infoMarkt SPEZIAL Fahrerlaubnisprüfung
 

Ein Blick nach vorn

 

{if|defined(lastname)| {switch:salut :male :Sehr geehrter Herr {lastname}, :female :Sehr geehrte Frau {lastname}, :default:Guten Tag {firstname} {lastname}, } |else| Sehr geehrte Damen und Herren,}

auch wenn der Prüfbetrieb im Bereich FE-Prüfungen zurzeit ruht, die Vorbereitungen auf die bevorstehende Veränderung laufen auf Hochtouren. Zum 1. Januar 2021 kommt die OPFEP:

Die Optimierte Praktische FahrErlaubnisPrüfung. Dieser besondere infoMarkt startet unsere Kommunikation rund um die OPFEP. Wir werden Sie in den kommenden Monaten mit regelmäßigen Updates versorgen und zeigen, wie unsere Vorbereitungen voranschreiten.

Für das Arbeitsgebiet Fahrerlaubnisprüfung ist die OPFEP nach mehrjähriger Entwicklungsphase und der erfolgreichen Erprobung von ca. 9.000 Prüfungen sicherlich die größte Veränderung der letzten Jahre. Die damit verbundene methodische und technische Professionalisierung der Praktischen Fahrerlaubnisprüfung stärkt das Fahrerlaubnissystem der Technischen Prüfstelle und ist ein wesentlicher Baustein für unsere Zukunftssicherung in diesem Arbeitsgebiet.

Die Fahrerlaubnisprüfung wird für unsere Kunden transparenter. Die individuelle Leistungsrückmeldung – unabhängig vom Prüfergebnis – an die Fahrerlaubnisbewerber wird aussagekräftiger und lernfördernd. Es können sowohl positive Leistungen herausgearbeitet, als auch Tipps für den weiteren Kompetenzerwerb mitgegeben werden. Das wird die Beziehung und Zusammenarbeit mit den Fahrschulen weiter verbessern und die Darstellung gegenüber den Fahrerlaubnisbewerbern als kompetenter fairer Dienstleister aktiv unterstützen.

Natürlich bringt die Einführung der OPFEP eine Reihe von Herausforderungen mit sich, die es zu lösen gilt. Dazu gehören zum Beispiel Themenfelder wie Anpassung der technischen Ausstattung und Ausarbeitung sowie die Planung und Umsetzung der notwendigen Aus- und Weiterbildung.

Erfahren Sie im Folgenden, wie wir diese Herausforderungen angehen und welche Fortschritte wir bereits verbuchen können.

 

Viele Grüße

 

Hartmut Abeln

 

Bernd Rimpl

 

In dieser Ausgabe

 
 
 
 
 
 

Die kommenden Veränderungen

 
Warum die OPFEP?
 

 

Mit der OPFEP wurden erstmals die Anforderungen an Fahrerlaubnisbewerber für die Bewältigung von Fahraufgaben in einem Fahraufgabenkatalog vollständig definiert. Der Fahraufgabenkatalog wird als Teil der Prüfungsrichtlinie rechtlich verbindliche Prüfungsgrundlage.

Statt Zettel und Stift nutzen unsere Mitarbeitenden in Zukunft das elektronische Prüfprotokoll (ePp) - dieses wurde zentral für alle Technischen Prüfstellen entwickelt und generiert aus den Eingaben des aaSoP im Anschluss an die Prüfung eine kompetenzbezogene Rückmeldung für die Bewerber. Wie auf dem Titelbild zu sehen, begleiten die Fahrerlaubnisprüfenden die Prüfung live auf ihrem Dell Rugged Tablet und können in kürzester Zeit Bewertungen der einzelnen Prüfaufgaben vornehmen. Auch wenn sich mit der OPFEP vieles verändert, der Prüfungsablauf und die Entscheidung über das Prüfungsergebnis bleibt weiterhin in der vollen Verantwortung des aaSoP.

Durch die Einführung der OPFEP wird die Prüfung bundesweit vereinheitlicht und die Beurteilung der Prüfungsleistung wird wesentlich transparenter. Damit schafft der Gesetzgeber größere Klarheit zwischen Fahrerlaubnisprüfern, Fahrschulen und Fahrschülern.

 
Stimmen zum Projekt

„Natürlich ist die Software für das elektronische Prüfprotokoll eine Umstellung für uns alle, aber der Prüfungsablauf selbst verändert sich aus meiner Sicht ja kaum. Ich habe mit dem Programm schon geübt und musste mich am Anfang schon an die Umstellung gewöhnen. Aber inzwischen bin ich drin und kann mich wieder voll auf die Prüfung selbst konzentrieren, das Programm bediene ich nebenbei mit.“
Olav Röske, Region Sieger-/Sauerland

 

Stand der Ausbildung

 
Wie laufen die Schulungen?
 

 

In Vorbereitung auf die OPFEP wurde ein Schulungskonzept mit drei Modulen konzipiert und die Mitarbeitenden werden an drei Tagen mit den entsprechenden Inhalten vertraut gemacht. Da die Basis der OPFEP die neuen Fahraufgabenkataloge (FAK) sind, wurden am ersten Schulungstag die Kenntnisse und Fähigkeiten im Umgang mit den FAKs geschult. Der zweite Schulungstag befasst sich mit dem Umsetzen des Gelernten und der Eingabe in das ePp - da hier eine neue Software zum Einsatz kommt, müssen die Mitarbeitenden mit dem grundsätzlichen Aufbau und der Bedienung geschult sein. Der dritte Schulungstag betrifft die Leistungsrückmeldung: Hier wird Aufbau und Inhalt der schriftlichen Rückmeldung sowie das Auswertungsgespräch am Ende der Prüfung geschult.

Bei der Ausarbeitung unseres Schulungskonzepts haben wir uns dazu entschieden, den zentral vorgeschlagenen Schulungsrahmen von zwei auf drei Tage zu erweitern, damit wir dem Thema Kommunikation bei der Leistungsrückmeldung entsprechendes Gewicht geben können.

Ohne Frage ist für das Gelingen unseres Schulungsvorhabens bis zum Jahreswechsel noch einiges zu tun. Doch sind wir hier mit 614 geschulten Mitarbeitenden für Modul 1 und 537 geschulten Mitarbeitenden für Modul 2 bereits auf einem sehr guten Weg. Auch Corona hält uns nicht auf: Wir haben die Schulungen in Form von Webinaren weitergeführt. Der Beginn der Schulungen für Modul 3 ist direkt im Anschluss an die Sommerferien geplant.

 
Stimmen zum Projekt

„Als neuer Mitarbeiter im Marketing ist die Einführung der OPFEP für mich super spannend und ich freue mich, die Abläufe zu begleiten. Vielen Dank an alle Teilnehmer der Schulung zum Modul 2 am 17.02. in Hannover, das umfangreiche Feedback zur Schulung und die angeregte Diskussion haben mir beim Einstieg in die Thematik sehr geholfen.“
Björn Kruse, Online Marketing

 

Mitarbeiterzuwachs

 
Wer sind die neuen Mitarbeiter?
 

 

Mit Einführung der OPFEP verlängert sich die Prüfungszeit aufgrund der geänderten Anforderungen um zehn Minuten. Dies bedeutet bei prognostiziert konstantem Prüfvolumen, dass wir mehr Mitarbeitende benötigen. Die Personalplanung ist frühzeitig erfolgt und wird vorausschauend in den Regionen umgesetzt. „Mit der neuen Prüfungsvorgabe wächst das Arbeitsgebiet - das ist klasse und bietet weiteren Mitarbeitenden die Chance in diesen interessanten Bereich einzusteigen“, so Peter Schmidtke, Teamleiter Fahrerlaubnis in der Region Nord-/Ostsee.

Schon im letzten Jahr sind wir in die Umsetzung eingestiegen. Wir benötigen in der Region fünf neue Fahrerlaubnisprüfende. Basis ist immer Neigung und Interesse der Kollegen und Kolleginnen an der Tätigkeit. Dazu kommt die formale und persönliche Eignung und natürlich müssen wir auch die örtliche Einsatzfähigkeit berücksichtigen.

„Wir konnten fünf Kollegen aus der bestehenden Mannschaft aus anderen Arbeitsgebieten rekrutieren und die hier entstandenen Lücken mit neuen Mitarbeitenden besetzen. Regionalleiter Lars Münchau fasst die Situation zusammen: „Mit unserem 32-köpfigen Fahrerlaubnisteam sind wir für den Start der optimierten praktischen Fahrerlaubnisprüfung im Januar 2021 sehr gut aufgestellt.“

 
Stimmen zum Projekt

„Als Projektkoordinator bin ich natürlich überall involviert und merke, wo es an manchen Stellen mal knarrt. Durch die gute Vorarbeit und die super Mitarbeit aller Beteiligten sind wir aber trotz Corona auf dem besten Weg, den Jahreswechsel entsprechend vorbereitet zu begehen.“
René Wolke, Projektkoordinator

 

Die Soft- und Hardware

 
Was ist der Stand bei der IT?
 

 

Die Softwareoberfläche, das ePp, wird in die Landschaft der bestehenden Anwendungen integriert. Die routinierte Anwendung des ePp ist neu für unsere Fahrerlaubnisprüfenden und benötigt eine gewisse Einarbeitungszeit. Dies ist der Grund, warum wir schon so früh mit den Schulungen begonnen haben. Aus den bisherigen Erfahrungen merken wir aber, wie die Bedienung schnell zum Alltag wird. Denn: Der neue Fahraufgabenkatalog bildet die Basis für die Software und gibt vor, wie welches Fahrverhalten zu bewerten ist. Bei durchschnittlichen Prüfungsfahrten müssen dementsprechend kaum Eintragungen gemacht werden - nur wenn der Bewerber von der erwarteten Leistung abweicht, d.h. besonders gut oder schlecht fährt, wird dies vermerkt.

Und ganz wichtig für den Start: Die Kolleginnen und Kollegen sind bereits mit ihrer Hardware vertraut und können sich darauf verlassen, dass die bestehende Soft- und Hardware zum Januar 2021 einwandfrei und zuverlässig läuft.

Übrigens: Durch Ihr Feedback erstellen wir gerade eine laufend aktualisierte Liste an häufig gestellten Fragen (FAQ), in der wir Tipps zu Themen wie möglichen Herausforderungen mit der Akkulaufzeit, der Abfolge der Prüfung und vielem mehr geben. Vielen Dank für Ihre bisherige Mitarbeit hier!

 
Stimmen zum Projekt

„Ich sehe das digital bereitgestellte Prüfprotokoll im Anschluss an die Prüfung als große Chance, als TÜV NORD Mobilität noch präsenter für die Bewerber zu werden. Wir können hier eine mobile App anbieten, auf der wir unter anderem Informationen und Dokumente ablegen und diverse online Zahlverfahren anbieten. Außerdem möchten wir diese Oberfläche langfristig auch mehrsprachig veröffentlichen. Wir suchen die Nähe zum Bewerber und entwickeln völlig neue Möglichkeiten für unser Geschäftsfeld!“
Yvonne Kamke, Projektkoordinatorin Fahrschülerservice

 

Weitere Stimmen zum Projekt

 

„Mit der OPFEP gibt uns der Gesetzgeber einerseits eine besondere Aufgabe, andererseits aber auch die große Chance, unser Geschäftsfeld Fahrerlaubnisbewerber zukunftsorientiert aufzustellen. Wir setzen hier ein umfangreiches Entwicklungsprojekt um, mit dem wir intern wie auch extern zeigen, dass wir im Bereich der Fahrerlaubnisprüfungen einen weiteren großen Schritt in die digitale Zukunft realisieren. Wir freuen uns darüber und sind stolz auf diese Entwicklung."
Bernd Rimpl, Leiter Technische Prüfstelle

 

„Im Fahrerlaubniswesen hat die Digitalisierung bereits in verschiedensten Prozessabläufen Einzug erhalten. Die Einführung der OPFEP wird diesen Trend noch einmal deutlich verstärken – wir haben damit sowohl die Möglichkeit unsere Dienstleistung dem Kunden gegenüber modern und kompetent darzustellen als uns auch im Konzern mit einem umfassenden Digitalisierungsthema zu präsentieren."
Wolfhard Werner, Projektleiter

 

 
 

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Anregungen, Kritik

 

Anregungen, Themenwünsche, Lob und Kritik zum infoMarkt nimmt Frau Bieker vom Bereich Marketing und Vertrieb entgegen.

 
 

TÜV NORD Mobilität GmbH & Co. KG

Am TÜV 1
30519 Hannover

Tel.: +49 (0)511 998-62082
Fax: +49 (0)511 998-61181

infomarkt@tuev-nord.de

 

Der infoMarkt  - der interne, monatliche Newsletter für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von TÜV NORD Mobilität - enthält vertrauliche Informationen und ist nicht an Kunden oder andere Personen außerhalb von TÜV NORD Mobilität weiterzuleiten. Vielen Dank.