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Das Projekt "Security4Safety"

Eines der großen Pilotprojekte der Digital Academy ist "Security4Safety" (S4S). Es beschäftigt sich mit einer der wesentlichen Herausforderungen der Zukunft: Der Sicherheit von Geräten im Zeitalter der Digitalisierung. Denn heutzutage ist fast jedes Gerät technisch in der Lage, mit anderen Geräten zu kommunizieren. Das bringt viele Chancen, aber auch Risiken mit sich - denn wir müssen dafür sorgen, dass die von uns geprüften Maschinen und Produkte sicher vor der Manipulation durch Menschen sind. Sprich: Wir brauchen neue Security-Maßnahmen, um Safety sicherstellen zu können.

Auf-/Ausbau des Auditorennetzwerkes

Zur Weiterentwicklung des Projektes Security4Safety im Hinblick auf unser Auditorennetzwerk wurde in einem ersten Schritt gemeinsam mit Wolfgang Wielpütz ein detaillierter Action Plan mit definierten Maßnahmen ausgearbeitet. Zielländer für S4S-Maßnahmen wurden identifiziert und benannt (Deutschland, China, Taiwan, Indien, Thailand, Bulgarien, Niederlande, UK). Die Kick-Off Meetings haben in allen benannten strategischen Zielländern bereits 2017 stattgefunden.

Benennung der Security Manager durch OBS-Leiter

Zur Identifizierung von notwendigen S4S-Dienstleistungen im Markt und dafür benötigtem Know-How der Mitarbeitenden wurde in jedem OBS ein Security Manager nominiert und benannt. Ziel ist es, den internen Qualifizierungsbedarf als auch den externen Kundenbedarf für jedes OBS zu identifizieren und entsprechende Maßnahmen abzuleiten und umzusetzen. Anfang Oktober fand das erfolgreiche Kick-Off Meeting der neuen Security Manager in Hamburg statt.

Aufbau internationaler S4S-Kompetenzzentren

Um die Basis für kombinierte Security- und Safety-Dienstleistungen in Zukunft zu stärken, sollen die Abteilungen der Funktionalen Sicherheit (Essen und Augsburg) zukünftig zusammengeführt und intensiv im Bereich Security weitergebildet werden. Neben dieser nationalen Maßnahme soll zudem in definierten strategischen Zielländern (USA, Indien, Thailand/Malaysia, China, Taiwan, Korea und Japan) die Implementierung von S4S-Kompetenzzentren angestrebt werden. Für die bestmögliche Planung der Umsetzung werden derzeit mit externer Unterstützung entsprechende Marktstudien erarbeitet.

S4S-Koordinierungsstelle

Als weitere Maßnahme wurden drei marktfähige Dienstleistungen für den Roll-Out definiert: S4S-Risikoanalyse, Industrial Security gemäß IEC 62443 und ISO 27001 Level I+II Testate. Die Koordinierungsstelle unterstützt und koordiniert aktiv den Roll-Out in den operativen Einheiten. Ein entsprechendes Schulungs- und Kommunikationskonzept für Auditoren und Sachverständige wurde erstellt. Zudem konnten Kooperationsverträge mit dem Security-Labor Secuvera und der FH Augsburg geschlossen werden, die im Forschungsverbund für IT-Sicherheit zu den TOP-Hochschulen zählt. Darüber hinaus beteiligt sich die Koordinierungsstelle aktiv in den Normungs- und Gremienbereichen für Security & Safety (u.a.: NAMUR, BetrSichV, VDI Fachausschuss).

Ausblick

In Zukunft sollen die ausgebildeten Digital Experts als interne Berater für Digitalisierungsprojekte ihres Geschäftsbereiches dienen. Darüber hinaus können sie weitere potentielle Produkte, Prozesse oder Geschäftsmodelle analysieren und – gemäß der erlernten Methodik – einen entsprechenden Digitalisierungsprozess einleiten. In diesem Prozess werden die Digital Experts Produktverantwortliche, IT-Fachleute, interne Serviceeinheiten, Personalentwickler, Manager und operative Anwender zusammenbringen und gemeinsame Kommunikation mit Mitarbeitenden und Kunden sicherstellen. Nach dieser Vorgehensweise wird bereits das Vorreiterprojekt Security4Safety erfolgreich implementiert.