Nachhaltigkeit & Umweltschutz
Sie möchten Ihr Unternehmen nachhaltiger machen? Wir verraten Ihnen, wie Unternehmen eine Nachhaltigkeitsstrategie entwickeln und umsetzen.

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Klimawandel, Artensterben, ein wachsendes Bewusstsein für Menschenrechte und Gleichberechtigung und schwankende Energiepreise: Vor diesem Hintergrund war die Bedeutung des Themas Nachhaltigkeit in der Wirtschaft in den letzten Jahren von hoher Bedeutung. Aufgrund der weltpolitischen und wirtschaftlichen Lage hat die Nachhaltigkeit jedoch in vielen Unternehmen nun einen deutlich geringeren Stellenwert bekommen.
Wir haben uns mit Janna Eilers, Projektleiterin bei der uniconsult GmbH, darüber unterhalten, warum Nachhaltigkeit bei der strategischen Ausrichtung dennoch wichtig bleibt.
Es gibt weiterhin viele gute Gründe, warum Unternehmen entgegen dem aktuellen Trend ihre Nachhaltigkeitsstrategie weiterentwickeln und gesellschaftliche Verantwortung übernehmen:
Eine nachhaltige Unternehmensstrategie richtet sich an den drei Säulen der Nachhaltigkeit aus:
Auch das Thema Governance spielt dabei eine wichtige Rolle. Damit kann sie so unterschiedliche Bereiche umfassen wie
Nachhaltigkeit ist also ein weites Feld. Das macht es wichtig, Handlungsfelder klar zu definieren und einzugrenzen.
Der erste Schritt, um mehr Nachhaltigkeit in Unternehmen zu integrieren und gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen, besteht laut Janna Eilers in einer Wesentlichkeitsanalyse.
Zentrale Fragen dabei sind:
Die Antworten lassen sich mithilfe von Analysen, Umfragen, Interviews oder Workshops in Zusammenarbeit mit den eigenen Stakeholdern ermitteln. Dazu gehören Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Gesellschafterinnen und Gesellschafter, aber auch Zulieferer oder Investorinnen und Investoren.
Anhand der Ergebnisse können Unternehmen Handlungsfelder definieren und priorisieren und ihre Nachhaltigkeitsstrategie entwickeln.

Warum die CSRD den Druck auf Unternehmen erhöht
Stell dir vor, du kaufst ein Produkt mit dem Label 'Nachhaltig produziert'. Aber wie sicher kannst du dir sein, dass das stimmt?
In dieser Folge von "Wissen kompakt" sprechen Leslie und Max mit Luisa Sorgenfrei, zertifizierte Nachhaltigkeitsmanagerin und Expertin für Nachhaltigkeitsberichterstattung, über die Verbindung von Nachhaltigkeit und Wirtschaft. Sie erklärt die Anforderungen der neuen Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) und wie diese Unternehmen betreffen. Erfahrt, warum Nachhaltigkeit immer stärker mit der Wirtschaft verknüpft ist und welche Verpflichtungen auf große und kleine Unternehmen zukommen.
Um die eigene Strategie in einer Organisation zu verankern, bietet sich ein Nachhaltigkeitsmanagement nach dem PDCA-Zyklus an. Dieses lässt sich zwar aktuell nicht zertifizieren, sorgt aber für klare Prozesse und eindeutig definierte Kennzahlen.
Orientieren können sich Unternehmen dabei an der ISO 26000. Außerdem rät Janna Eilers, vorhandene Standards wie die ISO 14001 oder eMAS zu nutzen. Mit integrierten statt parallel existierenden Managementsystemen profitieren Betriebe von Synergien.
Für Janna Eilers steht fest: „Viele Unternehmen im Mittelstand haben die Bedeutung von Nachhaltigkeit erkannt und wollen in dem Bereich aktiv werden.“ Allerdings haben sie mit Herausforderungen zu kämpfen, zum Beispiel bei der Identifikation von Handlungsfeldern oder der Verankerung von Nachhaltigkeit in den Unternehmenszielen – vor allem, wenn sie am Anfang stehen.
Hilfreich bei der Bewältigung dieser Herausforderungen ist neben Ressourcen fundiertes Know-how. Auch über dieses verfügen Konzerne oft schon länger. Mittlere und kleinere Unternehmen können es erwerben und so ihre Nachhaltigkeitsstrategie optimieren. Denn eines ist sicher: Nachhaltigkeit ist kein Trend sondern die Zukunft.

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Unser Blog richtet sich an Fach- und Führungskräfte jeden Alters und jeder Unternehmensgröße, an berufliche Einsteiger genauso wie an erfahrene Arbeitskräfte.
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