MENU
  1. Bildung
  2. Bildungsberater & Standorte
  3. TÜV NORD Bildung
  4. Azubi-Matching
  5. Azubi-Matching Industriemechaniker (w/m)
  • TÜV NORD Bildung GmbH & Co. KG
  • Gebührenfreies Service-Telefon 0800 8888 060

Was macht man in diesem Beruf?

Von der Produktion von Schokoriegeln bis zur Fertigung von Luxusautos – in nahezu allen Industriezweigen werden heute komplexe Maschinen eingesetzt. Kleinste Probleme in den Fertigungsstraßen können dabei zum Ausfall der gesamten Produktion führen. Hier kommen Industriemechaniker ins Spiel: Von der Planung, dem Bau bis zur Wartung von Produktionsanlagen und Maschinen arbeiten sie für den eigenen Betrieb oder im Auftrag von Kunden. Wer als Schüler Spaß am Technikunterricht hatte oder zuhause für die Wartung von Wasch- und Spülmaschine zuständig war, sollte sich unbedingt ausführlicher mit der Ausbildung zum Industriemechaniker beschäftigen.

Wo wird gearbeitet?

Industriemechaniker arbeiten unter anderem in Werkstätten oder Fabrikhallen nahezu aller industriellen Wirtschaftsbereiche, darunter zum Beispiel in der Metall- und Kunststoffindustrie, im Maschinen- und Fahrzeugbau, in der Lebensmittelindustrie oder in der Holz- und Papierverarbeitung.

Welcher Schulabschluss wird erwartet?

Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. Neben vielem Jugendlichen mit mittlerer Reife finden auch Schulabgänger mit Hauptschulabschluss oder Abitur Ausbildungsplätze als Industriemechaniker.

Welche Schulfächer sollten einem liegen?

Wer als Schüler an naturwissenschaftlich-technischen Fächern Spaß hatte, ist als Industriemechaniker besonders gut geeignet. Folgende Fächer stehen in der Ausbildung insbesondere im Fokus:

  • Physik, ohne grundlegendes Wissen rund um Elektro- und Steuerungstechnik geht in diesem Beruf Nichts
  • Mathematik, Maß-, Volumen- und Winkelberechnung werden zum Beispiel für die Herstellung von Ersatzteilen benötigt
  • Informatik, da Industriemechaniker unter anderem mit CNC-Maschinen arbeiten

Welche Anforderungen sollten darüber hinaus erfüllt sein?

  • Technisches Verständnis, da in diesem Beruf komplexe Maschinen und Produktionsanlagen gewartet werden müssen
  • (handwerkliches) Geschick, da Hand und Auge beim Montieren von Baugruppen zu Maschinen perfekt koordiniert werden müssen
  • Sorgfalt, da kleinste Fehler zu falschen Messergebnissen führen oder Schäden an Werkstücken oder Anlagen verursachen können

Wie lange dauert die Ausbildung?

Die Ausbildung zum Industriemechaniker dauert 3,5 Jahre und endet mit der Abschlussprüfung vor der IHK. Unter bestimmten Voraussetzungen (zum Beispiel sehr gute Noten) kann die Ausbildungsdauer um 6 Monate verkürzt werden.

Was verdient man in der Ausbildung?

Das Ausbildungsgehalt richtet sich danach, in welchem Bundesland die Ausbildung stattfindet, in welcher Branche gearbeitet wird, und ob der Ausbildungsbetrieb an einen Tarif gebunden ist. Über das jeweilige Ausbildungsgehalt informieren wir Sie im persönlichen Gespräch.

Ausbildungsinhalte:

  • Herstellung, Instandhaltung, Reparatur und Überwachung von technischen Einrichtungen und Maschinen
  • Umgang mit manuellen und maschinellen Werkzeugen
  • Trennen, Umformen und Fügen von Werkstoffen
  • Anwendung von Zeichnungen und Funktionsplänen
  • Montage von Bauteilen und Baugruppen
  • Ermittlung und Einstellung von Maschinenwerten, Einrichten und Umbauen von Produktionslinien, Dokumentation von Prüfergebnissen
  • Montage und Prüfung von pneumatischen und hydraulischen Komponenten und Systemen