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Bringen Sie Ihre Prüfstände auf den geforderten Stand

Höhere Anforderungen an Ihren Scheinwerfer-Einstellplatz

Neue Anforderungen an Prüftechnik für Scheinwerfer- und Bremsenprüfung

Gutes Licht und sichere Bremsen sind im Straßenverkehr essenziell. Doch aus Ihrem Werkstattalltag wissen Sie auch: Gerade in diesen Bereichen gibt es die meisten HU-Mängel.

Zur Sicherheit gehört aber auch, dass die Fahrzeuge verlässlich geprüft werden können. Wenn die Prüfstände die neuen, anspruchsvollen Richtlinien nicht erfüllen, darf der Prüfingenieur keine Hauptuntersuchung durchführen.

Schaffen Sie rechtzeitig die geforderten Qualitätsstandards und sichern Sie sich so einen Umsatzgaranten für die Zukunft. TÜV NORD Mobilität unterstützt Sie dabei!

Ab 01. Januar 2018 wird es amtlich: Keine HU ohne regelkonformes Prüfsystem

Aus Bestandsschutzgründen gewährte der Gesetzgeber Autohäusern und Werkstätten einen Aufschub, um bestehende Prüfplätze nachzurüsten und verordnungskonform stückprüfen bzw. kalibrieren zu lassen.

Diese Schonfrist läuft Ende 2017 ab.

Ab 1. Januar 2018 können Sie Ihren Kunden die Hauptuntersuchung nur noch dann anbieten, wenn sowohl Scheinwerfer- Einstellprüfgerät als auch die Fahrzeugaufstellfläche von einem akkreditierten Dienstleister wie TÜV NORD abgenommen wurde.

Die Mindestanforderungen an Ihr Prüfsystem für Scheinwerfer

Einerseits sollen die Scheinwerfer die Straße optimal ausleuchten, andererseits darf der Gegenverkehr nicht geblendet werden. Um dies zu erreichen, müssen Sie die Scheinwerfer absolut präzise einstellen können.

Die neue Prüfrichtlinie betrifft sowohl Ihr Scheinwerfer- Einstellprüfgerät (SEP) als auch die Flächen, auf denen Prüfgerät und Fahrzeug stehen.

  • Beachten Sie unbedingt die in der Zeichnung angegebenen Mindestmaße. Aufstellflächen können sowohl Hebebühnen als auch Gruben und Freiflächen sein
  • Achten Sie auf Unebenheiten und Neigungen der Aufstellflächen. Die Neigung darf maximal 1,5 % betragen.
  • Die Aufstellflächen für die Fahrzeuge und das SEP müssen durch entsprechende Bodenmarkierungen gekennzeichnet werden.
  • Bei Prüfständen, die Sie mit Fahrzeugen durchfahren, sollten Sie die Führungsschienen versenkt verlegen, damit sie nicht durch die ständige Belastung verformt werden.
  • Zur Stückprüfung gehört eine Sicht- und Funktionsprüfung des SEP und zusätzlich eine Kalibrierung. Der Prüfplatz und das SEP müssen aufeinander ausgerichtet werden.

Sie wollen Ihren Prüfstand umbauen oder einen neuen Platz einrichten? Verweisen Sie in Ihrem Auftrag an Architekten, Bauunternehmen oder Estrichleger ausdrücklich auf die neuen Richtlinien. Lassen Sie sich vor Auftragsvergabe von uns beraten. Unabhängig und individuell. Wir sind für Sie da!

TÜV NORD-Tipp

Abmessungen für PKW- und LKW-Prüfsystem

27.000 Prüfstände gehören zum alten Eisen

Neue Bremsenprüfstands-Richtlinie: Jetzt schnell reagieren

Die Richtlinie für die Anwendung, Beschaffenheit und Prüfung von Bremsenprüfständen (Bremsenprüfstandsrichtlinie) (VkBl. 09/2011) passt die Bremsenprüfung an die aktuelle Fahrzeugtechnik an. Wurde Ihr Bremsenprüfstand (BPS) nach dem 1. Oktober 2011 neu eingebaut, sollte er dieser Richtlinie bereits entsprechen. Ältere Modelle haben eine Übergangsfrist bis Ende Dezember 2019.

Doch die Zeit drängt. Nur wer jetzt schnell handelt und seine veralteten Bremsenprüfstände nachrüstet oder austauscht, kann seinen Kunden auch nach dem 1. Januar 2020 den HU-Service im Haus anbieten. Die Nachfrage ist riesig. Bei rund 27.000 veralteten Anlagen und angesichts begrenzter Produktionskapazitäten sind Lieferengpässe und Terminstress vorprogrammiert. Darüber hinaus müssen die Bremsenprüfstände zusätzlich zur Stückprüfung kalibriert werden.

Mindestanforderungen an Rollen-Bremsenprüfstände

  • Ihr Bremsenprüfstand muss über eine standardisierte Datenschnittstelle zur Erfassung der Messwerte in Echtzeit (ASA-Livestream) verfügen.
  • Der Rollendurchmesser muss mindestens 200 mm betragen.
  • Der Reibungskoeffizient zwischen Reifen und Rolle muss trocken bei 0,7 und nass bei 0,6 liegen.
  • Die Prüfgeschwindigkeit muss unter Last mindestens 4 km/h betragen.
  • Die Prüfstandabschaltung muss bei 27 % Schlupf (+/– 3 %) zwischen Tast- und Bremsrolle erfolgen.
  • Empfohlen wird ein Bezugswerteverfahren zur Ermittlung der Mindestbremskraft bezogen auf den Bremssystemdruck oder wahlweise Fußbremskraft am Bremspedal (mittels Pedalkraftsensor).

Mindestanforderungen an Platten-Bremsenprüfstände

  • Der Prüfstand verfügt über eine standardisierte Datenschnittstelle (ASA-Livestream).
  • Die Mindestlänge der Prüfplatten beträgt 1,5 m.
  • Der Mindest-Reibbeiwert zwischen Platte und Reifen beträgt 0,7 (trocken) bzw. 0,6 (nass). g Die Auffahrgeschwindigkeit muss zwischen 8 und 12 km/h liegen, dabei beträgt die minimale Messzeit 0,4 Sek.
  • Eine Messung, die nicht korrekt durchgeführt wurde, darf nicht angezeigt werden.

Investieren Sie jetzt in Ihren Bremsenprüfstand. So vermeiden Sie Lieferengpässe. Teilweise können bestehende Prüfstände auch nachgerüstet werden. Vereinbaren Sie einen Termin mit Ihrem TÜV NORD. Wir sagen Ihnen, ob der Prüfstand der aktuellen Richtlinie entspricht und eine ASA-Livestream-Schnittstelle besitzt, und prüfen deren Funktion.

TÜV NORD-Tipp

Autohaus + Werkstatt

TÜV NORD Mobilität GmbH & Co. KG

0800 800 80 74

vertrieb-mobilitaet@tuev-nord.de