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Neues Cluster "Functional Safety and Security"

Matthias Springer kam 2008 als Prüfingenieur für Funktionale Sicherheit zu TÜV NORD CERT. 2016 übernahm er das Projekt „Security4Safety“ (S4S), was Ende dieses Jahres ausläuft. Aus den Projektergebnissen und der Abteilung „Funktionale Sicherheit“ entstand das neu gegründete Cluster „Functional Safety & Security“, das Matthias Springer seit dem 1. September 2019 leitet.

Herr Springer, was war das Ziel des Projektes "Security4Safety" (S4S)?

Die Funktionale Sicherheit (Functional Safety) sorgt dafür, den Menschen vor potentiell gefährlichen Maschinen zu schützen. Doch mittlerweile müssen auch die Maschinen vor einer ungewollten Beeinflussung durch Menschen geschützt werden (Security). Sprich: Wir brauchen Security-Maßnahmen, um die Funktionale Sicherheit nach wie vor sicherstellen zu können. Ziel des Projektes Security4Safety war es, kombinierte Dienstleistungen für Security und Safety zu entwickeln und ganzheitlich anbieten zu können.

Matthias Springer Matthias Springer Matthias Springer Matthias Springer
Matthias Springer

Die entwickelten Dienstleistungen umfassen die neue Normenfamilie für Industrial Security (IEC 62443), eine kombinierte Security- und Safety-Risikoanalyse sowie diverse Schulungs- und Awareness-Trainings.

Wie entstand daraus das neue Cluster?

Das Projekt Security4Safety war von vornherein auf drei Jahre angelegt und läuft Ende 2019 aus. Man hatte sich im Vorfeld überlegt, wie es weitergehen kann. Sollen wir eine Projektverlängerung beantragen oder gehen wir in die Operationalisierung und übertragen das Projekt in das tägliche Geschäft? Die Geschäftsführung hat sich für Zweiteres entschieden. Alle Projektergebnisse – die Dienstleistungen, das Netzwerk und die Kooperationen – sollen zusammen mit den bestehenden FuSi-Abteilungen in Essen und Augsburg (TÜV NORD CERT und TÜV NORD Systems) in ein neues Cluster übertragen werden. Es läuft künftig unter dem Namen "Functional Safety & Security" und ist im OBS Fertigungstechnik aufgehängt. Mit mir arbeiten hier rund 30 Leute in Essen, Hannover und Augsburg. Unsere Aufgabe ist es, das Geschäftsfeld der funktionalen Sicherheit weiter voranzutreiben und vor allem zu internationalisieren. Aber wir wollen natürlich auch die Projektidee, kombinierte Security- und Safety-Dienstleistungen anzubieten, weiterentwickeln und ebenso weltweit aufbauen und etablieren. Ziel ist es, künftig für die Industrie ein ganzheitlicher Anbieter für Safety und Security zu sein.