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  5. Azubi-Matching Elektroniker für Automatisierungstechnik (m/w)

Was macht man in diesem Beruf?

Selbst kleinste Fehler oder Unregelmäßigkeiten können moderne Produktionsabläufe stören oder zum Erliegen bringen. Für den Urlauber, dessen Koffer auf dem falschen Fließband landet ist das genauso ärgerlich, wie für den Firmenchef, der die Tagesproduktion an Dosenravioli durch eine fehlerhafte Programmierung verliert. Zwar ist die Automatisierungstechnik aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken, damit sie perfekt funktioniert braucht es aber gut ausgebildete Fachleute. Die große Herausforderung für Elektroniker für Automatisierungstechnik ist es, die jeweiligen Einzelkomponenten in automatisierten Prozessen zu einem funktionierenden Gesamtsystem zu bilden und den gesamten Ablauf im Blick zu haben. Das bedeutet natürlich auch den ständigen Austausch mit Kollegen anderer Fachbereiche – Teamplay wird also großgeschrieben.

Wo wird gearbeitet?

Klassische Beschäftigungsorte für Elektroniker für Automatisierungstechnik sind Werkhallen oder Produktionseinrichtungen in nahezu allen Industrieunternehmen, in denen automatisierte Prozesse Anwendung finden.

Welcher Schulabschluss wird erwartet?

Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis hat sich allerdings gezeigt, dass Betriebe Auszubildende mit mittlerem Bildungsabschluss oder Hochschulreife einstellen. Bewerber mit Hauptschulabschluss sollten sich davon aber nicht abschrecken lassen.

Welche Schulfächer sollten einem liegen?

Wer als Schüler an naturwissenschaftlich-technischen Fächern Spaß hatte, ist als Elektroniker für Automatisierungstechnik besonders gut geeignet.

Folgende Fächer stehen in der Ausbildung insbesondere im Fokus:

  • Werken/Technik, da speicherprogrammierbare Steuerungen korrekt bedient werden müssen und eine gute Kenntnis von mess-, steuerungs- und regelungstechnischen Geräte vorliegen sollte
  • Mathematik
  • Informatik, da Elektroniker für Automatisierungstechnik viel Zeit vor dem Computer verbringen

Welche Anforderungen sollten darüber hinaus erfüllt sein?

Neben guten Noten in den oben genannten Schulfächern sind einige weitere individuelle Eigenschaften von großem Vorteil:

  • Handwerkliches Geschick und Hand-Auge-Koordination, wenn es um das Einbauen und Justieren von Sensoren oder das Verdrahten von Schaltgeräten geht
  • Sorgfalt, da große Mengen Daten ausgewertet und korrekte Diagnosen gestellt werden müssen
  • Technisches Verständnis, da Funktionszusammenhänge und Prozessabläufe analysiert werden müssen
  • Flexibilität, da die Reparatur und Installation von Anlagen bei ganz unterschiedlichen Auftraggebern stattfinden kann

Wie lange dauert die Ausbildung?

Die Ausbildung zum Elektroniker für Automatisierungstechnik dauert 3,5 Jahre und endet mit der Abschlussprüfung vor der IHK. Unter bestimmten Voraussetzungen (zum Beispiel sehr gute Noten) kann die Ausbildungsdauer verkürzt werden.

Was verdient man in der Ausbildung?

Das Ausbildungsgehalt richtet sich danach, in welchem Bundesland die Ausbildung stattfindet, in welcher Branche gearbeitet wird, und ob der Ausbildungsbetrieb an einen Tarif gebunden ist. Über das jeweilige Ausbildungsgehalt informieren wir Sie im persönlichen Gespräch.

Ausbildungsinhalte:

  • Mess- und Regeltechnik sowie Elektrotechnik und Mechanik
  • Errichten, Konfigurieren, Inbetriebnehmen und Instandhalten von Automatisierungssystemen
  • Installieren und Konfigurieren von IT-Systemen
  • Pneumatische, hydraulischen und elektrische Antriebssysteme
  • Speicherprogrammierbare Steuerungen
  • Änderungen und Erweitern an Automatisierungssystemen vornehmen
  • Anlagen überwachen, warten und betreiben
  • Optimieren von Regelkreisen und Analysieren von Störungen

Gerhard Lokotsch

TÜV NORD Bildung GmbH & Co. KG
Asterlager Str. 97-101, 47228 Duisburg

02065 9069–34

glokotzsch@tuev-nord.de