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Folie statt Lack

Sie haben keine Lust mehr auf die aktuelle Farbe Ihres Autos? Haben Sie als Alternative zu einer teuren Neulackierung schon einmal über die kostengünstigere Folierung Ihres Fahrzeugs nachgedacht? Wir verraten Ihnen, worauf es bei dieser Methode ankommt.

Welche Folie ist die Beste?

Auch beim Folieren hat Qualität ihren Preis. Nicht nur die Ausführung ist entscheidend, sondern auch die Machart der Folie. Folien renommierter Hersteller kosten mehr, bieten bei richtiger Installation aber auch bis zu sieben Jahre Garantie auf Ablösung oder das Ausbleichen des Materials. Gegossene Folien sind teurer, halten dafür aber auch besser und länger. Sie sind UV-licht- und salzwasserbeständig. Außerdem machen sie auch auf Karosseriebögen keinerlei Probleme bei der Aufbringung. Ein weiterer Vorteil: Gegossene Folien haben einen repositionierbaren Luftkanalkleber. Blasen, die eventuell bei der Aufbringung entstehen, können rückstandslos weggedrückt werden.

Kalandrierte Folien sind zwar günstiger im Einkauf, halten in der Regel aber auch nicht so lange wie gegossene Folien. Sie eignen sich generell eher für gerade als für geschwungene Flächen. Außerdem kann es bereits beim Aufbringen der Folie zu Farbveränderungen kommen. Deshalb ist von kalandrierten Folien eher abzuraten.

Wie lange dauert die Folierung und was kostet diese?

Das hängt neben der Qualität der Folie und der Größe des Fahrzeugs hauptsächlich davon ab, ob lediglich eine Außenfolierung des Fahrzeuges gewünscht ist, oder ob auch die Einstiege und Türinnenseiten mit gemacht werden sollen. Dann kann eine Folierung schon einmal mehrere Tage in Anspruch nehmen. Professionelle Betriebe bemühen sich, Überlappungen mit vielen kleinen Teilstücken zu vermeiden und möglichst wenige Teile oder ein komplettes Stück zu verwenden. Pro Einstieg kommen hier dann schon mal je nach Auto bis zu eineinhalb Quadratmeter Folie zusammen. Davon sind fast 75 Prozent Verschnitt. Für eine hochwertige Folierung sollte man deshalb mit rund 2500 Euro rechnen.

Reinigung und Pflege

Alle Folien sind waschanlagentauglich. Es ist jedoch wichtig darauf zu achten, ein Programm ohne Heißwachs zu wählen, weil sich dabei Blasen bilden könnten. Vogel- und Fliegendreck können mit normalem Glasreiniger entfernt werden. Leichte Oberflächenkratzer können mit einer Folienoberflächenpolitur aus dem Fachhandel heraus poliert werden.