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Chip, Chip, hurra

Sie wollen mehr Motorleistung, mehr Tempo, mehr Drehmoment? Mit Chip-Tuning oder der Umprogrammierung von Original-Chips ist das möglich. Aber nicht immer zu empfehlen. Erstens verbrauchen Sie mehr Sprit. Zweitens kann der Motor leiden. Und unter Umständen erlischt die Betriebserlaubnis Ihres Fahrzeugs.

Achten Sie auf das Herz Ihres Autos

Was hält der Motor aus? Wie viel Leistung kann ich herausholen? Chip-Tuning nutzt Reserven, die das Triebwerk für ein längeres mobiles Leben und mehr Zuverlässigkeit unter widrigen Umständen bekommen hat. Achten Sie auf folgende Punkte:

  • Bitte lassen Sie Ihre Chip-Tuning-Maßnahmen unbedingt prüfen und in die Fahrzeugpapiere eintragen.
  • Vorsicht! Nach dem Chip-Tuning verschlechtert sich häufig das Abgas- und Geräuschverhalten. In diesem Fall zieht der Gesetzgeber Ihr Fahrzeug aus dem Verkehr (§ 19 Abs. 2 StVZO).
  • Unser Tipp: Führen Sie Chiptuning nur mit einem Teilegutachten oder einer Allgemeinen Betriebserlaubnis für Fahrzeugteile (ABE) durch.

Schonen Sie Ihr Portmonee

Wenn Ihnen weder Teilegutachten noch ABE vorliegen, müssen unsere Experten eine aufwändige Einzelabnahme durchführen. Und die ist häufig sehr teuer:

  • Abgasmessung nach den Vorschriften nach der EG-Richtlinie 70/220/EWG
  • Fahrgeräuschmessung nach den Vorschriften nach der EG-Richtlinie 70/157/EWG
  • Motorleistungsmessung nach der EG-Richtlinie 80/1269/EWG
  • Höchstgeschwindigkeitsmessung nach der ECE-Regelung Nr. 68
  • Möglicherweise Überprüfung der Bremswirkung und der Bereifung bei der gesteigerten Höchstgeschwindigkeit

Wenn Chip-Tuning, dann nur mit Teilegutachten oder ABE! Folgende Informationen sollten die Unterlagen enthalten: Ihr Fahrzeugtyp ist für die Umrüstung geeignet. Ihr Fahrzeug hält die Emissionsgrenzwerte für Abgas und Geräusche ein.

TÜV NORD ExpertenTipp