infoMarkt SPEZIAL
 

Mit Umsicht und Sorgfalt. Wie wir unsere Kunden und uns schützen.

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Gesundheit aller Mitarbeitenden und ihrer Familien hat in unserem Unternehmen oberste Priorität. Wir haben bereits eine Vielzahl von einzuhaltenden Maßnahmen festgelegt, um Ihre Gesundheit am Arbeitsplatz zu schützen und die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen.

Auf den folgenden Seiten möchten wir Ihnen einen Überblick über die aktuelle Situation im Unternehmen, zu weiteren Schutzmaßnahmen sowie Handlungsempfehlungen geben, um das Risiko einer Ansteckung im Arbeitsalltag, soweit wie nur möglich, zu minimieren. Die strikte Einhaltung und Umsetzung von verstärkten Hygiene- und Schutzmaßnahmen trägt dazu bei, sich und andere vor ansteckenden Infektionskrankheiten zu schützen.

Neben unseren konzerninternen Meldungen finden Sie weitere, laufend aktualisierte Informationen zum Coronavirus, aktuelle FAQ's und Hygienetipps außerdem auf den Internetseiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: www.infektionsschutz.de und www.bzga.de.

Bleiben Sie gesund.

 
 

Berit Wessarges

 

In dieser Ausgabe

 
 
 
 
 
 

INFEKTIONS-SCHUTZ

 
Wiederverwendbare Mund-Nasen-Masken für die Mobilität
 

 

Mund-Nasen-Masken sind ein wirksamer Bestandteil unseres Hygienekonzeptes zur Eindämmung des Infektionsrisikos und zur Vermeidung von Infektionsketten. Um weiter arbeitsfähig zu bleiben und für den Einsatz überall dort, wo ein Mindestabstand von 1,50 Meter nicht sichergestellt werden kann, haben wir vor Wochen kurzfristig größere Kontingente an Einmalmasken angeschafft und intern verteilt. Da davon auszugehen ist, dass uns das Thema „Maskenpflicht“ noch über einen längeren Zeitraum begleiten wird, hat die Mobilität jetzt für alle Mitarbeitenden wiederverwendbare Mund-Nasen-Masken erworben.

„Die Masken bieten laut Hersteller einen höheren Tragekomfort, sind nachhaltiger und auf längere Sicht auch wirtschaftlicher für uns“, erläutert Bernd Rimpl, Leiter der Technischen Prüfstelle, der die Beschaffung vorbereitet hat. „Bei dem Lieferanten haben wir uns für die Firma Seidensticker aus Bielefeld entschieden. Qualität, Lieferfähigkeit und Preis haben uns überzeugt.“

Die Masken sind schlicht weiß und im ersten Schritt bewusst ohne Logoaufdruck. Die Verteilung wird ab sofort über die Regionen organisiert. Mitarbeitende mit direkten Kundenkontakt erhalten als Richtwert 10 Exemplare, Mitarbeitende ohne direkten Kundenkontakt entsprechend weniger. „Wir schützen die Gesundheit unserer Mitarbeitenden, die Masken sind ein weiterer Baustein von unserem Maßnahmenpaket“, so Berit Wessarges, Personalleiterin.

 

TÜV-STATIONEN

 
Kunden wünschen sich ein Gefühl der Sicherheit
 

 

Nachdem die ersten Lockerungen der Kontaktbeschränkungen bekanntgegeben wurden, trauen sich die Kunden jetzt auch wieder verstärkt an unsere TÜV-STATIONEN. „Die Hochsaison hat sich um ca. vier bis sechs Wochen nach hinten geschoben. Mittlerweile sind wir zu fast 100% austerminiert. Die umgesetzten Infektionsschutzmaßnahmen greifen. Bis auf Einzelfälle zeigen unsere Kunden ein hohes Verständnis für die Schutzmaßnahmen und schätzen die Sicherheit, die wir so schaffen“, erläutert Michael Weist, Teamleiter Fahrzeughalter der Region Hamburg, die aktuelle Lage.

Zum Schutz unserer Kunden und Mitarbeitenden hat sich viel bewegt. Die Liste der umgesetzten Maßnahmen zusammengefasst: Um den Abstand von mindestens 1,5 Metern zu halten, sind beispielsweise Schreibtische verschoben worden und die Sitzgelegenheiten im Kundenservicebereich wurden reduziert. Abhängig von der baulichen Situation wurden an Standorten mit Servicekräften in der Kundenbetreuung Plexiglaswände installiert. Die Abläufe wurden mit dem Ziel angepasst, die Anzahl der Kunden, die gleichzeitig vor Ort sind, möglichst gering zu halten und Wartezeiten möglichst ganz zu vermeiden.

Mittlerweile werden die Prüfungen zu fast 100% terminiert, online und über das Telefoncenter. Die Begleitung der Prüfung ist nicht mehr möglich. Die Kunden werden gebeten, Verbandkasten, Warndreieck und Warnweste auf dem Beifahrersitz bereitzulegen. Auch dies ist ein kleiner Schritt, das Infektionsrisiko weiter zu senken. Genauso wie der Hinweis – wenn es die Witterung zulässt – die Scheiben herunter zu lassen oder die Türen zu öffnen, um so das Fahrzeug vor der Prüfung zu lüften. Die üblichen Maßnahmen zum Infektionsschutz, wie Händewaschen und Desinfektion, werden über Plakate, Presseberichte und Videos vor Ort und im Internet vermittelt. Mittlerweile sind diese Inhalte bei allen Beteiligten schon stark verinnerlicht. Natürlich tragen wir Mund- und Nasenschutz, wenn wir Kunden ihren Prüfbericht überreichen und ggf. einige Punkte kurz erläutern.

 

„Unser Hygienekonzept reduziert das Infektionsrisiko, schafft Sicherheit für Kunden und Mitarbeitende, ist gut durchdacht, hat sich im Alltag bewährt und kann flexibel auf die örtlichen Gegebenheiten angepasst werden."
Bernd Rimpl, Leiter Technische Prüfstelle

 

FAHRERLAUBNIS-PRÜFUNGEN

 
Ohne Maske keine Prüfung
 

 

Die Gesundheit von Kunden und Mitarbeitenden hat oberste Priorität. Für das MPI und den Bereich Fahrerlaubnis heißt dies sehr konkret: Ohne Maske, keine Prüfung. Ein Grundsatz im Hygienekonzept, der von nahezu allen Beteiligten zu 100% mitgetragen wird. Der Shutdown kam Anfang März sehr schnell. Es reichte eine Anordnung, der in den Bundesländern zuständigen Verkehrsbehörde, und alle Fahrerlaubnisprüfungen waren von jetzt auf gleich eingestellt. „An den Anruf erinnere ich mich noch sehr gut“, so Peter Schmidtke, Teamleiter Fahrerlaubnis in der Region Nord-/Ostsee, „Es war Dienstagmorgen um 10 Uhr und die Anweisung war sehr klar, ab sofort sind alle praktischen Fahrerlaubnisprüfungen einzustellen.“ Eine Stunde und zahlreiche Telefonate später waren die Prüfungen beendet.

Der jetzt am 25. Mai auch in Schleswig-Holstein wieder angelaufene Neustart brauchte deutlich mehr an Vorbereitung und Arbeit. Dazu Wolfhardt Werner, Leiter Fahrerlaubnis-Kompetenz:

 

„Mit jedem Tag, den wir nicht prüfen konnten, und der Erkenntnis der umfangreichen Auflagen aus den Verordnungen, wurde klarer, dass uns bei der Wiederaufnahme ein hohes Prüfvolumen erwartet, das unter besonderen Bedingungen zu bearbeiten sein wird und wir ein solides Gesamtkonzept benötigen.“

 

Im engen Austausch mit den operativ Verantwortlichen, mit den anderen Technischen Prüfstellen, mit den Aufsichtsbehörden der Länder und natürlich auch mit den Vertretern der Fahrschulen, ist ein stimmiges Hygienekonzept entstanden und ein gemeinsames Eckpunktepapier verabschiedet worden, das Hygienestandards definiert und viele Abläufe und Verhaltensgrundsätze regelt. Gleichzeitig galt es, dem Informationsbedarf von Fahrschülern und Fahrschulen gerecht zu werden. Entsprechend wurden Plakate, Videos und Presseinformationen produziert, veröffentlicht und die beschlossenen Maßnahmen an unseren Standorten umgesetzt.

Fazit der ersten Tage bzw. Wochen: Es läuft, es läuft gut. Die investierte Arbeit zahlt sich aus. Die entwickelten Maßnahmen werden von unseren Kunden im großen Umfang mitgetragen. Organisatorisch sind wir sehr gut aufgestellt, der Fahrschulservice als Dispositionswerkzeug leistet auch jetzt hervorragende Unterstützung. Übrigens: Kein anderer Anbieter verfügt über eine solch leistungsstarke Onlineplattform. Durch die klare Disposition vermeiden wir unnötige Wartezeiten. Kunden und Fahrschulen sind nur zum Zeitpunkt der Prüfung vor Ort. Das System erspart uns auch das Anlegen und Führen von Anwesenheitslisten, wie zum Beispiel in der Gastronomie. Unsere Prüfungsräume sind entsprechend des Hygienekonzepts ausgestattet und vorbereitet. Ausreichender Abstand zwischen den Prüfplätzen, Desinfektionsspender, Einmalhandschuhe für die Kunden, Abstandskennzeichen und natürlich tragen alle ihre Mund-Nase-Masken. An Infopoints werden die Kunden über den Ablauf informiert, Plexiglasaufsteller schützen bei der Identitätskontrolle.

Das Maßnahmenpaket passt und ist in sich schlüssig. „Die Fahrschüler verstehen die Maßnahmen, verhalten sich sehr diszipliniert, geben uns sogar ein positives Feedback für die klare und gute Organisation der Abläufe“, so übereinstimmend Dirk Schulze, Teamleiter Fahrerlaubnis der Region Hannover, und Peter Schmidtke. Organisatorisch und wirtschaftlich ist es jetzt natürlich eine Herausforderung, da wir pro Theorieprüfungsdurchlauf nur noch die Hälfte der Kunden bedienen können. Konkret bedeutet dies, dass wir die Anzahl der Prüfungen durch eine Ausweitung der Öffnungszeiten verdoppeln müssen. So hat Hannover statt drei Tage jetzt jeden Arbeitstag in der Woche geöffnet, Kiel hat von 1 ½ Tagen auf drei erhöht.

Auch bei der praktischen Prüfung mussten Abläufe geändert und zusätzliche Maßnahmen zum Infektionsschutz ergriffen werden. Handhygiene, Nießetikette etc. gilt natürlich auch bei der Fahrerlaubnisprüfung und Mundschutz ist Pflicht. Alle organisatorischen Maßnahmen, wie die Identitätskontrolle, finden ganz klar außerhalb des Prüfungsfahrzeuges statt. Nach Grundfahraufgaben, wie zum Beispiel der Einparkübung, werden kleine Pausen zum Lüften des Fahrzeuges eingelegt. Dies gilt natürlich ebenso für die Zeit vor und nach der praktischen Prüfungsfahrt. Auch wenn vereinzelt der ein oder andere Fahrlehrer mit der Mundschutzpflicht noch etwas hadert, so laufen die Fahrprüfungen schon wieder fast in einem eingeschwungenen Zustand. Größte Herausforderungen waren und sind zum Teil noch die Abfahrpunkte. Einige Standorte konnten die notwendige Ausstattung mit sanitären Einrichtungen, zum Beispiel für das Händewaschen, nicht bieten. Diese werden nicht mehr angefahren. Es werden - soweit noch nicht geschehen - in Abstimmung mit den betroffenen Fahrschulen alternative Standorte gefunden.

 

KRISENSTAB

 
Sicher und stabil: Klare Struktur beschleunigt Umsetzung
 

 

Bereits am 3. März hat die Mobilität ein Koordinierungsteam Covid-19 gebildet, in dem alle Informationen und Maßnahmen zusammengelaufen, gebündelt und bewertet worden sind. Als klar wurde, dass die Pandemie auch für TÜV NORD Mobilität ein erhebliches Risiko darstellt, wurde das Koordinierungsteam am 20. März in den Krisenstab Covid-19 überführt. Ein auch formal entscheidendes Signal für die Einordung der Situation. Arbeitsbasis für den Krisenstab ist die Konzernrichtlinie 110: Dort sind wesentliche Standards für Besetzung, Führung, Aufgaben und Berichtswege hinterlegt.

Rund zehn Wochen und 22 Besprechungen später können wir festhalten, dass Vorgehen und Organisation der abgeleiteten Maßnahmen der Situation angemessen sind und sich bewährt haben. Alle Entscheidungen wurden und werden von zwei Zielsetzungen getrieben:

1. Schutz der Mitarbeitenden und Kunden vor gesundheitlichen Gefahren und 2. Sicherstellung der finanziellen Handlungsfähigkeit des Unternehmens. Bedeutet: Wirtschaftliche Stabilität und das Vermeiden betriebsbedingter Entlassungen. Aktuell beherrschen wir die Situation: TÜV NORD Mobilität musste keinen Standort aufgrund von einer Covid-19-Infektion schließen, alle zwischenzeitlich ausgesetzten Arbeitsgebiete sind, ausgestattet mit passgenauen Hygienekonzepten, wieder angelaufen. Die wirtschaftliche Situation zeigt sich stabilisiert. „Wenn diese Krise etwas zeigt, dann, dass unsere Krisenmechanismen funktionieren und unserer Leistungen besondere Wertschätzung erfahren“, stellt Thorsten Walinger, Arbeitsdirektor TÜV NORD Mobilität und Leiter des Krisenstabes, fest. So stellen die Bundesländer und das Bundesverkehrsministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur klar, dass die Hauptuntersuchung der Sicherheit im Straßenverkehr dient und zur Aufrechterhaltung der systemrelevanten Logistikketten notwendig ist.

Auch wenn einige Maßnahmen, wie der Einstellungs- und Ausgabenstopp und die Einführung der Kurzarbeit, einschneidend sind, wurden diese immer mit Bedacht und Augenmaß vom Krisenstab vorbereitet. „Wir reflektieren immer die Gesamtsituation, haben die Einzelheiten im Blick, ohne uns darin zu verlieren“, so beschreibt Jens Staron, Bereichsleiter Nord, die Vorgehensweise der vergangenen Wochen. Neben Maßnahmen zur Krisenbewältigung gehört die Koordination der Krisenkommunikation zu den wichtigen Themen im Krisenstab. „Je unübersichtlicher die Situation, je klarer und verständlicher muss die Kommunikation werden“, so formuliert Dirk Helmold, Leiter Corporate Vertrieb und Marketing, seinen Leitgedanken. Der Fokus liegt auf Informationen zu konkreten Hilfestellungen, wie den Hygienehinweisen als Plakat und Video. Einfache, verständliche Handlungsempfehlungen, die sympathisch aufbereitet, die notwendige Sicherheit bieten. Selbst "Bild online" nutzt unsere Hygieneerläuterungen auf ihrer Titelseite, um ihren Lesern einen Mehrwert zu bieten.

 

ORTSFLEXIBLES ARBEITEN

 
Unaufgeregt, funktional und mit hohem Wirkungsgrad
 

 

Die Pandemie hat unsere Arbeitswelt verändert, das gilt auch für die Bürojobs. Abstand halten, auf direkte, persönliche Kontakte außerhalb der eigenen Familie möglichst komplett verzichten. Da wird gelegentlich ortsflexibles Arbeiten neu interpretiert und, zum Schutz von Mitarbeitenden und deren Familien, zeitlich gedehnt. Unsere IT-Infrastruktur zeigt jetzt ihre Stärken. Solange der Internetzugang gegeben ist und die Datenübertragungsrate passt, gibt es online Zugang zu allen Daten und Programmen, die für die Arbeit benötigt werden. Herbert Tenbrock, Leiter Marketing B2C, berichtet hierzu aus seinem Alltag:

 

„Gefühlt gibt es, was die Programmnutzung und den Datenzugang betrifft, keinen Unterschied, ob ich am Rechner im Büro sitze oder am heimischen Schreibtisch. Okay, Zuhause ist der Kaffee besser.“

 

Der Austausch mit Kunden, Partnern und im Team ist wesentlicher Jobbestandteil. Videokonferenzen sind heute das Mittel der Wahl. Cisco Webex, Skype, Teams oder Bluejeans, eine Vielzahl von webbasierten Applikationen ermöglichen den Online-Austausch und das Teilen von Informationen. Nach kurzer Eingewöhnungsphase in Technik und Etikette gehören diese in der Zwischenzeit zur Tagesroutine, inkl. Headset und Webcam.

Das Arbeiten von zuhause bringt neben technischen Aufgabenstellungen auch organisatorische Herausforderungen mit sich. Berufliches und privates vermischen sich deutlich mehr. Klare Strukturen, ein auch räumlich abgetrennter Arbeitsplatz, der Arbeitsschutzstandards erfüllt, helfen dabei, die anfallenden Aufgabenstellungen in gewohnter Qualität zu lösen. „Wir erleben, dass der erzwungene Abstand das „Wir-Gefühl“ im Unternehmen stärkt und die neuen Aufgaben und Probleme gemeinsam angepackt und gelöst werden,“ fasst Matthias Gleichmann, aus dem zentralen Vertrieb, seine Erfahrungen zusammen. Die gefundenen Regelungen für die Umsetzung der Kurzarbeit werden von einem Großteil der Mitarbeitenden als transparent und inhaltlich nachvollziehbar eingestuft.

 

 
 

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Anregungen, Kritik

 

Anregungen, Themenwünsche, Lob und Kritik zum infoMarkt nimmt Frau Bieker vom Bereich Marketing und Vertrieb entgegen.

 

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Am TÜV 1
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