Der Nutzen im Überblick
Warum ist der Umgang mit psychisch kranken oder belasteten Mitarbeitenden am Arbeitsplatz für Führungskräfte so relevant?
Verhaltensänderungen bei Mitarbeitenden führen im Arbeitsalltag häufig zu Unsicherheiten. Die Frage, wie Führungskräfte angemessen reagieren sollen, stellt viele Verantwortliche vor Herausforderungen. In unserer Fortbildung Umgang mit psychisch kranken Mitarbeitern lernen Sie, mit psychisch erkrankten Beschäftigten professionell umzugehen.
Jährlich ist jeder vierte Erwachsene in Deutschland von einer psychischen Erkrankung betroffen, Tendenz steigend. Hinzu kommen Belastungen durch schwierige Lebenssituationen. Beides kann sich im Arbeitsalltag durch verändertes Verhalten bemerkbar machen. Insbesondere der Umgang mit psychisch Kranken am Arbeitsplatz wirft dabei Fragen auf:
- Wie und wann spreche ich auffälliges Verhalten bei Mitarbeitenden an?
- Wie fordere und fördere ich angemessen?
- Was kann ich tun, wenn sich das Verhalten nicht ändert?
- Wo bekomme ich Unterstützung?
Wie gewinnen Führungskräfte Sicherheit im Umgang mit psychisch belasteten Mitarbeitenden?
Die Fortbildung unterstützt Führungskräfte dabei, psychische Belastungen und psychische Erkrankungen besser einzuordnen und angemessen darauf zu reagieren.
Die Teilnehmenden gewinnen Orientierung für herausfordernde Führungssituationen und erhalten mehr Sicherheit im Umgang mit auffälligem Verhalten von Mitarbeitenden. Dadurch fällt es leichter, Gespräche professionell zu führen, Handlungsbedarfe einzuschätzen und geeignete Unterstützungsmaßnahmen einzuleiten.
So stärken Sie Ihre Handlungssicherheit im Umgang mit psychisch Kranken am Arbeitsplatz und können psychisch beanspruchte Mitarbeitende angemessen begleiten, fordern und fördern.
Welche Themenfelder stehen im Mittelpunkt der Fortbildung?
Im Seminar erhalten Sie einen umfassenden Einblick in die Themenfelder psychische Belastung und psychische Erkrankung. Behandelt werden unterschiedliche Störungsbilder, mögliche Ursachen sowie persönliche und organisationale Einflussfaktoren.
Ein Schwerpunkt liegt auf der Einschätzung von Warnsignalen und Verhaltensauffälligkeiten. Darüber hinaus lernen Sie Methoden und Konzepte kennen, die sich direkt in den Arbeitsalltag übertragen lassen. Dazu gehören unter anderem Gesprächsleitfäden sowie Ansätze zur Prävention und Intervention.
Einen zentralen Bestandteil des Seminars bilden der offene Austausch sowie die gemeinsame Diskussion von Fällen, Fragestellungen und Erfahrungen, die von den Teilnehmenden aus ihrem eigenen Arbeitsalltag eingebracht werden können.
Ein Erwartungsabgleich zu Beginn des Seminars schafft Transparenz und ermöglicht es, individuelle Anliegen angemessen und bestmöglich zu berücksichtigen.
Ergänzend werden relevante gesetzliche Rahmenbedingungen behandelt, darunter die Gefährdungsbeurteilung psychische Belastung (§ 5 ArbSchG) und das betriebliche Eingliederungsmanagement (§ 167 SGB IX).
Unsere Seminare sind auf kleine Gruppen ausgelegt (in der Regel bis zu 8 Teilnehmende), um intensives und persönliches Lernen zu ermöglichen. In begründeten Fällen kann die Teilnehmerzahl abweichen.