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Datenschutzbeauftragter (TÜV)

Ihr Nutzen

Unser Lehrgang vermittelt Datenschutzbeauftragten Grundlagenwissen für ihre Tätigkeit. Dazu gehören der rechtssichere Umgang mit personenbezogenen Daten, das organisatorische Umfeld sowie Aspekte der technisch -organisatorischen Maßnahmen des Datenschutzes. Als Vermittler und Berater zwischen Management, Betroffenen, Betriebsrat und Aufsichtsbehörden werden hohe Anforderungen an die soziale Kompetenz des Datenschutzbeauftragten gestellt.

Wer muss eigentlich einen Datenschutzbeauftragten bestellen? Das BDSG (§ 4 f.) schreibt für alle Unternehmen die Bestellung eines Datenschutzbeauftragten vor, in denen mindestens zehn Personen mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigt sind. Unabhängig von der Mitarbeiterzahl muss ein Datenschutzbeauftragter bestellt werden, wenn personenbezogene Daten zum Zwecke der Übermittlung, der anonymisierten Übermittlung oder für Zwecke der Markt- oder Meinungsforschung automatisiert verarbeitet werden oder eine Vorabkontrolle nach § 4d Abs. 5 BDSG durchzuführen ist.

Unsere erfahrenen Referenten vermitteln Ihnen die Theorie anhand vieler Beispiele aus der Praxis. Im Anschluss an unsere viertägige Ausbildung haben Sie die Möglichkeit, an einer Prüfung mit dem Zertifikats-Abschluss Datenschutzbeauftragter (TÜV®) teilzunehmen. Dieses Zertifikat dokumentiert die Fachkunde über die Grundlagen der Anwendung der gesetzlichen Regelungen, der Kenntnisse im Bereich Datenschutzorganisation sowie der IT-Sicherheit. Das erforderliche Fachwissen des Datenschutzbeauftragten variiert je nach Umfang und Sensibilität der zu verarbeitenden Daten. Wir empfehlen Ihnen daher, nach dieser Grundausbildung vertiefende Weiterbildungen zu absolvieren, die sich an den speziellen Anforderungen Ihres Unternehmens orientieren. Nutzen Sie hierzu unser vielseitiges Programm und erweitern Sie somit Ihre Fachkunde mit unseren Schulungen zum Thema Datenschutz.

Teilnehmerkreis

Die Veranstaltung richtet sich an Personen, die sich zum betrieblichen Datenschutzbeauftragten qualifizieren lassen wollen bzw. bestellt worden sind, die die Tätigkeit als externer Datenschutzbeauftragter ausüben möchten sowie an interessierte Personen, die sich mit dem Thema Datenschutz befassen.

Inhalt

Teil 1 - Rechtliche Grundlagen
Es wird bereits die Rechtslage nach der EU-DSGVO berücksichtigt.

Einführung und Gegenstand des Datenschutzrechts
­ Anwendbares Recht im Überblick
­ Grundgesetzliche und europarechtliche Bezüge
­ Anwendungsbereich des BDSG in Abgrenzung zu Telekommunikationsgesetz (TKG), Telemediengesetzt (TMG), Betriebsverfassungsgesetzt (BetrVG)
­ Begriffe, Prinzipien und Systematik
­ Auftragsdatenverarbeitung (Begriff, Folgen)

Die Einwilligung des Betroffenen nach BDSG
­ Europarechtliche Vorgaben
­ Voraussetzungen nach § 4a BDSG
­ Grundlagen zu Werbe-Einwilligung und Widerruf

Gesetzliche Erlaubnisnormen nach BDSG
­ Überblick über die Erlaubnisnormen im BDSG
­ Abgrenzung der Anwendungsbereiche
­ Grundtatbestände der §§ 28, 29, 32 BDSG im Einzelnen
­ Rechtsfolgen bei Verstößen nach § 43 BDSG (kurz)

Teil 2 - Datenschutzorganisation
Es wird bereits die Rechtslage nach der EU-DSGVO berücksichtigt.

Der betriebliche Datenschutzbeauftragte
­ Voraussetzungen, Stellung und Aufgabenwahrnehmung im Betrieb
­ Fachkunde und Zuverlässigkeit

Verfahrensverzeichnis und Vorabkontrolle
­ Verantwortlichkeiten
­ Inhalte - welche Angaben sind zu machen?
­ Vorabkontrolle - wann muss sie erfolgen?
­ Formulare und Werkzeuge
­ Vorgehen bei einer Vorabkontrolle
- Praxisübungen

Datenschutzgerechte Geschäftsprozesse
­ Betroffenenrechte gewährleisten
­ Praktische Beispiele, wie der bDSB auf eine richtige Ablauforganisation hinwirken kann

Rechte des Betroffenen
­ Transparenzrechte des Betroffenen
­ Folgerechte auf Berichtigung, Löschung, Sperrung
­ Widerspruchsrechte
­ Meldepflicht bei Datenschutzpannen nach § 42a BDSG
­ Rechtsfolgen bei Verstößen

Das kommt nach dem Einführungsseminar
­ Ein Handlungsleitfaden für die ersten Wochen
­ Rahmenbedingungen für die Aufgabenwahrnehmung im Unternehmen verankern
­ Informationsmanagement
­ Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung, den Fachabteilungen und dem Betriebsrat

Datenschutzmanagement
­ Grundlagen, Aufbau, Planen, Einführen und Überwachen von Maßnahmen
­ Verantwortung der Geschäftsführung
­ Verpflichtung zum Datenschutzmanagement
­ Analysieren des Ist-Zustandes und Datenschutzziele definieren

Die Aufsichtsbehörde
­ Aufgaben und Befugnisse, Prüfpraxis und Sanktionen

Teil 3 - Informationssicherheit
Es wird bereits die Rechtslage nach der EU-DSGVO berücksichtigt.

Begriffe und Kategorien
­ Abgrenzung Datenschutz - Informationssicherheit
­ Bestandteile der Informationssicherheit:
Vertraulichkeit, Integrität, Verfügbarkeit, Authentizität,
Transparenz, Nicht-Verkettbarkeit, Kontingenz

Gefährdungen der Informationssicherheit
­ Häufige Schwachstellen und Bedrohungen

Technische und organisatorische Maßnahmen
­ Allgemeine Anforderungen nach § 9 BDSG
­ Verhältnismäßigkeit der Maßnahme
­ Handlungsempfehlungen der Datenschutzbehörden
­ IT-Grundschutzkataloge des BSI

Anlage zum BDSG: Umsetzung der 8 Gebote in der Praxis
­ Zutrittskontrolle, Zugangskontrolle, Zugriffskontrolle
­ Weitergabekontrolle, Eingabekontrolle
­ Auftragskontrolle, Verfügbarkeitskontrolle, getrennte Verarbeitung

Abschluss

Teilnahmebescheinigung der TÜV NORD Akademie

Veranstaltungstermine/-orte

Termin Ort
20.11.2017 - 23.11.2017 Bielefeld Mehr Informationen/Veranstaltung buchen
20.11.2017 - 23.11.2017 Hamburg Mehr Informationen/Veranstaltung buchen
27.11.2017 - 30.11.2017 Braunschweig Mehr Informationen/Veranstaltung buchen
04.12.2017 - 07.12.2017 Essen Mehr Informationen/Veranstaltung buchen
04.12.2017 - 07.12.2017 München Mehr Informationen/Veranstaltung buchen
11.12.2017 - 14.12.2017 Dresden Mehr Informationen/Veranstaltung buchen
11.12.2017 - 14.12.2017 Dresden Mehr Informationen/Veranstaltung buchen
18.12.2017 - 21.12.2017 Hannover Mehr Informationen/Veranstaltung buchen
18.12.2017 - 21.12.2017 Köln Mehr Informationen/Veranstaltung buchen
Weitere Veranstaltungstermine/ -orte in 2018