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Fahren mit Durchblick

Scheibenfolien schützen vor grellem Sonnenlicht und neugierigen Blicken. Allerdings sind sie nicht immer ungefährlich. Schnell kommen Fußgänger oder Radfahrer aufgrund mangelnder Sicht unter die Räder. Speziell bei Dunkelheit. Deshalb fordert die Straßenverkehrsordnung freie Sicht für freie Fahrer.

Sonnenschutz ohne Schattenseiten

Im Sommer schützen die Scheibenfolien vor Sonne und Hitze. Trotzdem müssen Sie ausreichend Licht durchlassen.

  • Die Windschutzscheiben müssen mindestens 75 % des Lichts durch lassen.
  • Alle anderen Scheiben müssen mindestens 70 % des Lichts durch lassen.

Verzichten Sie auf Scheibenfolien, die von außen so dunkel wie eine Sonnenbrille wirken. Diese werden weder der Vorschrift noch der Sicherheit der Verkehrsteilnehmer gerecht. Auch minimal getönte Folien unterschreiten häufig den geforderten Grenzwert. Sie lassen häufig nur ca. 70 % des Lichts durch. Bei „glasklaren" Folien liegt der Wert bei 85 %. Dabei haben wir den Anteil der Fahrzeugscheibe an der Gesamt-Lichtdurchlässigkeit noch nicht berücksichtigt.

Die perfekte Folie fürs richtige Fenster

Bevor Sie Folien auf den hinteren Seitenscheiben und der Heckscheibe die Folien anbringen, sollten Sie sich die „Bauart-Genehmigung" und die Anbauanweisung sorgfältig durchlesen. Darin wird beschrieben,

  • an welchen Scheiben Sie Folien aufkleben dürfen (in der Regel ist der Verwendungsbereich wie oben beschrieben eingeschränkt),
  • wie Sie die Folie am besten anbringen (z. B. nicht mit der Scheibeneinfassung bzw. Gummidichtung verkleben, auf jedem Folienstück muss ein Prüfzeichen vorhanden sein),
  • was Sie zusätzlich beachten sollten, wenn Sie die Folie auf die Heckscheibe kleben (z. B. zweiter Außenspiegel).

Achtung: Die Bauart-Genehmigung sollten Sie für den Fall einer Kontrolle immer griffbereit im Auto haben.

TÜV NORD ExpertenTipp