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Abgasuntersuchung

Abgasuntersuchung

Von der ASU bis zur UMA

Seit nunmehr über 35 Jahren wird in Deutschland die Abgasuntersuchung durchgeführt.

Es begann mit der ASU (= Abgassonderuntersuchung ab 1985), dann folgte die AU (=Abgasuntersuchung 1993) und heute ist es die UMA (=Untersuchung des Motormanagement-/Abgasreinigungssystems ab 2006).

Zeitgleich zur UMA wurde auch die Abgasuntersuchung für Motorräder eingeführt.

Unabhängig von der jeweiligen Zeit wird seitdem ein Ziel verfolgt: Die Abgaswerte müssen die zulässigen, gesetzlichen Grenzen einhalten.

Technik der Abgasuntersuchung im Wandel der Zeit

Auch die Technik unterliegt dem Wandel der Zeit – vom damaligen Überprüfen des Zündzeitpunkts oder des Schließwinkels bis hin zum heutigen Einsatz modernster EDV- und Messtechnik unter Nutzung der fahrzeugeigenen, elektronischen OBD-Schnittstelle (On Board Diagnose). Bei modernen Fahrzeugen wird sogar unter bestimmten Voraussetzungen auf eine Endrohrmessung verzichtet.

Seit dem 1. Januar 2010 ist die Abgasuntersuchung integraler Bestandteil der Hauptuntersuchung. Übrigens wird seitdem auch die sechseckige AU-Plakette nicht mehr am vorderen Kennzeichen angebracht.

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Neuerungen bei der UMA (Abgasuntersuchung)

Wie alt darf der UMA-Nachweis sein?

Gemäß 55. Änderungsverordnung zur StVZO dürfen UMA (= Untersuchung des Motormanagement- und Abgasreinigungssystems) und GAP (Gasanlagenprüfung für gasbetriebene Fahrzeuge) frühestens einen Monat vor der Durchführung der Hauptuntersuchung durchgeführt werden

Der Verordnungstext wird diesbezüglich als monatsgenau interpretiert. Somit darf eine beigestellte Prüfung, die zur Verwendung im Rahmen einer eigenen Hauptuntersuchung durch den Prüfer genutzt werden soll, nicht älter sein als maximal der Monat, der vor dem Monat der Durchführung der Hauptuntersuchung liegt.
 

Durchführung der UMA (ASU)

Seit dem 1. Januar 2018 ist bei der Abgasuntersuchung wieder die sogenannte Endrohrmessung auch für Fahrzeuge mit einem OBD-System vorgeschrieben.

Für diese Messung muss der Motor zunächst auf Betriebstemperatur gebracht werden. In vielen Fällen beträgt die vom Fahrzeughersteller vorgegebene Motortemperatur ca. 80 °C. Die exakte Temperatur wird während der Messung bei älteren Fahrzeugen durch eine Öltemperatursonde - sowie bei neueren Fahrzeugen durch das Auslesen der Kühlmitteltemperatur über das OBD-System - ermittelt.

Wie läuft die Abgasuntersuchung-Prüfung beim TÜV ab?

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Im Rahmen der Hauptuntersuchung untersuchen die TÜV NORD-Mitarbeitenden die sichtbaren Teile der Gemischaufbereitungs- und Abgasanlage des Fahrzeugs auf Schäden.

War die Sichtprüfung ohne Beanstandung, werden mit einem speziellen Abgastestgerät verschiedene abgasrelevante Einstellungen und Werte des Motors sowie der Schadstoffausstoß des Fahrzeugs untersucht. Dabei werden die Abgaswerte in der Leerlauf-Drehzahl sowie im erhöhten Drehzahlbereich ermittelt und protokolliert.

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  • Broschüre zur TÜV NORD Abgasuntersuchung
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Aktuelle Informationen zur Abgasuntersuchung

Lassen Sie Ihren Motor regelmäßig warten. Dies entlastet die Umwelt und hilft, unliebsame Überraschungen bei der Abgasuntersuchung zu vermeiden.

TÜV NORD ProfiTipp

Was sollte ich bei der Abgasuntersuchung/UMA/ASU beachten?

Falls Sie mit einer Motortemperatur von nur 40 oder 50 °C zu uns kommen oder das Fahrzeug direkt vor der HU noch einmal gestanden hat, muss der Motor vor der AU zunächst erst einmal auf Betriebstemperatur gebracht werden. Das dauert in der Regel zwischen 5 bis 15 Minuten.

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Bringen Sie Ihren Motor vor der HU selbst schon auf Betriebstemperatur und nutzen Sie den TÜV NORD TerminService – dann kommen Sie sofort dran und Ihr Fahrzeug hat noch die erforderliche Temperatur, wenn wir die Abgasuntersuchung vornehmen.

TÜV NORD Experten-Tipp

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Zu Ihrer Sicherheit gehen unsere Expertinnen und Experten eine Liste von über 150 Prüfpunkten durch, damit Sie Ihre Mobilität unbeschwert genießen können.

Unser Tipp: Mit unserer Hauptuntersuchung TÜV Checkliste können Sie selbst schon im Vorfeld Hinweise auf eventuelle Mängel erhalten und beheben lassen.