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So machen Sie Ihr Auto smart

Viele Neufahrzeuge oder Fahrzeuge der Oberklasse verfügen mittlerweile über einen Internetzugang mit WLAN, so dass mehrere Geräte diesen Zugang nutzen können. Aber auch Autofahrer, die aktuell noch nicht connected sind, können ihr Fahrzeug mit dem passenden Zubehör zum Smart Car aufrüsten. Ob Powerbank, Reifendruck-Sensor oder Freisprechanlage – wir stellen Ihnen die wichtigsten Gadgets und Ihre Funktionalität vor.

Smartphone-Halterung

Smartphone-Halterung

Wenn Sie während der Fahrt Ihr Smartphone für die Navigation nutzen wollen, benötigen Sie eine sichere Halterung für Ihr Gerät. Bewährt haben sich fahrzeugspezifische Halterungen, die an den Lüftungsschlitzen befestigt werden. Es gibt hierfür aber auch universelle Halterungen und solche, die per Saugnapf befestigt werden – idealerweise natürlich crashgetestet.

Smartphone-Ladekabel für den Zigarettenanzünder

Um sein Smartphone auch während der Fahrt aufladen zu können, empfiehlt sich ein entsprechendes Ladekabel für den Zigarettenanzünder. Falls Sie darüber hinaus noch andere Geräte oder die Smartphones Ihrer Mitfahrer mit Strom versorgen wollen, können Sie auch einen USB-Port verwenden, so dass mehrere Geräte per USB-Anschluss mit dem Zigarettenanzünder verbunden werden können. Wichtig ist, dass dem Verteiler nicht mehr Strom entnommen wird, als das Auto maximal abgeben kann. Infos dazu finden Sie in der Sicherungstabelle ihres Bordbuchs.

Freisprech-Anlage

Zwei Sekunden aufs Display geschaut, hundert Meter im Blindflug zurückgelegt. Wer während der Fahrt telefonieren will, benötigt unbedingt eine Freisprech-Anlage. Wir empfehlen Bluetooth-Systeme, die sich per Sprache bedienen lassen, damit Sie mit beiden Händen am Steuer bleiben können, wenn Sie jemanden anrufen möchten oder einen Anruf entgegennehmen. Praktischer Nebeneffekt: Es hängen keine störenden Kabel herum. Einige Anlagen nutzen die Auto-Lautsprecher zur Wiedergabe und schalten sogar das Radio automatisch stumm, sobald telefoniert wird. Als günstige Alternative zu einer Bluetooth-Anlage kann auch ein Mono-Headset zum Telefonieren an Bord benutzt werden. Aber aufgepasst: das Smartphone darf während der Fahrt nur dann berührt werden, wenn es in einer fest installierten Halterung steckt!

Unfallmelde-System

Gerade auf wenig befahrenen Straßen kann es lange dauern, bis ein Unfall von anderen Fahrern bemerkt und gemeldet wird. Wer kein Fahrzeug mit integriertem eCall-System besitzt und trotzdem auf Nummer Sichern gehen will, kann auf den Unfall-Melde-Dienst (UMD) zurückgreifen, der von zahlreichen Versicherungen angeboten wird. Bei dem Tool handelt es sich um einen Stecker für den Zigarettenanzünder, der bei einem Unfall per Bluetooth via Smartphone des Fahrers einen Notruf mit Positionsangabe auslöst, der dann bei der Telefonzentrale der Versicherer eingeht.

Reifendruck-Sensor

Ein Reifen, der unbemerkt Luft verliert, kann fatale Folgen haben. Falls Ihnen Ihr Fahrzeug diesen Luftdruckverlust nicht meldet, besteht die Möglichkeit smart nachzurüsten. Dazu werden einfach Sensoren auf die vier Ventile geschraubt, die dann zuverlässig Infos über Druck und Temperatur der Reifen liefern. Die Infos werden Ihnen dann auf einem Monitor angezeigt, der über den Zigarettenanzünder angeschlossen wird. Wir empfehlen Ihnen ein System auszuwählen, das bei Druckabfall auch einen akustischen Alarm aussendet!

Jeder zusätzliche Bildschirm im Cockpit kann Ihre Aufmerksamkeit beeinträchtigten. Nutzen Sie deshalb während der Fahrt außer der Navigations-Apps keine anderen Applikationen auf Ihrem Smartphone.

TÜV NORD Experten-Tipp