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Ein neuer Standard für den Arbeitsschutz

Seit dem Jahr 2007 bildet der britische Standard BS OHSAS 18001 die Grundlage für die Zertifizierung eines international anerkannten Arbeits- und Gesundheitsschutzmanagementsystems. Nun steht der Standard vor einer Ablösung: Seit 12. März 2018 ist an seine Stelle die neue Norm ISO 45001 getreten, die von der Internationalen Organisation für Normung (ISO) erarbeitet wurde. Diese soll auch weiterhin eine kontinuierliche Verbesserung des internationalen Arbeits- und Gesundheitsschutzes gewährleisten.

Neue Struktur und veränderte Schwerpunkte

Das wichtigste Ziel – die Optimierung von Prozessen in Unternehmen aller Branchen, so dass Gesundheit und Leben von Beschäftigten bestmöglich geschützt werden – wird auch mit der neuen Norm weiterhin gelten. Ebenso wie die BS OHSAS 18001 beruht auch die ISO 45001 auf dem „Plan–Do–Check–Act“-Modell. Die wesentlichste Neuerung besteht in der Einführung einer sogenannten High Level Structure mit dem Ziel, für sämtliche Managementsystem-Normen eine einheitliche Struktur anzuwenden. Außerdem gibt es einige veränderte Schwerpunkte und eine Reihe ergänzter Inhalte. Ein stärkerer Fokus liegt unter anderem auf dem Umfeld der Organisation. In dem Zusammenhang sollen die Arbeitsbedingungen künftig – über die eigenen Arbeitnehmer hinaus – entlang ihrer gesamten Wertschöpfungskette betrachtet werden. Das bedeutet, dass auch externe Mitarbeiter, die unter der Verantwortung des Unternehmens stehen, in die entsprechenden Arbeits- und Gesundheitsschutzmaßnahmen eingewiesen werden müssen. Erwartet wird außerdem, dass Unternehmen Chancen für die Verbesserung der Arbeitssicherheit in einem eigenen Prozess identifizieren. Weiterhin werden wichtige Funktionen und Anforderungen im Rahmen des Arbeits- und Gesundheitsschutzmanagements auf die oberste Führungsebene ausgeweitet und übertragen. Die Rolle des Top-Managements wird demnach stärker betont.

Von der Umstellung profitieren

Unternehmen, deren Arbeits- und Gesundheitsschutzmanagementsystem nach BS OHSAS 18001 zertifiziert ist, sind nach Veröffentlichung der ISO 45001 zur Umstellung auf die neue Norm verpflichtet. Die Übergangsfrist beträgt drei Jahre, so dass genug Zeit bleibt, die geänderten Anforderungen bis 11. März 2021 erfolgreich umzusetzen. Dies bedeutet zwar Aufwand, doch zertifizierte Unternehmen werden von der Zukunftsorientiertheit der neuen Norm spürbar profitieren – durch weiter optimierte Prozesse des Arbeits- und Gesundheitsschutzes, weniger Störungen der Betriebsabläufe, geringere Unfall- und Krankheitsquoten, gesteigertes Sicherheitsbewusstsein und nachhaltige Wettbewerbsvorteile.

Die Vorteile auf einen Blick

Eine Zertifizierung nach DIN EN ISO 45001 bietet Ihnen folgende Vorteile:

  • Systematisierung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes
  • Kontinuierliche Verbesserung
  • Identifikation von potenziellen Gefährdungen und deren Behebung
  • Sensibilisierung der Mitarbeiter für Sicherheitsaspekte
  • Motivations- und Qualifikationssteigerung der Mitarbeiter

Wissen erweitern

Sie möchten mehr über die neue Norm ISO 45001 und deren Anforderungen erfahren? Die TÜV NORD Akademie bietet Ihnen eine entsprechende Schulung, in der Sie sich intensiv mit den Zielen, der Umsetzung und den Unterschieden zur Vorgängernorm BS OHSAS 18001 auseinandersetzen.

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