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Ein Gesetz zur Stärkung der Chancen für Qualifizierung und für mehr Schutz in der Arbeitslosenversicherung hat für wesentliche Änderungen bei der Förderung der beruflichen Weiterbildung gesorgt. Seit dem 1. Januar 2019 gilt die Änderung, die zum Vorteil sowohl für Arbeitssuchende als auch für Beschäftigte wahrzunehmen ist. Aber auch Unternehmen profitieren von dem neuen Gesetz. Wir haben die wichtigsten Informationen für Sie zusammengefasst.

Erweiterung der Weiterbildungsförderung für Beschäftigte

  • Die Weiterbildungsförderung wird für alle Beschäftigten ausgebaut, deren berufliche Tätigkeiten durch digitale Technologien ersetzt werden können oder vom Strukturwandel bedroht sind
  • Die Förderung wird unabhängig von Ausbildung, Lebensalter und Betriebsgröße ermöglicht und damit weiter geöffnet
  • Die Förderung umfasst die Übernahme der Weiterbildungskosten und Zuschüsse zum Arbeitsentgelt
  • Eine Kofinanzierung durch den Arbeitgeber wird zur Übernahme der Weiterbildungskosten und für Zuschüsse vorausgesetzt
  • Voraussetzung ist eine AZAV-Zulassung

So kann beispielsweise ein Betrieb mit 250 bis 2499 Beschäftigten bis zu 25 Prozent der Lehrgangskosten erstattet bekommen, sowie weiterhin einen Zuschuss von bis zu 25 Prozent zum Arbeitsentgelt erhalten.

Bei der Weiterbildung Ihrer Beschäftigten können Sie auf AZAV-zugelassene Bildungsträger zurückgreifen oder eine eigene AZAV-Zulassung anstreben und die Schulung beispielsweise durch Ihre eigene Akademie oder eigene Aus- und Weiterbildungseinrichtungen durchführen lassen.

Stand: 2.4.2019

Gerne können Sie bei weiteren Fragen unseren Fachleiter Jörn Büßen kontaktieren