Technische Anlagen und kritische Infrastrukturen müssen sicher, verfügbar und nachweislich regelkonform betrieben werden.
TÜV NORD unterstützt Betreiber, Hersteller und Behörden dabei, Risiken systematisch zu erkennen, zu bewerten und ein belastbares Sicherheitsniveau aufzubauen – über den gesamten Lebenszyklus der Anlage.

Technische Anlagen und kritische Infrastrukturen sind das Rückgrat moderner Versorgungssysteme – ihr Ausfall kann weitreichende Folgen haben. Sicherheitsmanagement von TÜV NORD macht Risiken in Technik, Organisation, Mensch und digitalen Systemen sichtbar, deckt Schwachstellen auf und führt zu abgestimmten Schutzkonzepten – von der Planung über den Betrieb bis zur Stilllegung.
Ihre Vorteile auf einen Blick:
Sicherheitsmanagement bedeutet, technische und organisatorische Aspekte einer Anlage – einschließlich digitaler Komponenten und Datenpfade – so aufeinander abzustimmen, dass Risiken transparent werden und Sicherheit nachweisbar erreicht wird.
TÜV NORD verfolgt dabei einen MTO-Ansatz (Mensch, Technik, Organisation) und betrachtet Anlagen ganzheitlich – von der Systemarchitektur und den Betriebsabläufen über sicherheitsrelevante Schnittstellen bis hin zu menschlichen Faktoren im Betrieb, etwa Bedienverhalten, Schulung und Sicherheitskultur.
Die Leistungen basieren auf etablierten Standards wie DIN EN ISO 31000 und 31010, IEC 61508 und 61511 sowie relevanten Normen des Brand-, Explosions- und Informationsschutzes. Die langjährige Erfahrung in der sicherheitstechnischen Bewertung kerntechnischer Anlagen wird genutzt, um anspruchsvolle Sicherheitskonzepte für Chemie- und Prozessindustrie, Energiewirtschaft und kritische Infrastrukturen zu entwickeln.
Auf dieser Basis entsteht ein strukturiertes, nachvollziehbar sicheres und wirtschaftliches Schutzniveau für Anlagen und Infrastruktur.
Vernetzte technische Anlagen, neue Technologien und strengere Regulierung erhöhen die Anforderungen an Sicherheit und Nachweisführung. Ein Störfall oder Ausfall kritischer Infrastrukturen kann erhebliche Auswirkungen auf Versorgungssicherheit, Umwelt und Reputation haben.
Ein professionelles Sicherheitsmanagement hilft dabei, Gefährdungen frühzeitig zu identifizieren, Risiken nachvollziehbar zu bewerten und wirksame technische und organisatorische Maßnahmen abzuleiten. So entsteht ein Sicherheitsniveau, das fachlich belastbar, wirtschaftlich vertretbar und gegenüber Behörden sowie weiteren Stakeholdern nachweisbar ist.
Sicherheitsmanagement wird bei TÜV NORD als ganzheitlicher, phasenorientierter Prozess über den gesamten Anlagenlebenszyklus verstanden.
Im Mittelpunkt steht die integrierte Betrachtung von Technik, Organisation, Mensch und digitalen Systemen, um ein belastbares und praxisnahes Sicherheitsniveau zu erreichen. Die Vorgehensweise orientiert sich an anerkannten Standards wie DIN EN ISO 31000 / 31010 und IEC 61508 / 61511 sowie an relevanten Normen des Brand‑, Explosions‑ und Informationsschutzes.
Erfahrungen aus Hochrisikoindustrien werden gezielt auf Industrie, Energiewirtschaft und kritische Infrastrukturen übertragen.





Betreiber kritischer Infrastrukturen stehen vor hohen Anforderungen an Resilienz, Verfügbarkeit und Nachweisbarkeit – etwa durch NIS2, das BSI-Gesetz und branchenspezifische Vorgaben. Notfallmanagement, Krisenmanagement und Business Continuity Management (BCM) ergänzen sich dabei zur Sicherstellung der Handlungsfähigkeit.
TÜV NORD unterstützt KRITIS-Betreiber dabei, Notfallmanagement, Krisenmanagement und BCM konsistent in ein integriertes Sicherheits- und Resilienzmanagement einzubetten – von der Analyse kritischer Prozesse über Szenarioanalysen bis hin zu Tests, Übungen und belastbarer Dokumentation. Ergänzend vermittelt das Online‑Seminar „KRITIS – IT‑Sicherheitsgesetz, NIS‑2, CER“ einen Überblick über die aktuelle und zukünftige KRITIS‑Regulierung.
Mit TÜV NORD steht ein Partner zur Verfügung, der Sicherheitsfragen unabhängig und neutral bewertet, normenkonform und regulatorisch sicher arbeitet, Erfahrung aus Hochrisikoindustrien und KRITIS-Sektoren einbringt und technische Tiefe mit ausgeprägter methodischer Kompetenz verbindet. Die Expertise umfasst Risiko- und Sicherheitsanalysen wie HAZOP, FMEA, SIL-, MTO- und Root-Cause-Analysen, die Anwendung relevanter Normen und Regelwerke – etwa DIN EN ISO 31000, IEC 61508/61511, IEC 62443, ISO/IEC 27001 sowie einschlägige DIN- und EN-Normen des Brand- und Explosionsschutzes – und die Unterstützung in Genehmigungs-, Nachweis- und Aufsichtsprozessen. So entstehen belastbare Entscheidungsgrundlagen und nachvollziehbare Sicherheitsnachweise für Betreiber, Planer und Behörden.
Wer Anlagen, Prozesse und Infrastruktur sicher und zukunftsfähig ausrichten möchte, sollte frühzeitig den Dialog suchen. TÜV NORD prüft das Anliegen, klärt Anforderungen im direkten Austausch und entwickelt gemeinsam den passenden Weg zu einem tragfähigen Sicherheitsniveau.
Sicherheitsmanagement in technischen Anlagen bezeichnet einen systematischen und nachvollziehbaren Umgang mit Risiken über den gesamten Lebenszyklus einer Anlage hinweg – von Planung und Errichtung über Betrieb und Instandhaltung bis hin zu Änderungen und Stilllegung. Ziel ist es, Gefährdungen frühzeitig zu identifizieren, Risiken strukturiert zu bewerten und geeignete technische, organisatorische und personelle Maßnahmen festzulegen. Ein wirksames Sicherheitsmanagement stellt sicher, dass Sicherheitsanforderungen nicht nur umgesetzt, sondern auch dokumentiert, überprüfbar und dauerhaft wirksam sind – insbesondere im Hinblick auf regulatorische Vorgaben, Betreiberpflichten und Nachweisanforderungen.
Ein professionelles Sicherheitsmanagement ist insbesondere für Betreiber technischer Anlagen mit erhöhtem Gefährdungspotenzial oder besonderen gesetzlichen und normativen Anforderungen relevant. Dazu zählen unter anderem Unternehmen aus der Industrie und Prozessindustrie, der Energie- und Versorgungswirtschaft, Betreiber kritischer Infrastrukturen (KRITIS) sowie Infrastruktur- und Hochtechnologieeinrichtungen. Gerade dort, wo Ausfälle, Störungen oder Fehlfunktionen erhebliche Auswirkungen auf Menschen, Umwelt, Versorgungssicherheit oder Wirtschaft haben können, ist ein strukturiertes Sicherheitsmanagement ein zentraler Bestandteil der Betreiberverantwortung.
Die Ausgestaltung des Sicherheitsmanagements orientiert sich an anerkannten Normen und Regelwerken. Häufig angewendet werden unter anderem DIN EN ISO 31000 / 31010 für das Risikomanagement, IEC 61508 / 61511 für funktionale Sicherheit, IEC 60812 und IEC 61025 für systematische Analyseverfahren sowie IEC 62443 und ISO/IEC 27001 für die Sicherheit industrieller und informationstechnischer Systeme. Ergänzend kommen DIN- und EN-Regelwerke des Brand- und Explosionsschutzes sowie branchenspezifische Vorschriften und nationale Anforderungen, zum Beispiel aus dem KRITIS- und BSI-Umfeld, zum Einsatz.
Der Zeitaufwand für den Aufbau oder die Weiterentwicklung eines Sicherheitsmanagements ist individuell unterschiedlich. Er hängt unter anderem von der Größe und Komplexität der Anlage, dem bestehenden Sicherheitsniveau, der vorhandenen Dokumentation sowie von regulatorischen Fristen und Nachweispflichten ab. In der Regel erfolgt der Aufbau schrittweise und anlagenspezifisch. Der notwendige Umfang und ein realistischer Zeithorizont lassen sich zu Beginn eines Projekts strukturiert abschätzen.