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Ladungssicherung für Fuhrparks, Logistikunternehmen sowie Fahrzeugaufbau- und Planenhersteller

Ladungssicherung für Fuhrparks, Logistikunternehmen sowie Fahrzeugaufbau- und Planenhersteller

Ladungssicherung

Transportieren Sie Ihre Ladungen sicher von A nach B

Schäden in Höhe von mehreren hundert Millionen Euro werden aufgrund mangelhafter Ladungssicherung auf unseren Straßen jedes Jahr verursacht. Leider werden durch verrutschte oder herunterfallende Ladung nicht immer nur Waren beschädigt oder zerstört, sondern zudem auch Verkehrsteilnehmer verletzt oder gar getötet.

Sicherheit ist ein überzeugendes Qualitätsargument in einem hart umkämpften Markt. Lassen Sie Ihre Fahrzeuge und Aufbauten von TÜV NORD Mobilität zertifizieren! Und fahren Sie „mit Sicherheit“ der Konkurrenz davon.

Ob die Begutachtungen von Großraum- und Schwertransporten oder Expertisen im Falle eines Unfalls: Vertrauen Sie auf unseren unabhängigen Sachverstand.

Unsere Fachkompetenz für Ihre Fahrzeuge

Entscheidend für die Sicherheit beim Transport von Gütern ist aber das Verhalten der Menschen, die Waren professionell verfrachten. Sie müssen Sachkunde und Gefährdungsbewusstsein verinnerlichen und sich motiviert und verantwortungsvoll für ihre Aufgabe engagieren. Gerne schulen wir auch die Mitarbeiter unserer Kunden.

Die nachfolgend beschriebenen Prüfungen, Bewertungen und Anleitungen sind nur ein Auszug aus unserem umfangreichen Dienstleistungsangebot. Bitte sprechen Sie uns an, falls Sie Ihr „Problem“ hier nicht wieder finden. Mit unseren umfangreichen Erfahrungen finden wir gemeinsam mit Ihnen eine Lösung.

Prüfung von Aufbauten

Ladungssicherung von Aufbauten: Prüfberichte, Zertifikate und Bestätigungen zur Aufbaufestigkeit

Die DIN EN 12642 beschreibt die Anforderungen von Aufbauten von Nutzfahrzeugen zur Nutzung bei der Ladungssicherung sowie die Bedingungen und Kriterien der Prüfungen. Sie unterscheidet zwischen Standardaufbauten (Code L) und verstärkten Aufbauten (Code XL).

Heute bieten Fahrzeug- und Aufbauhersteller fast nur noch Fahrzeuge mit verstärktem Aufbau (Code XL) an, bei denen folgende Bauteile hinsichtlich der Standardausführungen verändert wurden:

  • Steife Dachkonstruktion
  • Besonders feste Rungen
  • Extra stabile Stirnwand
  • Palettenanschlag auf beiden Fahrzeugseiten
  • Aluminiumsteckprofile oder eine besonders zertifizierte Plane

Belastungswerte bei "Code XL"

Die folgenden Belastungswerte müssen bei „Code XL“ als Prüfkriterium erreicht werden:

  • Stirnwand 50% der Nutzlast
  • Seitenwand 40% der Nutzlast
  • Rückwand 30% der Nutzlast

Für die Ladungssicherung bedeutet das, dass diese Fahrzeuge – auch Curtainsider – in der Lage sind, bestimmte Ladungen nur mit der Stabilität Ihres Aufbaus zu sichern. Bei uns können Sie diese Prüfungen mit Zertifikat erhalten.

Der Prüfbericht

Für einen bestimmten Aufbautyp werden geprüft und dokumentiert:

  • Aufbauart und Ausrüstungszustand
  • Prüfmethoden und Messwerte
  • Auswertung und Dokumentation


Der Prüfbericht verbleibt beim Auftraggeber (Fahrzeugbauer, Aufbauhersteller, Spediteur etc.).

Das Zertifikat

Für ein definiertes, geprüftes Fahrzeug bzw. Aufbautyp wird im Zertifikat bestätigt:

  • Nachgewiesene Aufbaufestigkeiten
  • Verhältnis der Prüfkraft zur Nutzlast in/entgegen und quer zur Fahrtrichtung
  • Wirksamkeit der Ladungssicherung allein durch den Aufbau bei Formschluss
  • Grenzen der nachgewiesenen Wirkung, z.B. erforderliche Mindestreibbeiwerte
  • Das Zertifikat ist vom Fahrer als Nachweis zur Ladungssicherung mitzuführen
  • Genannte Vorgaben im Zertifikat einhalten wie z.B. Staulücken, Mindestanforderungen Gleitreibbeiwert, max. Lademasse und max. Ladehöhe
  • Der Hersteller (Zertifikatsinhaber) erstellt für jedes Fahrzeug (jeden Aufbau) eine Zertifikatskopie und bestätigt die Gültigkeit anhand der Fahrzeug-Identifizierungsnummer bzw. Aufbau-Nummer

Unser Ziel

 Wir helfen Ihnen, Ladung sicher und kostengünstig zu bewegen. Testen Sie uns!

 

Institute for Vehicle Mobility and Technology

Department Automotive Electronics

+49 201 825-4206

electronics@tuev-nord.de

Zurrpunktprüfung

Gesicherte Ladung mit Prüfungen von Zurrpunkten an Lastkraftwagen und Anhängern

Die DIN EN 12640 bzw. DIN 75410 Teil 1 definieren einen Zurrpunkt als Befestigungsvorrichtung am Fahrzeug, an der ein Zurrmittel direkt befestigt werden kann. In den Mindestanforderungen schreiben die Normen die Beschaffenheit der Zurrpunkte, ihre Anzahl und Position auf der Ladefläche sowie ihre Mindestzugfestigkeit vor. Bei Nutzfahrzeugen und Anhängern sind für Zurrpunkte Mindestanforderungen und Prüfungen festgelegt.

Prüfung von Zurrpunkten:

Bei der Prüfung wird ein beliebiger Zurrpunkt der Ladefläche und der Stirnwand geprüft. Die aufzubringende Prüfkraft beträgt das 1,25-fache der zulässigen Zugkraft. Die Wirkrichtung der Prüfkraft muss in den drei ungünstigsten Richtungen erfolgen. Wir prüfen die Zurrpunkte mit mobiler Prüfvorrichtung vor Ort.

Es gibt an einigen Fahrzeugen auch die Möglichkeit, Zurrpunkte als variable Zurrpunktsysteme zu nutzen. Hier wird ein spezielles Rahmenprofil in den Außenrahmen oder in den Boden des Fahrzeuges integriert. Dieses hat den Vorteil, dass Zurrpunkte mit kleinen Abständen zur Verfügung stehen und Zurrmittel hinsichtlich Zurrwinkel und Zurrlängen optimal am Ladegut angebracht werden können. Weiterhin gibt es besonders belastbare Zurrpunkte, die in Spezialfahrzeugen verbaut werden. Diese haben eine höhere zulässige Zugkraft als bei der DIN EN 12640 gefordert wird und werden mit einer Zahl gekennzeichnet.

Ermittlung von Gleittreibwerten

Ermittlung von Reibbeiwerten direkt beim Kunden

Bei der VDI-Richtlinie 2700 Blatt 14 bzw. der DIN EN 12195 Teil 1 werden Prüfverfahren zur Ermittlung von Reibbeiwerten beschrieben, die für die Berechnung von Reibungskräften und zur Auslegung von Ladungssicherungsmaßnahmen erforderlich sind.

Der für die Ladungssicherung maßgebliche Gleitreibbeiwert wird entscheidend beeinflusst durch die Anzahl und Größe der reibungswirksamen Kontaktflächen zwischen der Ladefläche bzw. der jeweiligen Unterlage wie Antirutschmatte (RHM, rutschhemmendes Material) und Ladung. Da Reibung als Widerstand gegen ein Verschieben von miteinander verzahnten Gegenständen betrachtet werden kann, sind die Gleitreibbeiwerte generell abhängig von allen Parametern, die die Wirksamkeit der Verzahnung beeinflussen. Hierzu gehören z.B. Rauigkeit der beteiligten Kontaktflächen, Weichheit und Nachgiebigkeit der Flächen, Druckbelastung, Temperaturverhalten, Luftfeuchtigkeit, Benetzung der Kontaktflächen mit z.B. Wasser (Regen; aber auch Schnee und Eis), ÖlenFetten und Laugen, Schmutz usw.

Prüfungen von Gleitreibbeiwerten

Sobald die prüftechnisch ermittelten Werte rechnerisch ausgewertet sind und nachgewiesen wurde, dass die erreichten (Gleit-)Reibbeiwerte in Verbindung mit den ausgewählten Verpackungs- bzw. Sicherungsmaßnahmen zu einer positiv durchführbaren Ladungssicherung führen, erfolgt die Zertifizierung durch TÜV NORD. Mit mobilen Prüfvorrichtungen können wir direkt beim Kunden den Gleitreibbeiwert zwischen den verschiedenen Reibpartnern (Ladeflächen, Ladungsträger bzw. Ladung) ermitteln.

Prüfung von Planen

Prüfungen von Neuplanen-Mustern

Die Vorschriften hinsichtlich des Schutzes von Personen durch externe Einflüsse werden stetig strenger. Und das nichzt nur national in Deutschland, sondern europa- bzw. weltweit. Als Folge davon werden auch die Anforderungen an die Ladungssicherung immer höher. Nicht mehr nur der beschädigungsfreie Transport von Gütern, sondern zusätzlich auch der der Schutz aller am Straßenverkehr Teilnehmenden wird künftig in der Rechtssprechung - und damit in der Öffentlichkeit - einen hohen Stellenwert einnehmen.

Prüfungen nach DIN EN 12641-2 / BKTex-Richtlinie

Wir bieten unseren Kunden bereits seit langem die Prüfungen von Planen-Mustern für Fahrzeugaufbauten nach DIN EN 12641-2 / BKTex-Richtlinie an. So finden Ihre Planen bei Ihren Kunden - den Fahrzeug- und Aufbauherstellern - als qualitativ hochwertige Zulieferteile Anerkennung. 

The majority of our clients are our longterm partners. Our institute is world-renowned and has been in business for over forty years.

Heiko Ehrich (Head of Automotive Electronics)

Institute for Vehicle Mobility and Technology

Department Automotive Electronics

+49 201 825-4206

electronics@tuev-nord.de