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Am 25. Mai 2016 beginnt die zweijährige Umsetzungsfrist

 

Die EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DS-GVO) wird künftig das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) ersetzen. Der Trilog zwischen EU-Rat, EU-Kommission und EU-Parlament hat sich auf die EU-Datenschutz-Grundverordnung geeinigt. Am 25. Mai 2016 beginnt für alle privaten und öffentlichen Stellen die zweijährige Umsetzungsfrist.

Was ist neu? Was ändert sich bei der Umstellung vom BDSG auf das neue Recht

 

  • Neue Risiko- und Folgenabschätzung lösen die bisherige Vorabkontrolle ab.
  • Betroffenen Personen werden erweiterte Beschwerde- und Rechtsschutzmöglichkeiten zugesprochen.
  • Unternehmen müssen einen strengeren Rahmen bei meldepflichtigen Vorfällen und umfangreichere Sanktionen berücksichtigen.
  • Eine Öffnungsklausel ermöglicht den Ländern individuelle Regelungen: Deutschland behält voraussichtlich den Datenschutzbeauftragten.

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Datenschutz, EU-Datenschutzgrundverordnung
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Interview mit dem Experten Karsten Schulz

Karsten Schulz Karsten Schulz Karsten Schulz Karsten Schulz
Dipl.-Informatiker, Fachbuchautor und GDD-zertifizierter Datenschutzexperte

Karsten Schulz erklärt, warum es für ein Unternehmen wichtig ist, sich mit dem Thema zu beschäftigen:

  • Im April 2016 ist die EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) in Kraft treten.
  • 2018, nach der zweijährigen Übergangsfriste wird die EU-DSGVO unser nationales Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) ersetzen.
  • Damit ändert sich die rechtliche Grundlage Ihrer betrieblichen Datenschutz-Organisation.

 

Wie umfangreich sind die Änderungen, die auf Unternehmen in Deutschland zu kommen?

Karsten Schulz: "Es werden strengere Vorgaben und engere Rahmenbedingungen für den Umgang mit personenbezogenen Daten durchgesetzt werden. So muss zum Beispiel die bekannte Vorabkontrolle durch die differenziertere Risiko- und Folgenabschätzung abgelöst werden. Wir werden zudem straffere Vorgaben bei den Meldepflichten erleben. Vorhandene Abläufe müssen optimiert werden. Auf der anderen Seite können sich für Unternehmen auch neue Freiheiten ergeben, wenn zum Beispiel die Zweckbindung bei der Verarbeitung aufgeweicht wird. Es ist wirtschaftlich wichtig und vorteilhaft, neue Möglichkeiten und Chancen schnell zu erkennen und legitim umzusetzen. Durch die EU-DSGVO ändert sich auch die Situation für unsere nationalen Aufsichtsbehörden und diese werden sich ebenfalls neu ausrichten. Je nachdem, welche Schwerpunkte die Aufsichtsbehörden für ihre künftige Tätigkeit setzen, kommen auf Unternehmen unterschiedliche Prioritäten zu. In der Delta-Schulung haben wir die Möglichkeit, aktuelle Entwicklungen zu berücksichtigen."

Wie sehen Sie die Ausbildung für Datenschutzbeauftragte in der Übergangsphase vom BDSG zur EU-DSGVO?

Karsten Schulz: "Der Datenschutzbeauftragte wird weiterhin im Unternehmen gebraucht. Wer sonst hätte das Know-how die vielschichtigen Anforderungen zu steuern und zu begleiten? Ein Stillstand in der Ausbildung, bis sich die EU-DSGVO etabliert hat, wäre kontraproduktiv. Die Grundstrukturen des Schutzes personenbezogener Daten bleiben auch mit der EU-DSGVO gleich. Ob Datensparsamkeit, Betroffenenrechte, die Auftragsdatenverarbeitung oder andere Aspekte des BDSG. Alle werden sich in der kommenden Grundverordnung wieder finden. Deshalb ist eine solide Datenschutz-Grundausbildung auf Basis des BDSG derzeit die beste Voraussetzung die Umsetzungsfrist der EU-DSGVO von zwei Jahren optimal zu nutzen. Denn es ist doch klar, Delta-Schulung bringen aktive Datenschutzbeauftragte ebenso auf den aktuellen Stand wie neu ausgebildete Datenschutzbeauftragte."

Melanie Braunschweig

Melanie Braunschweig

TÜV NORD Akademie GmbH & Co. KG
Produktmanagerin Datenschutz, Informationsmanagement und Elektrotechnik
Am Technologiepark 1, 45307 Essen

+49 201 31955-42
Fax : +49 201 31955-70

mbraunschweig@tuev-nord.de