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Cyber-Security Vorfälle in der Automobilbranche nehmen zu

Gefälschte Internetseiten, Spam-Mails oder imitierte Rechnungen – ein falscher Klick und das Tor für Hacker-Angriffe wurde weit geöffnet. Wer sein Unternehmen digitalisiert, sollte auch auf eventuelle Risiken in der IT-Landschaft achten. Nicht nur die Technik an sich, sondern auch die Schulung der Mitarbeitenden sind entscheidende Faktoren, Hackern das Leben schwerer zu machen. Hören Sie jetzt im Interview mit Axel Lange (Leiter Marketing & Vertrieb bei TÜViT), welche Maßnahmen zu ergreifen sind, um sich bestmöglich vor Cyber-Attacken zu schützen.

Präventive Abwehr vor einem Cyber-Angriff

Als besonders kritischer Risikofaktor bei Autohauswebsites wurden sogenannte „Ports“ identifiziert. Sie sind Teil einer Netzwerk-Adresse und bewirken die Zuordnung von Verbindungen und Datenpaketen zu Server- und Client-Programmen durch Betriebssysteme. Aber auch jeder einzelne Mitarbeitende kann durch das Öffnen von Phishing Mails oder unsicheren Seiten ein Einfallstor bieten. Hier gilt, Mitarbeitende zu schulen, wie sie mit E-Mails umgehen sollen. Zudem sind sichere und wechselnde Passwörter ein wichtiger Faktor die Variablen der Hacker stark zu erhöhen. Für größere Autohäuser ist ein umfangreiches Informationssicherheitsmanagement denkbar. Die Kleineren sollten durch Konformitätsbewertungen ihre Handlungsfähigkeit in Krisensituationen überprüfen. Durch „Angriffssimulationen“ lassen sich schnell Sicherheitslücken aufdecken

Tipp: Sind Sie sich beim Besuch einer Website unsicher, nutzen Sie Tools wie zum Beispiel den „Safe Browsing-Websitestatus“ von Google. Aber auch in Ihren eigenen Browser-Einstellungen kann man Sicherheit und Datenschutz anpassen und für mehr Privatsphäre sorgen.

Schadensbegrenzung nach einem Hacker-Angriff

Werden Ihre Kundendaten durch einen Hacker gestohlen, ist das eine klassische Datenschutzverletzung. In der Vergangenheit wurden die Daten verschlüsselt. Erst nach einer Lösegeldzahlung wurden diese wieder freigegeben. Die Unternehmen waren nach einem Angriff über mehrere Tage handlungsunfähig, da ihre Systeme lahmgelegt wurden.

Als reaktive Maßnahme zählt zum Beispiel eine Cyber-Versicherung. Diese deckt zumindest in Teilen finanzielle Folgeschäden. Ein Versicherer führt im Zuge dessen selbstständige Security-Prüfungen durch, die Auswirkungen auf die Police haben können. Eine Versicherung ersetzt jedoch keine wirkungsvolle Cyber-Sicherheitsstrategie. Der präventive Aufbau eines Informationssicherheitsmanagements (ISMS) hilft, Angriffe aus dem Cyberraum von vornherein zu vermeiden. 

Zusammenfassend kann man sagen, wenn man als Unternehmerin oder Unternehmer das Risiko eines Cyber-Angriffs unterschätzt, kann es Im Ernstfall für betroffene Betriebe teuer werden.

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Automotive Cyber-Security für Hersteller

Das zunehmende Zusammenspiel von Systemen innerhalb moderner Fahrzeuge und die Anbindung der Komponenten an Infrastruktur- und Netzwerkanwendungen führen zu sicherheitsrelevanten UN-Verordnungen (UNECE) und ISO/SAE Bewertungen. Die Vernetzung von Systemfunktionen führen zu zusätzlichen Herausforderungen für die Cyber-Sicherheit.

Die unbefugte Manipulation von Fahrzeugsystemen kann Auswirkungen auf Betriebs-, Finanz-, Sicherheits- oder Datenschutzschäden haben. TÜV NORD begleitet Hersteller bei der Homologation, Zertifizierung und Qualifizierung der Mitarbeitenden, um durch vielseitige Perspektiven gerüstet zu sein.

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