Due to the increasing use of wireless communication, health concerns about the effects of radio frequency radiation are on the rise. TÜV NORD is accredited for most EMF standards and can perform measurements according to harmonized standards to prove the requirements with regard to limiting the exposure of persons to electromagnetic fields, thus demonstrating the compliance of a product with the requirements resulting from RED (2014/53/EU).
Limitation of human exposure to electromagnetic fields from devices operating in the frequency range 0 Hz to 300 GHz, used in Electronic Article Surveillance (EAS), Radio Frequency Identification (RFID) and similar applications
Assessment of electronic and electrical equipment related to human exposure restrictions for electromagnetic fields (0 Hz - 300 GHz) (IEC 62311:2007, modified)
Evaluation of human exposure to electromagnetic fields from short range devices (SRDs) in various applications over the frequency range 0 GHz to 300 GHz - Part 1: Fields produced by devices used for electronic article surveillance, radio frequency identification and similar systems (IEC 62369-1:2008)
Assessment of the compliance of low power electronic and electrical equipment with the basic restrictions related to human exposure to electromagnetic fields (10 MHz to 300 GHz)
Methods for measuring the electromagnetic fields of household appliances and similar electrical equipment
In order to protect people who are in the vicinity of high-frequency or low-frequency installations, specified limit values for electric and magnetic field strength must not be exceeded. For low-frequency and high-frequency installations of significant power, an assessment of the electromagnetic fields that occur is therefore mandatory and also part of the duty of care, for example in the context of occupational health and safety. Immission protection measurements provide an objective basis for risk analysis or hazard assessment in residential and industrial environments as well as in hospitals. In particular, the more stringent requirements for wearers of medical implants (active and passive), such as pacemakers, must also be taken into account here. TÜV NORD offers these measurements on site - in buildings as well as outdoors - and prepares the corresponding expert reports based on this data.
The basis of the measurements, for which we can draw on our many years of experience in the field of electromagnetic field (EMF) measurement and the extensive, modern equipment of our accredited EMC laboratory, includes the following regulations:
Der Grundgedanke einer Simulation (z.B. mit EM Institut FieldVIEW oder Narda EFC-400) ist die Freiraumwellenausbreitung von Funkwellen, wie beispielsweise die Erzeugung von Mobilfunkbasisstationen. Im Falle der Energieübertragung werden die Nahfeldbereiche von elektrischem und/oder magnetischem Feld berechnet. Weiterhin können mit der EFC-400 auch Versorgungssysteme (z.B. Trafostationen oder Freilandüberlandleitungen) simuliert werden. Damit können Expositionssituationen dargestellt und eine potentielle prozentuale Grenzwertausschöpfung für die Exposition hervorgerufen durch Elektromagnetische Felder ermittelt werden. Auch kann die Netzabdeckung simuliert werden, auch wenn dämpfende Elemente (z.B. Gebäude) und auch Reflexionen außer Acht gelassen werden. Innerhalb einer dargestellten Feldverteilung können Suchpunkte gesetzt werden, die die lokalen Feldverhältnisse aufzeigen. Dabei werden sowohl Momentanimmission, als auch maximale Anlagenauslastung (z.B. BNetzA Antrag) dargestellt. Neben Mobilfunkexpositionssituationen können jedwede weitere Funksysteme oder Versorgungssystme berücksichtigt werden, sofern Frequenz, Leistung und Antennendiagramm vorliegen.
Diese Dienstleistung wird in Betrieben durchgeführt und vielfach durch den Betriebsrat oder über Sicherheitsfachkräfte initialisiert und/oder begleitet. Hier geht es vorrangig um den Schutz der beruflich exponierten Personen. Bei Letzteren geht man davon aus, dass sie eine Einweisung zu den Expositionen hervorgerufen durch elektromagnetische Felder bekommen haben und ihre Exposition zeitlich begrenzt ist. Man geht hier von 40 Stunden verteilt auf 5 Arbeitstage aus. Die Grenzwerte sind dementsprechend anders/höher angesetzt (etwa Faktor 5), als für die Allgemeinbevölkerung, die weder unterwiesen wurde, noch sich einer Befeldung durch elektromagnetische Felder entziehen kann.
Gängigste Vorschrift ist hier die EMFV, Verordnung zum Schutz der Beschäftigten vor Gefährdungen durch elektromagnetische Felder, die mit den „Technische Regeln zur Arbeitsschutzverordnung zu elektromagnetischen Feldern (TREMF)“ gleich die Messvorschriften mitliefert. Andere, zum Beispiel betriebsinterne Vorschriften, können genauso wie ältere Messvorschriften (BGV B11 oder DGUV15/16) gemessen und bewertet werden. Abhängig von der Situation vor-Ort wird die Expositionssituation (Elektrisches- und magnetisches Feld) zwischen 0 Hz und 300 GHz (meist nur bis 6 GHz) bewertet. Ein entsprechender Bericht oder Gutachten mit ausgewiesenen Messpunkten (Bilder und Beschreibung) innerhalb des Betriebes gibt einen Überblick über den derzeitigen (zum Zeitpunkt der Messung) Stand der Exposition für die beruflichen Exponierten und eventuellen Hochrechnungen auf maximale Auslastung einer Quelle von elektromagnetischen Feldern.
Eine besondere Rolle kommt hier der Exposition von Personen mit aktiven oder passiven Körperhilfsmitteln zu. Die EMFV definiert erstmals für den Arbeitsschutz Grenzwerte für diese Personen, was die DIN EN 0848 zuvor nur sehr rudimentär mit sich gebracht hat. Eine Bewertung kann jederzeit mit angeboten werden.