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Wasserhaushaltsgesetz

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Ihr Programm zur Ausbildung, Weiterbildung und Fortbildung

Das Errichten, Instandsetzen, Stilllegen und Reinigen von Anlagen mit wassergefährdenden Stoffen darf gemäß § 45 AwSV (Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen) nur durch dafür qualifizierte Betriebe, den Fachbetrieben nach WHG, erfolgen. Nach § 62 AwSV bedürfen diese Betriebe einer Zertifizierung.

Erwerb der Sachkunde: Gemäß § 62 AwSV muss jeder Fachbetrieb nach WHG eine „betrieblich verantwortliche Person“ bestellen. Diese muss über ausreichende Sachkunde verfügen. Durch erfolgreiche Teilnahme am WHG-Grundkurs und mindestens einem passenden WHG-Fachkurs wird die Sachkunde nachgewiesen.

Regelmäßige Schulungen: Eine bestellte „betrieblich verantwortliche Person“ muss gemäß § 63 AwSV mindestens alle zwei Jahre an geeigneten WHG-Schulungen teilnehmen, um ihr Wissen aufzufrischen beziehungsweise zu erweitern. Durch Teilnahme an unseren WHG- Fachkursen oder WHG-Fortbildungen erfüllen Sie diese Vorgabe. Für „betrieblich verantwortliche Personen“, die Ihre Sachkunde vor dem 01. August 2017 (Inkrafttreten der AwSV) erlangt haben, gilt diese Anforderung als erfüllt, wenn sie bis spätestens Juli 2019 an einem entsprechenden WHG-Seminar teilnehmen.

Zertifizierung: Die Zertifizierung als Fachbetrieb nach WHG erfolgt durch die
TÜV NORD Systems GmbH & Co. KG.

Wasserhaushaltsgesetz-Seminare im Überblick

Ergebnisse: 9

WHG-Fachkurs: Arbeiten an Behältern und Rohrleitungen

Seminar
1 Tag
ab 583,10 € inkl. USt (490,00 € zzgl. USt)

Die neue Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV)

Fortbildung für WHG-Fachbetriebe

Seminar
1 Tag
ab 583,10 € inkl. USt (490,00 € zzgl. USt)

WHG-Fachkurs: Arbeiten in explosionsgefährdeten Bereichen

Seminar
1 Tag
ab 583,10 € inkl. USt (490,00 € zzgl. USt)

Tankläger mit entzündbaren Flüssigkeiten – Fortbildung

Fortbildung für WHG-Fachbetriebe

Seminar
1 Tag
ab 583,10 € inkl. USt (490,00 € zzgl. USt)

Wissenswertes zu den Themen Wasserhaushaltsgesetz und Wasserrecht

Deutsches Wasserrecht und Wasserhaushaltsgesetz
Das Wasserrecht beschäftigt sich als Teilgebiet des öffentlichen Rechts mit der Bewirtschaftung von Gewässern. Ziel des Wasserrechtes ist der Schutz des Wassers vor Eingriffen in den natürlichen Kreislauf und die Gewährleistung von einwandfreien Wasserreserven. Das deutsche Wasserrecht lässt sich in das Wasserwegerecht und in das Wasserhaushaltsrecht unterteilen. Das Gesetz zur Ordnung des Wasserhaushalts (Wasserhaushaltsgesetz (WHG)) bildet in Deutschland den rechtlichen Rahmen rund um das Thema Gewässerschutz. Das WHG umfasst Anforderungen über die Nutzung und den Schutz des Grundwassers, der oberirdischen Gewässer und der Küstengewässer. Darüber hinaus enthält es Bestimmungen über die Maßnahmen und Bewirtschaftungsplanung und den Ausbau von Gewässern sowie den Hochwasserschutz. In einer WHG-Schulung vermitteln wir Ihnen wichtige Grundlagen des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG), der Anlagenverordnung (VAwS) sowie der Technischen Regeln wassergefährdender Stoffe (TRwS). Darüber hinaus machen wir Sie mit den theoretischen Grundlagen für Ihre Arbeit als betrieblich Verantwortlicher in Fachbetrieben nach WHG vertraut.
Wassergefährdende Stoffe
Gemäß WHG zählen flüssige, feste und gasförmige Stoffe, die zu einer nachteiligen Wasserbeschaffenheit führen, zu den wassergefährdenden Stoffen. Ein Großteil dieser Stoffe findet sich in Industriebetrieben, aber auch im privaten Bereich kommen wassergefährdende Stoffe zum Einsatz. Beispiele hierfür sind Kraftstoffe, Heizöle, Säuren und Lösemittel. Wassergefährdende Stoffe werden in drei Wassergefährdungsklassen (WGK) eingeteilt. Diese Einteilung dient als Grundlage für die vorzunehmenden Sicherheitsvorkehrungen an Anlagen. Informieren Sie sich in einem WHG-Kurs über wassergefährdende Stoffe, deren Einstufung und Gefährdungsmerkmale. Freuen Sie sich auf eine umfassende und praxisnahe Wissensvermittlung.
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