Wohnbil

Tipps für Wohnmobile

Schöner Wohnen auf Achse

Sie brauchen weder Fahrkarte, Flugticket noch Hotelzimmer: Sie steigen einfach ein, fahren los und halten an, wo Sie wollen. Ihr mobiles Wohnzimmer macht Sie flexibel und unabhängig. Wir wollen, dass Sie sich nicht nur frei, sondern auch sicher und wohl fühlen.

Wann ist ein Wohnmobil ein Wohnmobil?
Wohnmobile sind auch nicht mehr, was sie mal waren: Die Ur-Mobile waren umgebaute Lieferwagen, wichtigste Grundausstattung waren die Reise- und Abenteuerlust des Besitzers. Heute sind dem Luxus kaum noch Grenzen gesetzt? Doch ab wann ist ein Wohnmobil ein Wohnmobil? Die Mindestanforderungen finden Sie in einem Merkblatt des VdTÜV: 

 

  • Nehmen Sie Platz!
    Das Wohnmobil sollte einen wohnlichen Eindruck machen. Dazu benötigen Sie unter anderem eine Sitzgelegenheit mit Tisch. Der darf abnehm-, abklapp- oder wegdrehbar sein.

  • Gute Nacht
    Es muss nicht gleich ein Himmelbett sein. Eine umgeklappte Sitzgelegenheit reicht vollkommen, sofern sich hierdurch eine ausreichend große und ebene Liegefläche ergibt.


  • Guten Appetit
    Die Kochmöglichkeit muss zur Verrichtung von Küchenarbeit und zum Verstauen von Küchenutensilien geeignet sein. Grundsätzlich ist ein fester Einbau des Kochers erforderlich. In anderen Fällen wird im Wohnbereich ein sicherheits- und bedientechnisch geeigneter Raum zur Nutzung des Kochers benötigt. Der mitzuführende Kocher muss für die Verwendung in Innenräumen zugelassen sein. Darüber hinaus ist eine fest eingebaute Spüle erforderlich.


  • Gut aufgeräumt
    Kleidung und Proviant muss während der Fahrt und beim Wohnen sicher verstaut werden können. Pkw und Leicht-Lkw übliche Ablagen, Handschuhfächer usw. sind nicht ausreichend.


  • Gut befestigt
    Während der Fahrt sollte die Einrichtung ihren festen Platz haben, um im Falle eines Unfalls die Gefahr oder das Ausmaß von Verletzungen möglichst gering zu halten.


  • Gut beladen
    Die EG-Richtlinie 92/21/EWG „Massen und Abmessungen“ (neu: VO(EU) 1230/2012) fordert gemäß Anhang II Anlage Punkt 1.2 für Wohnmobile folgende Mindestzuladung „PM“:

    PM in kg ≥ 10 (n + L)
    Dabei gilt: „n“ ist die Höchstzahl der Fahrgäste zuzüglich des Fahrers und „L“ die Gesamtlänge des Fahrzeugs in Metern.

    Bei der Leergewichtsbestimmung sind für den Fahrer 75 kg anzusetzen. Fest eingebaute Gas- und Frischwasserbehälter müssen zu 90 % gefüllt sein.

    Zur Bestimmung der tatsächlichen Zuladung des Fahrzeugs ist von der zulässigen Gesamtmasse des Fahrzeugs zunächst die Fahrzeugleermasse abzuziehen. Die Zuladung ergibt sich, wenn von dieser Differenz noch 75 kg pro Fahrgastsitzplatz abgezogen werden.

 


Sitzen im Wohnbereich während der Fahrt
Die Passagiere können es sich während der Fahrt im Wohnteil bequem machen, wenn entsprechende Anforderungen erfüllt werden.

  • Es müssen ausreichend Fenster und Fluchtmöglichkeiten vorhanden sein.
  • Fahrer und Passagiere müssen sich akustisch direkt verständigen können. 
  • Die Anforderungen an die Sitze, Sicherheitsgurte und ihre Verankerungen sind abhängig vom Erstzulassungsdatum des Fahrzeugs.

 


Steuer und Versicherung
Die Kfz-Steuer für Wohnmobile errechnet sich aus dem Schadstoffgehalt und dem Gesamtgewicht des Fahrzeugs.

Nähere Informationen zu Steuersätzen erhalten Sie über die Homepage des Bundesfinanzministeriums unter http://www.bundesfinanzministerium.de/ oder bei Ihrem zuständigen Finanzamt.

Seitens der Versicherung gibt es erhebliche Unterschiede bei den Tarifen und Schadensfreiheitsrabatt-Regelungen. Genaue Auskünfte hierüber bekommen Sie von Ihrer Versicherung.



Achten Sie auf Ihr Gewicht
Für eine Auflastung bzw. Anhängelasterhöhung benötigen Sie grundsätzlich eine Freigabe des Fahrzeugherstellers oder eines anerkannten Technischen Dienstes.

Die Summe der Achslasten ist kein ausreichendes Kriterium für eine mögliche Auflastung eines Fahrzeugs.

 

Man baue und staune
Beim Umbau scheint die Fantasie vieler WoMo-Fans ähnlich grenzenlos wie das Unabhängigkeits-Streben. Doch sollten Sie sich vor Augen halten, dass die Änderungen von einem anerkannten Gutachter abgesegnet werden müssen. Anschließend ändert das Straßenverkehrsamt den Fahrzeugschein.

Bei Fahrzeugen ohne ausreichende Mindestausstattung für Wohnmobile oder mit herausnehmbarer Wohneinrichtung ändert sich nichts, sie werden weiterhin als Pkw oder Lkw eingestuft.


 

Tipps für den Umbau zum Wohnmobil
Wenn Sie einen Umbau planen, sprechen Sie am besten im Voraus mit einem TÜV NORD Sachverständigen. Er sagt Ihnen, was Sie unbedingt beachten sollten, gibt Tipps und kennt geeignete Adressen. Ihre nächste TÜV-STATION ist nur einen Klick entfernt. Oder Sie rufen uns an: 0800 80 70 600.


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