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Gebrauchtwagen Checkliste

Gebrauchtwagen Checkliste

Gebrauchtwagenkauf leicht gemacht inkl. Checklisten

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Der Kauf eines neuen Autos ist eine aufregende Sache. Wenn alles glatt läuft, steht das neue Gefährt schon bald vor der Haustür.

Doch beim Autokauf gibt es einiges zu berücksichtigen, damit Sie lange Freude am neuen Fahrzeug haben. Kaufen mit gutem Gefühl.

Mit unseren Tipps unterstützen wir Sie beim Gebrauchtwagenkauf und helfen dabei, die richtige Entscheidung zu treffen.
 

Wo kaufe ich am besten ein gebrauchtes Auto?

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Sie fragen sich, ob Sie den Wagen beim Händler oder lieber von privat kaufen? Welche Variante die bessere Wahl ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. Beides hat Vor- und Nachteile. Hier ein Überblick.

Vor- und Nachteile Gebrauchtwagenkauf beim Händler:

  • Für alle, die auf Nummer sicher gehen wollen, empfiehlt sich der Kauf beim Händler
  • Autohändler sind gesetzlich zur Gewährleistung verpflichtet. Das heißt, sie müssen garantieren, dass das Auto nach dem Verkauf noch mindestens zwei Jahre einwandfrei funktioniert. Bei Gebrauchtwagen darf die Gewährleistung auf ein Jahr verkürzt, jedoch nicht völlig ausgeschlossen werden
  • Treten in dieser Zeit Mängel auf, können Sie vom Kaufvertrag zurücktreten
  • Der Gebrauchtwagenkauf beim Händler ist meist teurer, allerdings auch die sichere Variante

 

Vor- und Nachteile Gebrauchtwagenkauf von privat

  • Beim Autokauf von privat profitieren Sie von einer größeren Auswahl und häufig von günstigeren Preisen
  • Ein privater Verkäufer bzw. eine private Verkäuferin darf die Haftung für das Auto im Kaufvertrag komplett ausschließen – das bedeutet weniger Sicherheit für den Käufer bzw. die Käuferin
  • Geht nach der Übergabe am Auto etwas kaputt, bleiben Sie auf den Reparaturkosten sitzen
  • Bekannte Mängel dürfen jedoch nicht arglistig verschwiegen werden

Was muss ich beim Gebrauchtwagenkauf beachten?

Beim Gebrauchtwagenkauf können Sie viel Geld sparen. Unter Umständen lauern aber auch jede Menge böse Überraschungen unter der Motorhaube.

Erfahren Sie hier, worauf Sie beim Gebrauchtwagenkauf achten sollten und welche Unterlagen für den Gebrauchtwagenkauf wichtig sind.
 

Die Vorbereitung: Kein Autokauf ohne vorherige Besichtigung

  • Kaufen Sie das Auto auf keinen Fall, ohne es vorher gesehen zu haben
  • Vertrauen Sie nicht blind auf mündliche Zusagen am Telefon oder auf den Abschluss eines Online-Kaufvertrages
  • Nehmen Sie eine zweite Person - möglichst einen erfahrenen Kfz-Mechaniker /-in oder Autokenner /-in Ihres Vertrauens - mit zum Besichtigungstermin. Sie kann bei der Erkennung von Fehlern am Fahrzeuge unterstützen und Ihnen bei der anstehenden Preisverhandlung helfen
  • Schauen Sie sich das Fahrzeug möglichst bei gutem, trockenen Wetter und bei Helligkeit an
  • Ist das Fahrzeug ungewaschen, werden Kratzer, Dellen und Rost leicht übersehen
  • Nehmen Sie zum Besichtigungstermin Führerschein, Taschenlampe sowie Handy bzw. Kamera mit, um nach Absprache mit dem Verkäufer bzw. der Verkäuferin den Zustand des Autos mit Fotos zu dokumentieren
  • Nehmen Sie zum ersten Termin keinesfalls Geld mit und lassen Sie sich ausreichend Zeit für Überlegungen und Prüfungen
Vor dem Autokauf den Gebrauchtwagen besichtigen Vor dem Autokauf den Gebrauchtwagen besichtigen Vor dem Autokauf den Gebrauchtwagen besichtigen Vor dem Autokauf den Gebrauchtwagen besichtigen

TÜV NORD-Tipp

Seit 1973 ist der TÜV-Report ein verlässlicher Ratgeber für alle, die wissen wollen, ob sich ein bestimmter Autotyp im Laufe der Zeit zum Werkstattwagen entwickelt oder nahezu problemfrei über Jahre hinweg zu fahren ist.

Der TÜV-Report ist - für nur 5,40 Euro an jeder TÜV NORD Station sowie im Zeitschriftenhandel - erhältlich.

 

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Vorsicht bei Tachomanipulation

Laut Polizeiangaben ist etwa an jedem dritten in Deutschland verkauften Gebrauchtwagen der Tacho manipuliert worden. Durch das Fälschen des Kilometerstands wird pro Fahrzeug durchschnittlich ein 3.000 Euro höherer Verkaufspreis erzielt. Opfer sind in erster Linie die privaten Gebrauchtwagen-Käuferinnen und -Käufer.

So können Sie sich schützen:

  • Prüfen Sie, ob der Gesamteindruck des Fahrzeugs zum angegebenen Kilometerstand passt:
    • Sind die Sitze stark durchgesessen oder verschlissen?
    • Ist das Lenkrad abgegriffen?
    • Sind die Pedale abgenutzt?
  • Achten Sie auf Ölwechsel-Anhänger oder sonstige Aufkleber, die einen höheren Kilometerstand angeben, als der Tacho anzeigt
  • Nehmen Sie im Zweifel Kontakt zu den in den Fahrzeugpapieren eingetragenen Vorbesitzern auf, um diese nach dem letzten Kilometerstand vor dem Weiterverkauf zu befragen
  • Auch ein Anruf im Autohaus kann viel Aufschluss über die Fahrzeughistorie geben
  • Kaufen Sie möglichst ein Scheckheft gepflegtes Auto. So können Sie anhand der Historie der Kilometerstände, die bei den Inspektionen eingetragen wurden, nachvollziehen, ob alles mit rechten Dingen zugegangen ist oder nicht
  • Halten Sie auf jeden Fall den Kilometerstand im Kaufvertrag schriftlich fest, falls Ihnen der Tachobetrug erst im Nachhinein auffällt

TÜV NORD-Tipp

Der mehr als 80 Prüfpunkte umfassende TÜV NORD AutoKaufCheck kann Aufschluss darüber geben, inwieweit Fahrzeugzustand und Kilometerstand miteinander korrespondieren.

 
Weitere Informationen zum Thema Tachomanipulation finden Sie unter Tachomanipulation hat keine Chance.

 

Welche Unterlagen sind wichtig beim Gebrauchtwagenkauf?

Die Fahrzeugdokumente

Schauen Sie sich die Fahrzeugpapiere, wie Serviceheft und Zulassungsbescheinigungen (Fahrzeugschein/Fahrzeugbrief), sorgfältig an.

Fehlen Werkstattrechnungen, HU-Berichte oder das Scheckheft, ist das kein guter Start. Eine lückenhafte Dokumentation weist darauf hin, dass die Wartung des Autos vernachlässigt wurde.

Darauf sollten Sie achten:

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Prüfbelege, Wartungsrechnungen und Scheck- bzw. Serviceheft

  • Lassen Sie sich alle Prüfberichte, Dokumente und Rechnungen vorlegen und prüfen Sie diese auf Vollständigkeit und Richtigkeit. So können Sie überprüfen, ob das Fahrzeug regelmäßig gewartet wurde und ob eine lückenlose Fahrzeugpflege erfolgte
  • Anhand von Prüfbelegen, Reparatur- und/oder Wartungsrechnungen sowie Ölwechsel-Anhänger können Sie die km-Laufleistung abschätzen
  • Fehlt beim Kauf vom Händler das Original-Scheckheft, ist das ein Mangel, wenn er Sie darauf nicht hingewiesen hat. Kann Ihnen der Verkäufer bzw. die Verkäuferin nicht anderweitig (z.B. Übergabe einer Lebensakte des Autos) nachweisen, dass die Inspektionsintervalle eingehalten wurden, können Sie z.B. eine Kaufpreisminderung geltend machen

Zulassungsbescheinigungen

  • Vergewissern Sie sich, dass die Fahrzeugpapiere (Zulassungsbescheinigung I und II) vollständig sind
  • Achten Sie darauf, dass Fahrzeugeigentümer bzw. -eigentümerin und Verkäufer bzw. Verkäuferin identisch sind, wenn Sie das Fahrzeug von einer Privatperson kaufen
  • Prüfen Sie die Anzahl der in der Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief) eingetragenen Vorbesitzer/-innen. Gibt es viele Vorbesitzer/-innen oder hatte der Verkäufer bzw. die Verkäuferin das Auto nur sehr kurz in seinem bzw. ihrem Besitz, fragen Sie konkret nach
  • Werfen Sie einen Blick auf die Fahrgestellnummer. Prüfen Sie, ob diese mit den Papieren übereinstimmt. Gibt es Unstimmigkeiten oder macht die Nummer am Fahrzeug einen manipulierten Eindruck, könnte es sich um ein gestohlenes Auto mit falschen Papieren handeln

Fragen Sie nach Unfallschäden

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Wer als Privatperson ein Fahrzeug verkauft, muss den Käufer bzw. die Käuferin über einen Unfallschaden aufklären. Insbesondere dann, wenn konkret danach gefragt wird.

Gebrauchtwagenhändler haben die gleiche Aufklärungspflicht (= Offenbarungspflicht). Sie müssen ungefragt über Unfallschäden aufklären.

Ab dem 1.1.2022 gilt das neue Verkaufsrecht, an das sich der gewerbliche Händler halten muss. Dabei muss der komplette Fahrzeugzustand dem Käufer schriftlich mitgeteilt und von ihm gegengezeichnet werden.

Wie kann ich als Laie Unfallschäden erkennen?

Auch als Laie können Sie Unfallschäden erkennen. Hierauf sollten Sie achten:

  • Achten Sie auf Spaltmaße der Türen, Kotflügel, Motorhaube und Heckklappe
  • Prüfen Sie den Lack auf Farbunterschiede, Lackspritzer an Dichtungen oder matte Stellen
  • Achten Sie auf Lack-Sprühnebel an angrenzenden Bau- und Kunststoffteilen
  • Achten Sie auf Spiegelungen und Verwerfungen bei glatten Oberflächen, die auf Dellen oder Verformungen hinweisen könnten

Lassen Sie sich im Kaufvertrag unbedingt zusichern, dass das Auto unfallfrei ist.

TÜV NORD-Tipp

Worauf muss ich bei der Fahrzeugbesichtigung achten?

Sind all diese Dinge im Vorhinein geklärt, geht es an die eigentliche Fahrzeugbesichtigung. Nehmen Sie zum Kauf einen Fachmann bzw. eine Fachfrau mit oder lassen Sie Ihr favorisiertes Fahrzeug vor Kaufabschluss mit einem TÜV NORD AutokaufCheck auf versteckte Mängel überprüfen.

Prüfen Sie den Gebrauchten sorgfältig anhand unserer Gebrauchtwagen-Checkliste. So können Sie selbst eine vernünftige Vorauswahl treffen, um einen Fehlkauf zu vermeiden.

Nehmen Sie sich ausreichend Zeit für die Fahrzeugbesichtigung und überprüfen Sie alle Funktionen:

 

1.   Karosserie/Lackierung: 

  • Sind Dellen, Schrammen, Kratzer, Risse oder Steinschläge zu sehen?
  • Sind Farbunterschiede oder matte Stellen im Lack zu erkennen? 
  • Wie groß und wie gleichmäßig sind die Spaltmaße (also die Abstände zwischen zwei aufeinander stoßende Bauteile, wie z. B. die Fugen an Türen oder Haubendeckeln)? 
  • Weist das Fahrzeug rostige Stellen auf? Achtung: Bei Rost immer einen Fachmann bzw. eine Fachfrau hinzuziehen!

2.   Beleuchtung:

  • Sind alle Scheinwerfer und Leuchten funktionsfähig? 
  • Wie ist der Zustand, z.B. Erblindung der Scheinwerfergläser? 
  • Sind Steinschläge, Risse, Sprünge oder Feuchtigkeit zu erkennen?

3.   Motorraum:

  • Sind ausreichend Öl und Kühlwasser vorhanden? 
  • Sind Schläuche porös oder undicht?
  • Sind Gummimanschetten von Lenkung und Antriebswellen eingerissen?  
  • Sitzen die Schellen noch fest? 
  • Sind die Batteriepole oxidiert?
  • Schließt die Motorhaube einwandfrei? 
  • Bei e-Autos: Ist das Hochvoltkabel beschädigt? Achtung: Finger weg von orangenen Kabeln
  • Gibt es im Motorraum Ölspuren? Achtung: Ein strahlend sauberer Motor kann ein Zeichen dafür sein, dass mit einer Motorwäsche undichte Stellen vertuscht werden sollen

4.   Motor und Getriebe: 

  • Wie ist der Zustand? 
  • Gibt es bei laufendem Motor ungewöhnliche Geräusche?
  • Tropft vom Motor oder Unterboden Öl herunter?
  • Schaltet das Getriebe einwandfrei?

5.   Türen:

  • Lassen sich alle Türen leicht öffnen und schließen? 
  • Klemmt etwas oder sacken die Türen beim Öffnen ab? 
  • Sind die Dichtungsgummis vollständig und in einem guten Zustand?

6.   Sitze, Gurte, Innen- und Kofferraum: 

  • Sind alle Sicherheitsgurte funktionsfähig, nicht eingerissen oder ausgefranst?
  • Sind die Polster in Ordnung? 
  • Ist der Fahrersitz durchgesessen oder verschlissen?
  • Riecht es im Innen- bzw. Kofferraum muffig oder modrig?
  • Sind Reserverad und Wagenheber vorhanden?

 

7.   Funktionstest: 
Starten Sie den Motor und überprüfen Sie alle Funktionen:

  • Warnblinker
  • Leuchtweitenregulierung
  • Heizung/Belüftung
  • Klimaanlage
  • Elektrische Fensterheber
  • Elektrisches Schiebedach
  • Außenspiegel
  • Sitzverstellungen
  • Navigationssystem
  • Rückfahrkamera
  • Einparkhilfe
  • Freisprechanlage
  • Fahrassistenzsysteme
  • Sitzheizung
  • Hupe
  • Soundsystem
  • Beheizbare Heck- / Frontscheibe
  • Scheibenwischer
  • Standheizung
  • Tempomat
  • Abnehmbare Anhängerkupplung

8.   Zahnriemen: 

  • Erkundigen Sie sich nach dem Zahnriemen und lassen Sie sich einen Nachweis darüber geben, wann er von wem ausgetauscht wurde. So vermeiden Sie eventuelle Motorschäden.

9.   Auspuff: 

  • Ist die Auspuffanlage verrostet oder undicht? 
  • Gibt es akustische laute Geräusche? Achtung: Hier verstecken sich die häufigsten Mängel!

10.   Bremsen: 

  • Sind die Bremsbeläge in Ordnung? 
  • Sind die Bremsscheiben eingelaufen oder verrostet? 

11.   Reifen und Räder: 

  • Sind die Reifen beschädigt? 
  • Haben sie ausreichend Profil?
  • Sind sie gleichmäßig abgefahren? Achtung: Hinweis auf fehlerhafte Spur- und Sturzeinstellungen  
  • Sind die Felgenränder beschädigt oder weisen Rostspuren auf?

Worauf muss ich bei der Probefahrt achten?

Machen Sie eine ausführliche Probefahrt, denn dabei können Sie den Wagen am besten kennenlernen.

  • Klären Sie vor der Probefahrt unbedingt die Modalitäten mit dem Händler bzw. privaten Verkäufer/-in, wie z.B., ist das Fahrzeug zugelassen und versichert, Dauer der Probefahrt und machen Sie Bilder vom Zustand des Fahrzeugs
  • Nehmen Sie zu der Probefahrt auch gern den Verkäufer oder die Verkäuferin mit, um mehr über das Fahrzeug zu erfahren
  • Fragen Sie nach der Probefahrtvereinbarung – insbesondere beim Händler – und lesen Sie diese vor der Unterschrift genau durch
  • Prüfen Sie Ein- und Ausstieg für Fahrer/-in und Beifahrer/-in sowie der hinteren Türen
  • Prüfen Sie Beinfreiheit vorne und hinten
  • Prüfen Sie Größe und Stauraum sowie die Möglichkeit der Be- und Entladung des Kofferraums
  • Testen Sie, wenn möglich, das Fahr- und Bremsverhalten sowie die Manövrierfähigkeit des Fahrzeugs auf Autobahn, Landstraße und im Stadtverkehr
  • Bei langsamer Fahrt: Lässt sich das Getriebe leicht und sauber schalten? Sind bei der Lenkung Knackgeräusche zu hören? Funktionieren die Anzeigen wie Tacho oder Drehzahlmesser? Gehen die Kontrolllampen wieder aus? Funktionieren die Klimaanlage und die Heizung? Ist die Lüftung in Ordnung?
  • Bei hohem Tempo: Sind Vibrationen am Lenkrad zu spüren? Bleibt das Auto in der Spur? Hören Sie auffällige Geräusche? Greifen die Bremsen gleichmäßig?
  • Wie ist Ihr persönlicher Eindruck vom Fahrzeug? Fühlen Sie sich wohl, ist die Sicht gut, kommen Sie an Schalter und Bedienelemente, stimmt die Fahrzeuggröße, ist der Kofferraum ausreichend groß?
  • Entsprechen Motorisierung, Getriebe und Ausstattung des Wagens Ihren Erwartungen?

 

Der Kaufvertrag: Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen

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Haben Sie sich für einen Gebrauchtwagen entschieden, fehlt nur noch der Kaufvertrag. Auch hier sollten Sie einiges beachten:

  • Lassen Sie sich vom Verkäufer bzw. von der Verkäuferin nicht unter Druck setzen
  • Seien Sie vorsichtig, wenn Sie Floskeln - wie „Sie müssen sich schnell entscheiden" - hören
  • Lassen Sie sich vom Verkäufer/-in alle mündlichen Zusicherungen (Kilometerlaufleistung, Garantien, Zusatzausstattung, Unfallfreiheit, Unfallumfang, Zubehör etc.) schriftlich im Kaufvertrag bestätigen
  • Ist ein Angebot zu verlockend, könnte es sich um Betrug handeln
  • Vertrauen Sie immer auf Ihr Bauchgefühl: Wenn Sie Zweifel haben, entscheiden Sie sich lieber gegen einen Kauf!

Die Fahrzeugübergabe: Worauf muss ich achten?

  • Vergwissern Sie sich anhand der Fahrzeug-Ident-Nummer, dass es sich auch um das gewünschte Fahrzeug handelt, gerade wenn Sie von privat kaufen
  • Nehmen Sie die Fahrzeug- und Geldübergabe erst dann vor, wenn Ihnen als Käufer bzw. Käuferin alle Fahrzeug-Papiere im Original sowie das Fahrzeug mit der kompletten Ausstattung und Schlüssel vorliegen
  • Schließen Sie dazu ein schriftliches Übergabe-Protokoll ab
  • Lassen Sie sich zudem die HU-/AU-Bescheinigung aushändigen, da Sie diese für die Fahrzeugummeldung benötigen
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Falls der Fahrzeughalter und der Fahrzeugeigentümer nicht die gleiche Person ist, vergewissern Sie sich, dass der Verkäufer auch legitimiert ist, das Fahrzeug zu veräußern.

TÜV NORD-Tipp

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