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Erlaubt oder ordnungswidrig?

Viele Autofahrer kennen das Problem: Im Herbst beschlagen die Scheiben schneller, weil es kühler und feuchter wird. Der Grund dafür: kalte Luft kann weniger Feuchtigkeit speichern als warme Luft. Deshalb kondensiert die Feuchtigkeit besonders nachts an den kalten Scheiben.

Bevor Sie morgens im Blindflug starten, stellen Sie zunächst das Gebläse von Umluft auf Frischluftzufuhr und richten Sie die Luftverteilung mit hoher Stufe auf die Frontscheibe. Stellen Sie außerdem die Heizung auf warm und halten Sie die Fenster geschlossen. Sofern Sie eine Klimaanlage besitzen, schalten Sie diese ebenfalls ein, denn die Klimaanlage entfeuchtet den Innenraum. Falls das alles nicht hilft, sollten Sie Ihre Lüftung kontrollieren und gegebenenfalls Ihr Fahrzeug richtig trockenlegen.

Lüftung frei?

Kontrollieren Sie, ob die Lüftungsschlitze im Motorraum unterhalb der Frontscheibe frei von Laub und Verschmutzungen sind. Auch im Kofferraum oder an der Heckscheibe sitzen Entlüftungsöffnungen. Sind diese Öffnungen verstopft, kann das zu beschlagenen Scheiben führen. Außerdem kann sich im so genannten Luftberuhigungskasten oder in der Heizung Wasser sammeln, das früher oder später in den Innenraum leckt und dann ebenfalls zu beschlagenen Scheiben führt.

Gereinigte Scheiben haben eine deutlich geringere Beschlagneigung als Scheiben, auf denen Nikotin, Kunststoffausdünstungen etc. einen „Schleier“ gebildet haben.

TÜV NORD ExpertenTipp

Alles dicht?

Gerade bei älteren Autos sind häufig die Dichtungen an Türen, Schiebedach oder Fenstern marode und lassen Feuchtigkeit ins Innere. Mit speziellen Pflegemitteln wie Talkum-Puder oder Silikonölen können Sie dem entgegenwirken. Neben alten Dichtungen sind oft auch verstopfte Wasserablauflöcher in den Türen ein Grund für Feuchtigkeit im Auto. Riecht es bereits muffig und sind die Teppiche ständig feucht, sollte das Auto entfeuchtet werden. Im Baumarkt gibt es dafür spezielle Luftentfeuchtungsgeräte bzw. Luftentfeuchtungsmittel.