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    4. Passwörter – Die Schlüssel zu Ihrem Leben
Karsten Schulz Karsten Schulz Karsten Schulz Karsten Schulz
Dipl.-Informatiker Karsten Schulz, GDD-zertifizierter Datenschutzexperte und Fachbuchautor

 

"Der wichtigste Schutz eines Passworts besteht darin, dass es Unbefugten den Zugriff auf die bei mir gespeicherten Daten verwehrt.

So steht mein Passwort zum Beispiel zwischen einem Angreifer und den Daten all meiner Freunde, die in meinem Adressbuch gespeichert sind.

Meine Freunde vertrauen blind darauf, dass ich gut darauf aufpasse. Und das bin ich ihnen auch schuldig. Sich das zu vergegenwärtigen ist sehr hilfreich."

 

Identitätsdiebstahl im Internet wurde in den vergangenen Jahren zu einem immer größeren Problem. Prozesse finden vermehrt online statt und unsichere Passwörter stellen ein zunehmendes Risiko dar.

Doch ein Passwort zu erstellen, ist für viele Menschen eine Herausforderung.Im Idealfall sollte es sowohl sicher, als auch leicht zu merken sein – zwei Kriterien, die sich meistens widersprechen. Die Folge: Viel zu häufig verwenden Nutzer unsichere Passwörter und gehen damit ein enormes Risiko ein.

Informieren Sie sich jetzt über mögliche Gefahren. Wir zeigen Ihnen zudem, mithilfe welcher Kriterien Sie ein sicheres Passwort erstellen können und wie Sie es außerdem noch schaffen, es sich zu merken.

Identitätsdiebstahl im Internet wurde in den vergangenen Jahren zu einem immer größeren Problem. Prozesse finden vermehrt online statt und unsichere Passwörter stellen ein zunehmendes Risiko dar.

Doch ein Passwort zu erstellen, ist für viele Menschen eine Herausforderung. Im Idealfall sollte es sowohl sicher, als auch leicht zu merken sein – zwei Kriterien, die sich meistens widersprechen. Die Folge: Viel zu häufig verwenden Nutzer unsichere Passwörter und gehen damit ein enormes Risiko ein.

Informieren Sie sich jetzt über mögliche Gefahren. Wir zeigen Ihnen zudem, mithilfe welcher Kriterien Sie ein sicheres Passwort erstellen können und wie Sie es außerdem noch schaffen, es sich zu merken.

Warum Sie Ihr Passwort nicht wörtlich nehmen sollten

Das Wort Passwort stammt aus dem Englischen (= password) und bedeutet wörtlich übersetzt so viel wie „Ausweiswort“. Obwohl der Begriff im ersten Moment sinnig erscheint, ist in der Praxis dringend davon abzuraten, ein simples Wort als Passwort zu verwenden.

Gebräuchliche Wörter wie beispielsweise „Sommer“ oder Zahlenkombinationen wie 12345 sind unsicher und können von Hackern mit nur wenig Aufwand geknackt werden. Sie nutzen Programme, die in nur wenigen Minuten unzählige Buchstaben- und Zahlenkombinationen ausprobieren, um sich in Ihr Konto einzuloggen.

Passwort ist nicht gleich Passwort – oder Ihres etwa doch?

Wenn Ihr Passwort geknackt wird, ist der Schaden enorm. Noch drastischer ist es jedoch, wenn Sie für mehrere oder sogar alle Websites dasselbe Passwort verwenden. Hacker erhalten Zugriff auf Ihr E-Mail-Postfach, können sämtliche Korrespondenzen einsehen und Nachrichten in Ihrem Namen verfassen. Oder sie loggen sich in Ihrem Bankkonto ein und räumen bequem von der Couch aus Ihr Konto leer. Diese und viele weitere Szenarien sind möglich. Überlegen Sie selbst – welche Plattformen, Tools und Dienste schützen Sie mit einem Passwort?

Falls Sie jetzt langsam nervös werden, können wir Sie beruhigen. Mit ein paar ganz einfachen Tipps können Sie Ihre Passwörter sicher gestalten und sich schützen.

Die sieben besten Tipps im Überblick

  • Verwenden Sie mindestens 10 Zeichen. Je länger Ihr Passwort ist, desto sicherer ist es.
  • Nutzen Sie verschiedene Zeichen. Reine Zahlen- oder Buchstabenkombinationen sind für Programme leicht zu knacken.
  • Verwenden Sie Sonderzeichen – je vielfältiger die Zeichen sind, die Sie verwenden, desto sicherer ist Ihr Passwort.
  • Wechseln Sie ab zwischen Groß- und Kleinschreibung und achten Sie darauf, dass die Zeichen in einer unlogischen Reihenfolge angeordnet werden. Die meisten Programme von Hackern basieren auf Logik – verkehren Sie das Prinzip also ins Gegenteil.
  • Nutzen Sie verschiedene Passwörter. Sie sollten jedes Passwort nur ein einziges Mal verwenden. Sie benötigen also für jedes Programm und jede Website ein eigenes Passwort. Der Vorteil liegt auf der Hand: Sollte eines Ihrer Passwörter geknackt werden, kann damit weitaus weniger Schaden angerichtet werden, als wenn Zugriff auf alle Konten bestünde.
  • Verändern Sie voreingestellte Parameter. Somit können Sie sicher sein, dass das Passwort nicht in die falschen Hände gelangt.
  • Sie haben einen Verdacht, irgendetwas an Ihrem Konto ist komisch? Ändern Sie umgehend Ihr Passwort!

Was Passwörter mit Eseln zu tun haben

Das ist Ihnen alles zu kompliziert? Wenn Sie für all Ihre Nutzerkonten sichere Passwörter verwenden möchten und es zu viele sind, um Sie sich zu merken, können Sie einen Passwort-Manager nutzen. Sie geben Ihre Passwörter in den Manager ein und verwenden ein Master-Passwort, das natürlich besonders sicher sein sollte. Häufig nutzen Anbieter auch eine 2-Faktoren-Authentifizierung. Die Passwörter werden verschlüsselt in einer gesicherten Datenbank gespeichert und sind somit viel sicherer verwahrt, als beispielsweise auf einem Notizzettel.

Eine andere Möglichkeit stellen Eselsbrücken dar. Hierbei wird die assoziative Arbeitsweise des Gedächtnisses genutzt. Es gibt verschiedene Arten von Merksätzen, wie beispielsweise visuelle und gereimte. Probieren Sie verschiedene Möglichkeiten aus und finden Sie die Lösung, die zu Ihnen passt.

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Melanie Braunschweig

Melanie Braunschweig

TÜV NORD Akademie GmbH & Co. KG
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Fax: +49 201 31955-70

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