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  5. Azubi-Matching Zerspanungsmechaniker (m/w)

Was macht man in diesem Beruf?

Mit Maschinen Maschinen bauen und den Dingen den richtigen Schliff geben, darum geht es in diesem Beruf. Dabei müssen konventionelle Dreh- und Fräsmaschinen- bedient werden, ebenso wie hochkomplexe CNC-Maschinen. In diesem Beruf ist Präzision oberstes Gebot. Wenn die durch Drehen, Fräsen, Bohren und Schleifen erstellten Bauteile nur um wenige hundertstel Millimeter vom Plan abweichen, passen sie vielleicht schon nicht mehr ins Gerät oder richten in diesem sogar Schaden an. Wer die anspruchsvolle Ausbildung erfolgreich besteht, wird mit besten Berufsperspektiven belohnt.

Wo wird gearbeitet?

Zerspanungsmechaniker arbeiten unter anderem in Werkstätten oder Werkhallen im Maschinen- oder Fahrzeugbau, im Stahl- oder Leichtmetallbau oder in Gießereien.

Welcher Schulabschluss wird erwartet?

Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. Neben vielem Jugendlichen mit mittlerer Reife finden auch Schulabgänger mit Hauptschulabschluss oder Abitur Ausbildungsplätze als Zerspanungsmechaniker.

Welche Schulfächer sollten einem liegen?

Wer als Schüler an naturwissenschaftlich-technischen Fächern Spaß hatte, ist als Zerspanungsmechaniker besonders gut geeignet. Folgende Fächer stehen in der Ausbildung insbesondere im Fokus:

  • Physik
  • Werken/Technik, da Arbeiten wie technisches Zeichnen oder das Fertigen von Bauelementen zum Arbeitsalltag gehören
  • Mathematik, da es zum Beispiel beim maschinellen Spanen um das Ermitteln und Anpassen von Maschinenwerten geht

Welche Anforderungen sollten darüber hinaus erfüllt sein?

  • Sorgfalt, da die teuren CNC-Maschinen durch eine falsche Programmierung für viele Stunden außer Betrieb gesetzt werden können
  • Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination, da man beim Drehen, Fräsen und Schleifen von Metall nicht allein auf den Computer verlassen darf
  • Beobachtungsgenauigkeit
  • Technisches Verständnis für die Durchführung von Einstell-, Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten
  • Nicht zuletzt ist eine gute körperliche Konstitution von Vorteil

Wie lange dauert die Ausbildung?

Die Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker dauert 3,5 Jahre und endet mit der Abschlussprüfung vor der IHK. Unter bestimmten Voraussetzungen (zum Beispiel sehr gute Noten) kann die Ausbildungsdauer verkürzt werden.

Was verdient man in der Ausbildung?

Das Ausbildungsgehalt richtet sich danach, in welchem Bundesland die Ausbildung stattfindet, in welcher Branche gearbeitet wird, und ob der Ausbildungsbetrieb an einen Tarif gebunden ist. Über das jeweilige Ausbildungsgehalt informieren wir Sie im persönlichen Gespräch.

Ausbildungsinhalte:

  • Auswahl von Informationsquellen und technischen Unterlagen zur Durchführung der Fertigung Beurteilung und Analyse von Fertigungsaufträgen auf technische Umsetzbarkeit
  • Planung von Fertigungsprozessen, Erstellung, Einrichtung und Optimierung von Programmen für numerisch gesteuerte Fertigungssysteme
  • Anwendung von Qualitätsmanagementsystemen
  • Herstellung von Bauteilen nach qualitativen Vorgaben durch maschinelle spanabhebende Fertigungsverfahren und Überwachung von Fertigungsprozessen
  • Überwachung und Prüfung von Sicherheitseinrichtungen