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Heiße Tipps für kalte Wintertage

Auch wenn viele bereits den Frühling herbeisehen, der Winter hat uns fest im Griff. Eisige Temperaturen, Schnee und Schneeverwehungen, das volle Programm! 

Um weiterhin komfortabel und sicher mit dem Auto unterwegs zu sein, haben wir für Sie einige Tipps und Tricks für kalte Wintertage zusammengestellt.

 

Auto befreien vom Schnee Auto befreien vom Schnee Auto befreien vom Schnee Auto befreien vom Schnee

Motor warmlaufen lassen: Welche Alternativen gibt es?

Durch das Warmlaufen des Motors im Stand steigt der Spritverbrauch enorm an, die Umwelt wird extrem belastet und auch das Risiko eines Motorschadens steigt erheblich. Im Stand braucht der Motor deutlich länger, bis er seine Betriebstemperatur erreicht. Dafür wird eine große Menge an Kraftstoff verbraucht, ohne eine Leistung zum Antrieb des Fahrzeuges abzugeben. Solange der Motor nicht warm ist, gelangt viel unverbrannter Kraftstoff auf die Zylinderoberfläche und es kommt zwangläufig wegen schlechter Schmierung zu erhöhter Reibung.

Die Folge: Zylinder- und Kolbenverschleiß. Außerdem fließt unverbrannter Kraftstoff an den Kolben vorbei, gelangt in die Ölwanne und verdünnt so das Motoröl. Dadurch verschlechtert sich auch hier die Schmierung, was wiederum den Motorverschleiß erhöht.

Autofahrerinnen und Autofahrer sollten sich diese Punkte vor Augen führen, bevor sie den Motor warmlaufen lassen. Und verboten ist es allemal. Laut StVo sind unnötige Lärm- und Abgasbelästigung zu verhindern – bei Verstoß droht ein Bußgeld in Höhe von zehn Euro.
 

Komfort und Wärme dank Standheizung, Heizlüfter und Co.

Eine gute Alternative ist neben der Garage eine Standheizung. Moderne Standheizungen lassen sich meist entweder über eine Fernbedienung starten oder auf eine bestimmte Uhrzeit programmieren. Somit lässt sich in ein enteistes Auto einsteigen und sofort losfahren.

Nicht jedes Auto verfügt heutzutage über eine eingebaute Standheizung, zumal diese meist mit einem hohen Aufpreis verbunden sind. Heizlüfter sind da eine günstige Alternative zur teuren Standheizung, vor allem im Winter. Sie besitzen einen 12-Volt-Anschluss und können so direkt an den Zigarettenanzünder angeschlossen werden. Mithilfe einer Zeitschaltuhr können Sie den Heizlüfter bereits am Vorabend auf die gewünschte Zeit einstellen. So kommen Sie morgens auch ohne Standheizung in den Genuss eines warmen Autos mit bereits vom Eis befreiten Scheiben. Ein Heizlüfter sorgt übrigens auch bei beschlagenen Scheiben für Durchblick. Da ein Heizlüfter im Auto mit Strom aus der Autobatterie betrieben wird und diese bei Minusgraden ohnehin schon stärker beansprucht wird, sollten Sie den Heizlüfter nicht länger als zehn Minuten laufen lassen. Sonst kann es Ihnen passieren, dass anschließend das Auto nicht mehr anspringt.

Achten Sie beim Kauf bzw. bei der Benutzung des Auto-Heizlüfters darauf, dass dieser speziell für die Anwendung im Auto vorgesehen ist. Klassische Elektro-Heizlüfter, die für den Hausgebrauch bestimmt sind, können im schlimmsten Fall bei einem Einsatz im Auto einen Brand auslösen!

Heizung im Auto Heizung im Auto Heizung im Auto Heizung im Auto

Nicht jedes Auto verfügt über eine Sitzheizung. Kabellose Akku-Sitzheizkissen sorgen für angenehme Wärme an kalten Tagen und eignen sich zudem auch für Outdoor-Aktivitäten, wie - wenn es wieder erlaubt ist - Fußballstadien, Konzerte, Camping etc.

TÜV NORD Tipp: Akku-Heizkissen - Die Alternative zur Sitzheizung!
Freie Sicht mit elektrischem Eiskratzer Freie Sicht mit elektrischem Eiskratzer Freie Sicht mit elektrischem Eiskratzer Freie Sicht mit elektrischem Eiskratzer

Freie Sicht mit elektrischem Eiskratzer

Wer keine Garage hat, kennt das nervige Eiskratzen am frühen Morgen. Das ist zeitraubend und geht auch auf´s Handgelenk. Leichter und komfortabler geht die Arbeit mit einem aufladbaren, elektrischen Eiskratzer. Dank dieses praktischen Helfers gelingt die Eisentfernung auf Autoscheiben schnell und effizient. Denn, wer bei vereister oder schneebedeckter Frontscheibe einfach nur ein Guckloch freikratzt, muss mit eingeschränkter Sicht und zehn Euro Verwarngeld rechnen.

Starthilfe: Batterie laden – aber richtig

Wenn die Autobatterie doch einmal leer sein sollte, helfen nur noch ein Starthilfekabel und ein hilfsbereiter Mitmensch weiter. Wir sagen Ihnen, wie die Starthilfe garantiert gelingt.

  1. Zuerst die beiden Pluspole beider Autobatterien mit dem roten Kabel verbinden.
  2. Dann das schwarze Kabel an den Minuspol der Batterie klemmen, die die Starthilfe gibt. Das andere Ende des schwarzen Kabels an den Motorblock oder an die Karosserie des Wagens klemmen, der die Starthilfe erhält.

    TÜV NORD Tipp:
    Schließen Sie das Kabel so weit wie möglich von der Autobatterie entfernt an. Bei Funkenbildung kann es sonst passieren, dass von der Autobatterie gebildete Gase explodieren!
     
  3. Starten Sie jetzt den Motor des Fahrzeugs, das die Starthilfe gibt. Anschließend starten Sie den Motor des Fahrzeugs mit der leeren Batterie.
  4. Lassen Sie den Motor unbedingt längere Zeit laufen, bevor Sie ihn wieder abstellen, damit die Batterie von der Lichtmaschine wieder aufgeladen werden kann.

Fahren Sie auch im Winter, wenn es die Witterung zulässt, zwischendurch mal eine längere Strecke, damit sich Ihre Batterie wieder voll aufladen kann. Und falls Sie die Batterie doch einmal austauschen müssen, achten Sie auf die Stärke der alten Batterie: Wählen Sie lieber eine stärkere als eine zu schwache Batterie aus.

Starthilfe - TÜV NORD erklärt wie es richtig geht Starthilfe - TÜV NORD erklärt wie es richtig geht Starthilfe - TÜV NORD erklärt wie es richtig geht Starthilfe - TÜV NORD erklärt wie es richtig geht

Ein Batterieladegerät ist optimal, um der aufwändigen Starthilfe zu entgehen. Heutzutage sind diese Ladegeräte recht klein und haben vielfältige Funktionen.

TÜV NORD-Tipp: Ein Ladegerät sorgt für ausreichend Power

So sparen Sie Strom und Kraftstoff

Die Batterie steht bei den Pannenursachen an erster Stelle. Besonders im Winter macht der Energielieferant häufig schlapp, weil der Stromverbrauch wesentlich höher ist: Licht, Gebläse und Heckscheiben-Heizung brauchen einfach mehr Energie. Sind darüber hinaus noch weitere Stromfresser, wie die Sitzheizung oder ein Soundsystem im Einsatz, kann es passieren, dass das Auto mehr Strom verbraucht, als die Lichtmaschine der Autobatterie während der Fahrt nachladen kann.

Durch den erhöhten Strombedarf steigt auch der Kraftstoffverbrauch Ihres Fahrzeugs im Winter. Denn wenn die Lichtmaschine mehr Strom an die Batterie liefern muss, muss auch der Motor mehr Kraft aufwenden. 100 Watt bedeuten einen Mehrverbrauch von 0,1 Liter je 100 Kilometer. Das heißt, bei 500 Watt steigt der Verbrauch um einen halben Liter.

Frostschutz für die Türdichtungen

Die Türgummis dichten die Lücken zwischen Autotüren und Karosserie ab und halten so Nässe, Schmutz und Wind draußen. Damit sie ihre Aufgabe lange erfüllen, brauchen sie etwas Aufmerksamkeit.

Verlängern Sie die Lebensdauer von Gummidichtungen am Auto:
Türdichtungen sollten in regelmäßigen Abständen eingefettet werden, eine dünne Fett-Schicht reicht dabei aus. Die Pflege der Türgummis ist ein Ganzjahres-Job: Im Winter können sie gefrieren und reißen, im Sommer trocknen sie aus und werden spröde.

Gegenüber Temperaturschwankungen und Feuchtigkeit reagiert Gummi recht empfindlich. Steigen die Temperaturen, dehnt sich Gummi aus. Bei sinkenden Temperaturen zieht sich das Material zusammen. Hitze, Kälte, Frost, UV-Strahlung und natürlicher Abrieb strapazieren die Gummidichtungen am Auto. Gummi hat die Eigenschaft, im Laufe der Zeit spröde zu werden und zu reißen, vor allem an stark beanspruchten Stellen. Ist eine Gummidichtung erst einmal gerissen, muss sie ausgetauscht werden, was recht teuer werden kann. Bei älteren Fahrzeugen sind Austausch-Teile unter Umständen nicht mehr erhältlich. Damit es nicht so weit kommt, sollten Sie dem Alterungsprozess entgegenwirken und die Auflageflächen der Türgummis regelmäßig reinigen und pflegen. 


Die richtigen Pflegemittel
Sogenannte Gummipfleger werden einfach auf die jeweiligen Bereiche aufgetragen, sodass diese weich und elastisch bleiben. Es gibt eine Vielzahl an Pflegeprodukten für Türgummis. Wichtig bei der Auswahl ist, dass das Mittel nicht auf Wasser basiert. Diese Produkte können im Winter einfrieren und so den Gummi erst kaputtmachen.

Geeignet für die Türgummi-Pflege sind z.B. spezielle Türdichtungsmittel, Glycerin oder Silikon. Sie bekommen diese Sachen im Auto-Zubehörhandel, in der Drogerie oder an der 
Tankstelle.
 

Defekte Türgummis Defekte Türgummis Defekte Türgummis Defekte Türgummis

TÜV NORD Tipp für Scheibenwischergummis

Bei den Scheibenwischergummis empfiehlt es sich, sie regelmäßig per Hand mit einem feuchten Tuch zu säubern und abzutrocknen, da die Wirkung der Wischer nachlässt, wenn Schmutz auf den Scheibenwischergummis anfriert.

Zusätzlich bei Frost die Scheibenwischer hochklappen, damit sie nicht an der Scheibe festfrieren.

 

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