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Pipeline-Symposium

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Beschreibung

19.06. - 20.06.2018 | Hamburg

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19.06

Pipeline-Symposium

Ob es um den Transport von Wasser, Energie oder Einsatzstoffe und Produkte der Mineralöl- und der chemische Industrie geht, Pipelines sind als moderne, effektive und vor allem sichere Infrastruktureinrichtung unverzichtbar. Auch bei der Energiewende spielen Pipelines für den Transport und die Speicherung erneuerbarer Energien eine besonders wichtige strategische Rolle. Doch ihre Aufgaben können Pipelines nur erfüllen, wenn sie störungsfrei und sicher arbeiten.

In den vergangenen Jahren haben wir unsere TÜV NORD Pipeline Symposien zum Anlass genommen, um branchenrelevante Fragen wie beispielsweise „Wie erreiche ich eine möglichst reibungsfreies Genehmigungsverfahren?“ oder „Wie finde ich die richtige Trasse?“ mit Referenten und Teilnehmern zu diskutieren. 2018 findet das TÜV NORD Pipeline Symposium bereits zum 6. Mal statt. Vom 19. – 20.06.2018 möchten wir Sie erneut zu unserer Veranstaltung nach Hamburg einladen.

Nutzen Sie die Gelegenheit, sich während unseres zweitägigen Symposiums sowie auf unserer begleitenden Industrieausstellung und auf der Abendveranstaltung mit Branchenkollegen, Behördenvertretern sowie den TÜV NORD Sachverständigen auszutauschen und bestehende Kontakte zu pflegen sowie neue Kontakte zu knüpfen. TÜV NORD unterstützt Betreiber von Pipelines mit einem breiten Dienstleistungsspektrum im gesamten Lebenszyklus der Pipeline – und trägt so dazu bei, Sicherheits- und Umweltrisiken zu senken.

Veranstaltungstermine und -orte

Di. 19.06— Mi. 20.06.2018

Lindner Park-Hotel Hagenbeck (Hamburg)

Hagenbeckstraße 150, 22527 Hamburg

Teilnahmegebühr

1.059,10 € inkl. USt. (890,00 € zzgl. USt) pro Person

Der Preis beinhaltet die Teilnehmerunterlagen, die Verpflegung sowie die Abendveranstaltung.

Clarissa Hörnke

Clarissa Hörnke

TÜV NORD Akademie GmbH & Co. KG
Tagungen und Kongresse
Große Bahnstraße 31, 22525 Hamburg

+49 40 8557-2920
Fax: +49 40 8557-2958

choernke@tuev-nord.de

Programm

1. Veranstaltungstag: 19.06.2018

Ab 9.30 Uhr

Registration

10.30 Uhr

Begrüßung / Einführung in das Thema
Clarissa Hörnke, TÜV NORD Akademie GmbH & Co. KG, Hamburg
Christian Engel, TÜV NORD Systems GmbH & Co. KG, Essen

10.45 Uhr

Stresstest 2.0 – Überarbeitung des VdTÜV-Merkblatts 1060
Das VdTÜV-Merkblatt Rohrleitungen 1060 „Richtlinien für die Durchführung des Stresstests“ beschreibt die Methodik für eine umfassende Integritätsprüfung von Rohrleitungen, die neben der Prüfaussage auch eine Verbesserung des Rohrleitungszustandes insgesamt erreicht, zum Beispiel durch den Abbau von Verlege- und Eigenspannungen und Unrundheiten. Die aktuelle Überarbeitung des Merkblatts berücksichtigt nicht nur die technischen Entwicklungen, sondern es wurde auch die Lesbarkeit und die Eindeutigkeit des Merkblatts verbessert. Mit der aktuellen Fassung des Merkblatts ist der Stresstest fit für die nächsten Jahre. In der Präsentation werden die Geschichte und die Durchführung des Stresstests sowie die aktuellen Änderungen des VdTÜV-Merkblatts erläutert.

Christian Engel TÜV NORD Systems GmbH & Co. KG, Essen

11.30 Uhr

Korrosionsraten an erdverlegten Rohrleitungen bei Belastung durch Außenkorrosion
Erdverlegte Rohrleitungen unterliegen einer Korrosionsbelastung, wenn die Wirksamkeit der vorgeschriebenen Schutzmaßnahmen – z.B. passiver und aktiver Korrosionsschutz - nicht oder nur noch eingeschränkt gegeben ist. Im Vortrag werden die relevanten Korrosionsszenarien (Korrosion durch Belüftungselemente, mikrobiologisch induzierte Korrosion, Streustromkorrosion, etc.) zusammen mit den theoretisch zu erwartenden Korrosionsraten vorgestellt und den Wanddickenminderungen, die bei Freilegungen und als Ergebnis der intelligenten Molchung einer Reihe von Rohrleitungen unterschiedlicher Baujahre gefunden wurden, gegenübergestellt. Die Ergebnisse bilden eine gute Datenbasis für die Prognose des Korrosionsverhaltens einer erdverlegten Rohrleitung, die z.B. für die Festlegung des Zeitpunktes einer betrieblich geplanten Integritätsbewertung genutzt werden kann.

Dr. Hanns-Georg Schöneich, TZKI, Korrosionsschutz Open Grid Europe GmbH, Essen

12.15 Uhr

Mittagspause im Restaurant

13.15 Uhr

Selbstfahrende Rohr-Roboter zur internen Zerstörungsfreien Prüfung und Bearbeitung anspruchsvoller Rohrleitungssysteme – Anwendungsbeispiele aus verschiedenen Industriebereichen
Wenn Rohrleitungen von außen nicht zugänglich sind, bleibt oftmals nur noch die Möglichkeit diese von innen zu prüfen. Inspector Systems ist ein Spezialist in der Fertigung und Anwendung kabelgebundener und selbst angetriebener Rohr-Roboter zur internen Inspektion-, Zerstörungsfreien Prüfung- und Bearbeitung komplexer-, bzw. nicht molchbarer Pipelinestrukturen. Der Vortrag beschreibt das Systemkonzept der Rohr-Robotertechnologie und gibt einen Überblick über deren anwendungsspezifischen Module. Anhand von Praxisbeispielen werden Anwendungen aus verschiedenen Industriebereichen vorgestellt.

Alexander Reiss, Vertriebsleiter, INSPECTOR SYSTEMS GmbH, Rödermark

14.00 Uhr

Application of Thin-Walled Phased Array for transmission lines with EPRG Defect Assessment Guidelines
Phasengesteuerte Array-Technik, Fehlerbeurteilungskriterien nach EN-ISO 19285 oder EPRG defect acceptance criteria. Hintergrund und praktische Verwendung bei N.V. Nederlandse Gasunie für Rohre mit dünnen Wänden von 4,5 mm bis 8 mm und Durchmessern von DN 100 bis DN 400.

Otto Jan Huising, Spezialist Schweißen, Werkstoffe und zerstörungsfreie Untersuchung (NDE) in der Abteilung HSE der N.V. Nederlandse Gasunie,  N.V. Nederlandse Gasunie, Groningen, Niederlande

14.45 Uhr

Kaffeepause im Foyer und Gelegenheit zum Besuch der Industrieausstellung

15.15 Uhr

Improvements of an inspection technique for unpiggable diagnostics from above ground
Lösungsmöglichkeiten für die Inspektion von nicht molchbaren/ nicht von innen befahrbaren Rohrleitungen - Vorstellung von AGIT (Above Ground Inspection Technique), eine von TÜV zertifizierte Inspektionstechnik, welche die Detektion von Fehlstellen in der inneren und äußeren Rohrwandlung sowie die Detektion von Isolationsfehlern in einem Inspektionsdurchlauf möglich macht. Hierfür wird kein direkter Zugang zu oder in die Leitung benötigt, die Inspektion erfolgt von der Erdoberfläche aus, ohne dass der Betriebsmodus der Leitung geändert werden muss.

Mark Glinka, CEO, Electromagnetic Pipeline Testing GmbH, Berlin

16.00 Uhr

Zustandsbewertung von Pipelines mittels hochauflösender Ultraschall-Molch-Daten: Vorteile und Herausforderungen
Hochauflösender Ultraschall-Molch-Daten sind von großem Nutzen für die Zustandsbewertung von Pipelines. Beim Vergleich eines hochauflösenden Inspektionslaufes mit einer früheren Molchung mit geringerer Auflösung kommen jedoch typische Fragen auf: Sind Anomalien, die nur im Bericht der hochauflösenden Prüfung enthalten sind, neue Fehlstellen, oder wurden sie bei der vorigen Inspektion lediglich nicht zuverlässig detektiert? Ist eine Zunahme der gemessenen Fehlertiefe ein Zeichen von Korrosionswachstum, oder wurde die tiefste Stelle des Materialverlusts in der vorigen Messung nicht erfasst? Antworten hierauf können mittels einem detaillierten Vergleich der Inspektionsdaten gefunden werden.

Dr. Christoph Jäger, Project Leader Integrity Services, NDT Global GmbH & Co. KG, Stutensee

16.45 Uhr

Planstellungsverfahren und Umweltverträglichkeitsprüfung für Gasversorgungsleitungen – Praxisbericht
Energiewirtschaftliche Planfeststellungsverfahren und Umweltverträglichkeitsprüfungen für Gasversorgungsleitungen stellen hohe Anforderungen sowohl an Vorhabenträger als auch an die zuständige Behörde. Deswegen ermöglicht der Gesetzgeber die Beauftragung eines Projektmanagers zur Unterstützung der zuständigen Behörde. Gegenstand des Vortrags sind die rechtlichen und tatsächlichen Randbedingungen der Tätigkeit eines Projektmanagers auf der Grundlage von Erfahrungen aus der Praxis.

Dr. Stefan Wiesendahl, Rechtsanwalt, Kümmerlein Rechtsanwälte & Notare, Essen

17.30 Uhr

Abschlussdiskussion

Ab 18 Uhr

Abendveranstaltung

2. Veranstaltungstag: 20.06.2018

9.00 Uhr

Industrie 4.0 und Digitalisierung – Wer ist in vernetzten Systemen wofür verantwortlich?
Digitalisierung und Vernetzung, kurz „Industrie 4.0“, berühren auch juristische Fragen. Die Verfügbarkeit von Technik und Daten, die Verantwortlichkeit in technischen Abläufen und die Vertraulichkeit von Informationen werden zum Beispiel im Zusammenhang mit neuen Formen der Regelungstechnik und Anlagenüberwachung eine Rolle spielen. Alle Beteiligten müssen deshalb mit dem vorhandenen juristischen Instrumentarium auf neue Fragen Antworten finden: Wie kann der Know How-Schutz geregelt werden? Wie weit reicht die rechtliche Verantwortung der Hersteller von „intelligenten“ Maschinen? Wem gehören welche Daten? Der Vortrag gibt einen Überblick über die heute schon erkennbaren Rechtsfragen und zeigt Lösungsansätze auf.

Dr. Michael Neupert, Rechtsanwalt, Kümmerlein Rechtsanwälte & Notare, Essen

9.45 Uhr

ROCORR MFL-A ULTRA SERVICE – DAS UNSICHTBARE WIRD SICHTBAR
Dieser Vortrag stellt den neuen, ultrahochauflösenden MFL (Magnetic Flux Leakage – magnetische Streuflussprüfung) Inspektions-Service der ROSEN Gruppe vor. In dem Service werden hochauflösende Inspektionsmolche mit einer axialen Abtastrate von 1 mm und einer 1,6 mm Abtastrate in Umfangsrichtung eingesetzt. Diese Auflösung ist vergleichbar mit 3D-Laser-oder Matrix-UT-Messgeräten. Die Inspektionsmolche ermöglichen es, kleinste Defekte bis hin zu komplexen Defektstrukturen in der Pipelinewand zu erkennen und aufzulösen. Um die dabei generierten großen Mengen von Inspektionsdaten zu verarbeiten und eine höchstmögliche Genauigkeit in der Auswertung zu erreichen, werden intelligente, auf maschinellem Lernen basierende Algorithmen zum Einsatz gebracht, die eine effiziente Analyse der Daten gewährleisten. Der Vortrag beschreibt die Vorteile dieses Services für den Rohrleitungsbetreiber hinsichtlich der Risikominimierung und Kostenreduktion im Rahmen der Integritätsbeurteilung seiner Pipelines.

Marc Fischer, Application Manager, Rosen Europe B.V., Oldenzaal, Niederlande

10.30 Uhr

Kaffeepause im Foyer und Gelegenheit zum Besuch der Industrieausstellung

11.00 Uhr

Leckagen an (Norm-) Flanschverbindungen, ggfs. systembedingt vorprogrammiert?
Obwohl Flansch-Berechnungen stets nach gültigen Regelwerken erfolgen, stellen sich vor allem bei thermischen Belastungen sowie dynamischen Druckänderungen nicht selten Leckagen ein, die auf Einflüsse von verschiedenen Bauteilsteifigkeiten bei nicht paarigen Bauteilen, auf das Überpressen von verschiedenen Dichtungen im Krafthauptschluss sowie auf den Einfluss von Schraubenrelaxation zurückzuführen sind. Die daraus erkennbare logische Konsequenz, die radiale Erstreckung der druckführenden Bauteile zu minimieren, die Dichtungen ausschließlich im Kraftnebenschluss anzuordnen und einen möglichen Einfluss der Schraubenrelaxation komplett auszuschalten, wird an extrem belasteten Ausführungen dargestellt.

Alfred Schlemenat, Ingenieur, consysAS-Verbindungstechnologie - Beratung / Lizenzierung / Engineering, Herten

11.45 Uhr

DGMK-Forschungsbericht 781 – Sanierung von Fehlstellen an Rohrfernleitungen
Im DGMK-Forschungsbericht 781 wurden die für die Sanierung von Mineralöl- und Produktenfernleitungen gegenwärtig auf dem Markt verfügbaren und in der Praxis angewandten Sanierungsverfahren mit unterschiedlicher Praxiserprobung verglichen. Ausgehend von den möglichen Fehlerarten wurden Anwendbarkeit und Wirksamkeit der verschiedenen Arten von Außensanierungen untersucht. In dem Vortrag werden das Ergebnis und die Vorgehensweise dargestellt.

Robert Müller, technischer Leiter der Prüfstelle für Rohrfernleitungen, TÜV SÜD Industrie Service GmbH, München

12.30 Uhr

Mittagspause im Restaurant

13.30 Uhr

Technische Grundlagen zum zertifizierten LOCTITE Composite Reparaturverfahren von Rohrleitungen und Tanks
- Einleitung zur Composite Reparatur und der Zertifizierungslage
- Testing des LOCTITE System im Überblick
- Nachweis der Langzeitbeständigkeit und Prüfverfahren
- Design nach ISO 24817 und FEM
- Zertifizierte Anwendungsfelder
- Anwendungsbeispiele aus der Praxis


Christian Warga, Adhesive Technologies, Henkel AG & Co. KGaA, Standort Garching

14.15 Uhr

Pipeline-Management in die Anlagensicherheitsstrategie einbinden
Lecks kilometerlanger Pipelines identifizieren und beheben: Bislang war das eine schwierige Herausforderung für Betreiber von Chemiefabriken und Raffinerien. Bei Brüchen der Pipeline führt inzwischen ein Emergency-Shutdown-System (ESD) eine automatische Abschaltung herbei. Mit dem innovativen Ansatz SMART CPM (Computational Pipeline Monitoring) kombiniert HIMA nun mehrere Leckerkennungsmethoden mit der Zuverlässigkeit eines SIL 3-Sicherheitssystems zu einer einzigen Hybridlösung. Die Schwachstelle Mensch wird dadurch eliminiert.

Hartmut Leistner, Vertriebs- und Regionalleiter die D-A-CH-Region, HIMA Paul Hildebrandt GmbH, Brühl

15.00 Uhr

Abschlussdiskussion

15.15 Uhr

Ende der Veranstaltung

Teilnehmerkreis

Fach- und Führungskräfte, die Pipelines und Rohrfernleitungen planen, betreiben und bauen, sowie Mitarbeiter von Genehmigungs- und Aufsichtsbehörden und alle interessierten Personen.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt - sichern Sie sich online Ihren Platz, oder nehmen Sie persönlichen Kontakt zu uns auf.

Hinweise zur Anreise

Bitte beachten Sie, dass bei Anreise mit dem PKW eine Geführ von 20,00 € für einen Tiefgaragenstellplatz anfällt. Zusätzlich gibt es ein öffentliches Parkhaus gegenüber dem Haupteingang des Tierparkes. Gegen eine Tagesgebühr von 4,00 € können Sie Ihr Fahrzeug auf einem der neun Decks abstellen. Das Hotel Lindner Park-Hotel Hagenbeck befindet sich auf der gegenüberliegenden Straßenseite.

Wir empfehlen daher eine Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Fahrpläne der U-Bahn-Anbindung finden Sie unter www.hvv.de.

Rabatte

Nutzen Sie unsere Rabattierung von 10 % der Nettogebühr zu dieser Veranstaltung für jeden zweiten und weiteren Teilnehmen aus Ihrem Unternehmen.

Behördenvertreter zahlen 50 % der Teilnahmegebühr (begrenztes Kontingent).

Doppelrabattierungen kommen nicht zum Tragen. Es wird der höchste Rabatt angerechnet.

Ihre Ansprechpartnerin

Clarissa Hörnke

Clarissa Hörnke

TÜV NORD Akademie GmbH & Co. KG
Tagungen und Kongresse
Große Bahnstraße 31, 22525 Hamburg

+49 40 8557-2920
Fax: +49 40 8557-2958

choernke@tuev-nord.de

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