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Seit nunmehr über 25 Jahren wird in Deutschland die Abgasuntersuchung durchgeführt. Es begann mit der ASU (Abgassonderuntersuchung ab 1985), dann folgte die AU (Abgasuntersuchung 1993) und heute ist es die UMA (Untersuchung des Motormanagement-/Abgasreinigungssystems ab 2006). Zeitgleich zur UMA wurde auch die Abgasuntersuchung für Motorräder eingeführt. Unabhängig von der jeweiligen Zeit wird seitdem ein Ziel verfolgt – die Abgaswerte müssen die zulässigen gesetzlichen Grenzen einhalten.

Technik im Wandel der Zeit

Auch die Technik unterliegt dem Wandel der Zeit – vom damaligen Überprüfen des Zündzeitpunkts oder des Schließwinkels bis hin zum heutigen Einsatz modernster EDV- und Messtechnik unter Nutzung der fahrzeugeigenen, elektronischen OBD-Schnittstelle (On Board Diagnose). Bei modernen Fahrzeugen wird sogar unter bestimmten Voraussetzungen auf eine Endrohrmessung verzichtet.

Seit dem 1. Januar 2010 ist die Abgasuntersuchung integraler Bestandteil der Hauptuntersuchung. Übrigens wird seitdem auch die sechseckige AU-Plakette nicht mehr am vorderen Kennzeichen angebracht.

Wie läuft die Abgasuntersuchung bei TÜV NORD Mobilität ab?

  1. Zunächst untersuchen unsere Mitarbeiter die abgasrelevanten Baugruppen Ihres Fahrzeugs, wie Einspritzanlage, Luftfilter, Auspuff usw. auf sichtbare Schäden.
  2. War diese Untersuchung ohne Beanstandung, überprüfen unsere Mitarbeiter messtechnisch die abgasrelevanten Einstellungen und Werte des Motors sowie ggf. den Schadstoffausstoß.
  3. Bei Nichtbestehen der Abgasuntersuchung wird das auf dem Untersuchungsbericht der Hauptuntersuchung entsprechend dokumentiert.

Lassen Sie Ihren Motor regelmäßig warten. Dies entlastet die Umwelt und hilft, unliebsame Überraschungen bei der Abgasuntersuchung zu vermeiden.

TÜV NORD ProfiTipp