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E-Autos bei der Hauptuntersuchung

E-Autos bei der Hauptuntersuchung

Gebrauchte Elektroautos bei der Hauptuntersuchung

Die Anschaffungskosten eines Stromers sind hoch. Umso besser, dass immer mehr gebrauchte E-Autos den Automobilmarkt bereichern.

Aber worauf muss man beim Kauf eines gebrauchten Elektroautos achten?

Der TÜV-Report gibt Aufschluss über die aktuellen Auswertungen der Hauptuntersuchungen von über 2 Millionen Fahrzeugen. Wir haben uns die Ergebnisse der E-Autos näher angeschaut.

Elektroautos bei der Hauptuntersuchung

Ein Auto mit Elektromotor ist technisch weniger anspruchsvoll als eins mit Verbrennungsmotor. Es enthält weniger Verschleißteile und ist dadurch in geringerem Maße anfällig für altersbedingte Schäden. Dieser Vorteil zeigt sich in der Hauptuntersuchung: Der aktuelle TÜV-Report hat ergeben, dass E-Autos bei der HU grundsätzlich eher unauffällig sind.

Aber auch ein Stromer verfügt über mechanische Teile, die schadhaft werden können. So weisen die Reifen an der Antriebsachse von E-Autos durch das hohe Drehmoment des Motors manchmal eine frühzeitige Abnutzung auf. Da die Scheiben und Beläge bei einem elektronisch angetriebenen Auto weniger stark beansprucht werden, kommt es bei den Bremsen häufiger vor, dass die Bremskomponenten einem erhöhten Rost- und damit Sicherheitsrisiko ausgeliefert sind.

Der Schwachpunkt eines Elektroautos ist jedoch die Batterie. Der empfindliche Lithium-Ionen-Akku ist dank eines zusätzlich verstärkten Rahmens unterhalb des Fahrzeugs bei einem möglichen Unfall zwar gut geschützt. Nach einer gewissen Anzahl an Ladezyklen baut die Leistung allerdings ab, die Reichweite sinkt und es muss häufiger nachgetankt werden.

In welchem Zustand sich die Batterie befindet, lässt sich eigenhändig nur schwer überprüfen. Zwar stellt das Batteriemanagementsystem einige mögliche Defekte selbst fest, das ersetzt jedoch nicht die regelmäßige Überprüfung durch einen Fachmann.

Mutter und Kind vor einem E-Auto Mutter und Kind vor einem E-Auto Mutter und Kind vor einem E-Auto Mutter und Kind vor einem E-Auto

Der Zustand der Batterie eines E-Autos lässt sich von außen kaum nachvollziehen. Unfälle, die das Außengehäuse der Batterie beschädigt haben, können im weiteren Verlauf zu einem Totalschaden führen. Klären Sie, ob es sich um einen Unfallwagen handelt. Der Verkäufer sollte den Zustand der Batterie möglichst genau nachweisen und Ihnen die Prüfprotokolle zeigen können. Einen Experten beim Gebrauchtwagenkauf an der Seite zu haben, kann helfen. TÜV NORD Mobilität bietet hierfür den TÜV NORD VertrauensCheck an und stellt Ihnen einen Fachmann zur Seite, der den Wagen auf Herz und Nieren prüft. So sind Käufer und Verkäufer auf der sicheren Seite. Vereinbaren Sie an Ihrer TÜV NORD-Station einen Termin oder rufen Sie an unter 0800 80 70 600.

TÜV NORD-Tipp