückbau. Im Einzelnen gliedert sie sich in folgende Module, die einzeln oder in Kombination beauftragt werden können:
- Klimaneutrale Errichtung (einmalige Zertifizierung)
- Klimaneutrale Gebäudenutzung (jährliche Zertifizierung)
- Klimaneutraler Rückbau (einmalige Zertifizierung)
- Klimaneutrales Gebäude (umfasst die Module Klimaneutrale Errichtung und Klimaneutrale Gebäudenutzung)
- „Netto-Nullemissionsgebäude“ (einmalige Zertifizierung des berechneten klimaneutralen Gebäudebetriebs vor Baubeginn)
Dabei wird die CO2-Bilanz (Carbon Footprint) im jeweiligen Zyklus des Gebäudes ebenso verifiziert wie die Kompensation der Treibhausgasemissionen, welche durch die Stilllegung einer entsprechenden Menge an CO2-Zertifikaten aus Klimaschutzprojekten erfolgt.
Zielgruppen: Die Zertifizierung richtet sich an Personen, Unternehmen und Institutionen, die sich Engagement für den Klimaschutz zum Ziel gesetzt haben und dies durch die Neutralstellung von Emissionen verdeutlichen und nach außen kommunizieren wollen.
Dazu zählen unter anderem:
- Architekten, Projektentwickler und -verantwortliche
- Bauträger und Wohnungsbaugesellschaften
- Behörden sowie Kommunal- und Landesverwaltungen
- Unternehmen aus dem Bereich Facility Management
- Gebäudenutzer
Vorteile: Mit dem TÜV NORD Zertifikat und dem zugehörigen Prüfzeichen lässt sich Engagement für den Klimaschutz nachweisen und kommunizieren.
Ein erfolgreiches Audit gilt als objektiver und öffentlichkeitswirksamer Nachweis für einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Außerdem zeigt das gezielte Monitoring von Emissionsquellen Einsparpotenziale auf; hier führen Reduktionen auch zu wirtschaftlichen Vorteilen.
Voraussetzung: Für eine Zertifizierung muss zunächst ein CO2-Fußabdruck des entsprechen Gebäudes erstellt werden.
Der CO2-Fußabdruck muss den Anforderungen des TÜV NORD Standards TN-CC 020 entsprechen; dies kann durch den Auftraggeber der Zertifizierung selber oder durch einen externen Berater erfolgen. Außerdem sollten gültige CO2-Zertifikate aus Klimaschutzprojekten vorgehalten werden, um damit die berechnete Menge an CO2-Emissionen zu kompensieren.
Referenzen: TÜV NORD CERT ist ein anerkannter und zuverlässiger Partner für Prüf- und Zertifizierungsdienstleistungen.
Unsere Sachverständigen und Auditoren verfügen über fundiertes Wissen und haben grundsätzlich eine Festanstellung bei TÜV NORD. Hierdurch sind Unabhängigkeit und Neutralität sowie Kontinuität bei der Betreuung unserer Kunden gewährleistet. Der Vorteil für Sie liegt auf der Hand: Unsere Auditoren begleiten und unterstützen die Entwicklung Ihres Unternehmens und geben Ihnen ein objektives Feedback. Im Bereich des Klimaschutzes verfügt TÜV NORD CERT über nationale und internationale Referenzen. So sind wir durch die United Nations Framework Convention on Climate Change (UNFCCC) akkreditiert, um internationale Klimaschutzprojekte zu validieren, zu verifizieren und zu zertifizieren. Bislang haben wir dies bei rund 2.000 Projekten (Clean Development Mechanism, Joint Implementation, Voluntary).
