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Datenschutz-Fachtagung

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Beschreibung

Datenschutz-Fachtagung

Zusatztermin

Aus der Praxis für die Praxis: aktuelle Trends und Entwicklungen kompakt und übersichtlich

Unsere Datenschutz-Fachtagung 2019 widmet sich vor allem wieder den aktuellen Entwicklungen im Bereich der Gesetzgebung innerhalb der EU und des Bundes, aber auch neuer Techniken und damit einhergehenden Fragestellung zum Datenschutz und zur Datensicherheit.

Freuen Sie sich auch in diesem Jahr auf spannende Vorträge und kompetente Vortragende, die Ihnen Rede und Antwort stehen. Nutzen Sie die Chance, Ihre Fragen zu stellen.

Im Rahmen des gemeinsamen Abendessens am 1. Veranstaltungstag haben Sie zusätzlich ausreichend Raum für den Fachaustausch unter Experten.

Zur Informationssicherheit-Fachtagung, die in Kombination buchbar ist, erfahren Sie Näheres hier.

Teilnahmegebühr

1.249,50 € inkl. USt (1.050,00 € zzgl. USt) pro Person

Der Preis beinhaltet die Teilnehmerunterlagen, die Verpflegung sowie die Abendveranstaltung.

Meike Langmann

Meike Langmann

TÜV NORD Akademie GmbH & Co. KG
Tagungen und Kongresse
Große Bahnstraße 31, 22525 Hamburg

+49 40 8557-2046
Fax: +49 40 8557-2958

mlangmann@tuev-nord.de

Programm

Hinweis:

Dies ist das Programm zur Datenschutz-Fachtagung im Juni 2019. Das Programm zur Fachtagung im März 2020 finden Sie in Kürze hier zum Download.

1. Veranstaltungstag

9.30 Uhr

Begrüßung und Einleitung
Meike Langmann, TÜV NORD Akademie GmbH & Co. KG
Frank Henkel, Rechtsanwalt, Rechtsanwaltskanzlei Frank Henkel, Hamburg

9.45 Uhr

Rechenschafts- und Nachweispflichten: Reichweite und organisatorische Umsetzung

Der Grundsatz der Rechenschaftspflicht, wie er in Art. 5 Abs. 2 DS-GVO niedergelegt ist, hat es durchaus in sich. Denn anders als in der Vergangenheit, ist unter dem neuen Datenschutzregime die gesetzliche Vorgabe nicht nur einzuhalten, sondern deren Einhaltung auch nachzuweisen. Man fühlt sich schnell an mit „klassischer“ Compliance-Arbeit assoziierte Sprichworte wie „Wer schreibt, der bleibt.“ erinnert. Dabei wird der Verantwortliche etwas alleine damit gelassen, wie er diese Nachweis- und Rechenschaftspflicht in der Praxis erfüllen kann. Der Vortrag geht darauf ein, wie die Rechenschaftspflicht organisatorisch und unter Berücksichtigung bestehender Standards umgesetzt und in bestehende Rahmenwerke zu integrieren ist. Dies bedingt Kommentierungen wie durch die umfangreiche Forderung des Verordnungsgebers der Datenschutz im Unternehmen nicht nur nachhaltig verbessert, sondern auch standardisiert werden kann.

Alexander Jung, Referent Konzerndatenschutz-Monitoring, innogy SE, Dortmund

10.30 Uhr

Best Practice: Datenschutzmanagement in Unternehmen

Im Vortrag von Herr Schmidt wir ein kurzer Rückblick zur Datenschutzgrundverordnung vorgenommen. Was genau hat sich verändert und welche Sanktionen wurden bisher ausgesprochen. Vor dem Hintergrund dieser neuen Gesetze (EU-DSGVO und Datenschutzgesetz neu) wurde das Handling im Datenschutz verändert. Auftragsverarbeitung bei Wartungskunden, Prozessbeschreibungen bei der Sensibilisierung der Mitarbeiter als auch die neuen Rechte Betroffener und die damit verbundene Informationspflicht der Unternehmen bringen neue Herausforderungen für den Datenschutz mit sich. Der Vortrag soll umsetzbare Prozesse aufzeigen um ein adäquates zu erreichen, dabei aber nicht die weiteren Ziele der Unternehmenssicherheit (Einhaltung weiterer Gesetze usw.) aus den Augen zu verlieren.

Thomas Schmidt, Datenschutzbeauftragter, TAS Telefonbau Arthur Schwabe GmbH & Co. KG, Mönchengladbach

11.15 Uhr

Kaffeepause

11.45 Uhr

Praxis zur Erfüllung der Auskunftspflichten und weiterer Rechte der betroffenen Personen

Jeder Verantwortliche hat den Personen, deren personenbezogenen Daten er verarbeitet, als „betroffenen Personen“ im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) - auf Anfrage - bestimmte Informationen über die Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten zu geben (Auskunft) oder aber weitere Rechte (Berichtigung, Löschung, Portabilität, etc.) zu gewähren. Bei Auskunftsersuchen sind diese Informationen sind innerhalb eines vorgegebenen Zeitraums sowie in präziser, transparenter, verständlicher und leicht zugänglicher Form sowie in klarer und einfacher Sprache zur Verfügung zu stellen. Ebenso „erleichtert“ der Verantwortliche der betroffenen Person die Ausübung ihrer Rechte gemäß den Artikeln 15 bis 22, sofern er die betroffene Person identifiziert hat. Wie der Verantwortliche hierbei in der Praxis vorgehen kann und was dabei zu beachten ist, wird anhand praktischer Beispiele aufgezeigt und erläutert.

Dipl.-Ing. Arnd Fackeldey, Datenschutzbeauftragter, Digital Compliance Consulting GmbH, Düren

12.30 Uhr

Löschkonzept und Umsetzung

Durch die DS-GVO gewann die Verpflichtung, nicht mehr benötigte personenbezogene Daten zu löschen, an Bedeutung, denn u.a. sind die vorgesehenen Löschfristen vor Beginn der Verarbeitung den Betroffenen offen zu legen (Informationspflichten Artikel 13 und 14 DS-GVO). Dies erfordert ein Löschkonzept. Der Vortrag gibt einen Erfahrungsbericht, wie ein unternehmensweites Löschkonzept nach der DIN 66398 –„Leitlinie zur Entwicklung eines Löschkonzepts“ erstellt werden kann und einen Einblick, wie DATEV die Löschanforderung in ihrer Software umgesetzt hat.

Beate Beisswenger, Datenschutz, DATEV eG, Nürnberg

13.15 Uhr

Mittagspause im Restaurant

14.15 Uhr

Einsatz von Instant-Messenger-Diensten in Unternehmen

 

15.30 Uhr

Online-Marketing: Aktuelle Rechtsprechung zu Facebook Custom Audience, Anforderungen an Werbe-Einwilligungen, Künstliche Intelligenz in der Werbung u. a.

Online-Marketing unterliegt Technologien und Trends, die sich zügig weiterentwickeln und ihrerseits Gegenstand vielfältiger rechtlicher Rahmenbedingungen sind. Im Mittelpunkt des Vortrags „Online-Marketing: Aktuelle Rechtsprechung zu Facebook Custom Audience, Anforderungen an Werbe-Einwilligungen, Künstliche Intelligenz in der Werbung, u.a.“ stehen aktuelle rechtliche Fragestellungen im Bereich des Online-Marketing und Tipps für deren Behandlung in der Praxis.

Dr. Tina Gausling, Rechtsanwältin, Sozietät Osborne Clarke, München

16.15 Uhr

Kaffeepause

16.45 Uhr

Erscheinungsformen und Umsetzung einer gemeinsamen Verantwortlichkeit nach Art. 26 DSGVO

Die gemeinsame Verantwortlichkeit nach Art. 26 DS-GVO ist gegenüber dem alten BDSG ein Novum. Obwohl dieses Konstrukt etwas vollkommen anderes ist, kann sie gerade im Konzernumfeld häufig Auftragsverarbeitungen zwischen den Unternehmen ersetzen. Wie ist hier die Abgrenzung? Was ist bei der Ausgestaltung einer gemeinsamen Verantwortlichkeit zu beachten? Wie können bzw. müssen die Verträge aussehen? Und wo liegen die Fallstricke und Risiken?

Tobias Mauß, Geschäftsführer, Mauß Datenschutz GmbH, Hamburg

17.30 Uhr

Zusammenfassung und Abschlussdiskussion

Ca. 18.00 Uhr

Gemeinsames Abendessen

2. Veranstaltungstag

9.00 Uhr

Begrüßung, Rückblick und Einleitung
Frank Henkel, Rechtsanwalt, Rechtsanwaltskanzlei Frank Henkel, Hamburg

9.15 Uhr

Ein Jahr DSGVO: Erfahrungen der Aufsichtsbehörden

Für die einen ist sie ein „Meilenstein des Datenschutzes“, für die anderen ein „Bürokratiemonster“. Doch was hat sich seit Geltung der Datenschutz-Grundverordnung tatsächlich verändert und was ist gleich geblieben? Barbara Thiel gibt Einblicke in die Arbeit ihrer Behörde sowohl auf nationaler als auch auf europäischer Ebene und zeigt anhand konkreter Beispiele, welche Fragen Datenverarbeiter und Betroffene besonders bewegen.

Barbara Thiel, Die Landesbeauftragte für den Datenschutz Niedersachsen, Hannover

10.00 Uhr

Aktueller Stand zur Drittlandübermittlung: Entwicklung in USA / Zukunft des Privacy Shields und der Standardvertragsklauseln

10.45 Uhr

Kaffeepause

11.15 Uhr

Veröffentlichung von Fotos: Geltung des Kunsturhebergesetzes oder nur der DSGVO sowie Umsetzungsfragen

Die DSGVO und das neue BDSG bringen neue Regeln für die Verarbeitung personenbezogener Daten. Dies bringt aber auch neue Unsicherheiten mit sich – während Vieles auch beim Alten geblieben ist, stellen sich Fragen insbesondere in Bezug auf die Anwendung bereits bestehenden nationalen Rechts gegenüber der unmittelbar geltenden europäischen Verordnung. So auch im Verhältnis des deutschen KUG zur DSGVO. Dabei bildet das KUG mit seinen praktikablen Regelungen seit langem die rechtliche Grundlage für viele mediale Tätigkeiten, sei es die Veröffentlichung von Bildern des freien Fotografen oder in der Pressearbeit von Unternehmen. Der Vortrag zeigt dieses Spannungsverhältnis auf und diskutiert, ob und in welchem Umfang das KUG auch neben der DSGVO anwendbar ist.

Dr. Lennart Ziebarth, Rechtsanwalt, Sozietät Osborne Clarke, Hamburg

12.00 Uhr

2. Datenschutzanpassungsgesetz: Die wichtigsten Änderungen nationaler Datenschutzgesetze für Unternehmen

Mit Stand vom 21. Juni 2018 hat das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat den Referentenentwurf eines Zweiten Gesetzes zur Anpassung des Datenschutzrechts an die Verordnung (EU) 2016/679 und zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2016/680 (Zweites Datenschutz-Anpassungs- und Umsetzungsgesetz EU – 2. DSAnpUG-EU) vorgelegt. Mit dem Gesetz soll den zahlreichen Öffnungsklauseln und Regelungsaufträgen in der EU DS-GVO Rechnung getragen werden, indem das bereichsspezifische deutsche Datenschutzrecht eine Anpassung an den europäischen Rechtsrahmen erfährt. Die Änderungen sind umfassend, unter anderem betroffen sind Begriffsbestimmungen, Verweisungen, die Rechtsgrundlagen für die Datenverarbeitung und die Betroffenenrechte. Der Vortrag soll nicht nur die wesentlichen, unternehmensrelevanten Neuerungen im bereichsspezifischen Datenschutzrecht aufgreifen, sondern diese auch kritisch hinterfragen und kommentieren.

Dr. Dennis-Kenji Kipker, Mitglied des Vorstandes, Europäische Akademie für Informationsfreiheit und Datenschutz (EAID), Berlin

12.45 Uhr

Abschlussdiskussion, Mittagessen und Ende der Veranstaltung

Teilnehmerkreis

Betriebliche Datenschutzbeauftragte, Behördliche Datenschutzbeauftragte, Leiter und leitende Mitarbeiter der Bereiche: IT-Sicherheit, Revision, Recht, Personal und Geschäftsführer, bei denen Datenschutz ein Chefthema ist.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt - sichern Sie sich online Ihren Platz, oder nehmen Sie persönlichen Kontakt zu uns auf.

Hinweise zur Anreise

Bitte beachten Sie, dass bei Anreise mit dem PKW eine Gebühr von 20,00 € für einen Tiefgaragenstellplatz anfällt. Zusätzlich gibt es ein öffentliches Parkhaus gegenüber dem Haupteingang des Tierparkes. Gegen eine Tagesgebühr von 4,00 € können Sie Ihr Fahrzeug auf einem der neun Decks abstellen. Das Hotel Lindner Park-Hotel Hagenbeck befindet sich auf der gegenüberliegenden Straßenseite.

Wir empfehlen daher eine Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Fahrpläne der U-Bahn-Anbindung finden Sie unter www.hvv.de.

Rabatte

Nutzen Sie unsere Rabattierung von 10 % der Nettogebühr zu dieser Veranstaltung für jeden zweiten und weiteren Teilnehmen aus Ihrem Unternehmen. Doppelrabattierungen kommen nicht zum Tragen. Es wird der höchste Rabatt angerechnet.

Meike Langmann

Meike Langmann

TÜV NORD Akademie GmbH & Co. KG
Tagungen und Kongresse
Große Bahnstraße 31, 22525 Hamburg

+49 40 8557-2046
Fax: +49 40 8557-2958

mlangmann@tuev-nord.de

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