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Allgemeines

Aufgabe der Integrationsbegleitung Schleswig-Holstein ist es, den beruflichen Übergang nach der Haftentlassung zu unterstützen. Sie ist die Schnittstelle zwischen Vollzug, Arbeitgebern, den Arbeitsagenturen beziehungsweise Jobcentern und der Bewährungshilfe. Darüber hinaus regelt die Integrationsbegleitung die Kontakte und Übergänge im Qualifizierungsbereich, zum Beispiel Schulabschlüsse. Die Unterstützung beginnt circa drei Monate vor einer möglichen Haftentlassung und endet circa sechs Monate nach der Entlassung. Die Teilnahme ist freiwillig.

Die Integrationsbegleitung in Schleswig-Holstein an den Standorten Kiel, Lübeck und Neumünster wurde im Frühjahr 2010 eingeführt. Zuerst als Projekt durch Mittel des Europäischen Sozialfonds ESF finanziert, wird die gesamte Integrationsbegleitung seit Mitte 2012 über das AQUA-Programm des Landes Schleswig-Holstein finanziert. Die notwenigen Anschaffungen, Raumkosten der Außenbüros und die Personalkosten des Integrationspersonals sind über dieses Programm abgedeckt. Seit 2012 ist TÜV NORD Bildung Träger der Maßnahme – derzeit arbeiten drei Mitarbeiter in den Justizvollzugsanstalten Kiel, Lübeck und Neumünster.

Flankiert wurde die Einführung der Integrationsbegleitung 2010 durch die Vereinbarung eines Eckpunktepapiers zur beruflichen Integration zwischen den Justiz- und Sozialministerien Schleswig Holstein und der Regionaldirektion Nord der Bundesagentur für Arbeit. Dabei handelte es sich um die erste Vereinbarung dieser Art in Deutschland.