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Smartphones, Tablets, Laptops oder Smartwatches – tausende Menschen verlassen sich jeden Tag auf einen der mobilen Alltagshelfer. Dabei kommt sowohl der Schutz des Gerätes selbst als auch die Absicherung der Daten in vielen Fällen zu kurz. Thomas Sterzenbach, Fachleiter für die Prüfung von Informationssicherheit bei TÜV NORD, gibt Tipps, wie Mobilgeräte ganz einfach sicherer gemacht werden können:

Schutz durch Verschlüsselung

Gerade, wenn das Handy oder Tablet verloren geht oder gestohlen wird, ist es wichtig, eine PIN für die Aktivierung des Geräts eingerichtet zu haben. Das betrifft sowohl das Einschalten als auch ein Entsperrkennwort. Darüber hinaus bieten viele Programme die Möglichkeit auch einzelne Datenbereiche, wie beispielsweise die Bildergalerie oder Nachrichtendienste, mit einem eigenen Passwort zu schützen.

Benutzungsspuren entfernen

Durch häufige Eingabe eines PINs oder Kennworts bleiben auf dem Display des Geräts oftmals sichtbare Fingerabdrücke und andere Rückstände zurück. Um zu verhindern, dass so Unbefugte Passwörter herausfinden, sollten diese Spuren regelmäßig überprüft und gegebenenfalls beseitigt werden. 

Kommunikationsschnittstellen bei Nicht-Nutzung abschalten

Bluetooth, WLAN, GPS oder NFC – Mobilgeräte verfügen über eine Vielzahl an Kommunikationsschnittstellen. Das erweist sich im Alltag als extrem praktisch, bietet aber auch eine große Angriffsfläche. Jedes Kommunikationsprotokoll bietet ein potenzielles Angriffsziel. Bei Nicht-Nutzung sollten diese also unbedingt deaktiviert werden.

Passwörter

Passwörter sind grundsätzlich sinnvoll, um Handys, Tablets und alles was sich darauf befindet zu schützen – wenn ein paar Kriterien beachtet werden. Zunächst sollten für unterschiedliche Abfragen auch unterschiedliche Kennwörter verwendet werden. Ideal sind sogenannte starke Passwörter, also Kombinationen aus Zahlen, Zeichen und Klein- und Großbuchstaben. Die verschiedenen Kennwörter sollten in regelmäßigen Abständen immer wieder angepasst und auf keinen Fall auf dem Gerät gespeichert werden. 

Ausreichenden Virenschutz installieren

Gerade durch die starke Nutzung des mobilen Internets sind Handys, Tablets und Laptops besonders anfällig für Viren aller Art. Es gibt mittlerweile eine Vielzahl an Virenschutzprogrammen speziell für Mobilgeräte, die das Surfen im Netz und sozialen Netzwerken sicherer machen. 

Regelmäßige Softwareupdates

Grundvoraussetzung für die Software-Sicherheit von Handy, Tablet und Co. sind Updates. Das Betriebssystem sollte regelmäßig auf den aktuellsten Stand gebracht werden. So haben Hersteller die Möglichkeit potenzielle Sicherheitsrisiken auszumerzen. 

Speicherkarten als Datenspeicher verwenden

"Vertrauliche und sensible Daten sind auf Speicherkarten oder anderen externen Speichermedien besser aufgehoben als im Telefonspeicher", so Sterzenbach. Sollte das Mobilgerät irgendwo abgegeben werden müssen, beispielsweise am Flughafen, so kann der Nutzer einfach die SD-Karte entfernen und bei sich behalten und gibt nicht automatisch mit dem Handy zusammen all seine Daten ab. 

Backup der Daten

"Die wichtigste Maßnahme zur Sicherung der Daten ist jedoch ein funktionierendes Backup. Sollte das Handy oder Tablet verloren gehen oder durch Ransomware verschlüsselt werden, ist der Zugriff auf ein aktuelles und gutes Backup unabdingbar", sagt der Experte. Bei vielen Mobilgeräten kann eingestellt werden, dass ein Backup automatisch in regelmäßigen Zeitabständen durchgeführt wird. Die Daten werden dabei in der Regel in einer Cloud gespeichert. Alternativ können die Daten aber auch manuell auf einen Computer übertragen werden.

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