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  4. IT-Berater – Funktion & Aufgaben

Know-how im IT-Bereich wird branchenübergreifend immer wichtiger. Fehlt es, kann dies den wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen stark beeinträchtigen. Außerdem führt es zwangsläufig dazu, dass Betriebe nicht ausreichend vor Hackerangriffen und Datendiebstahl geschützt sind und Schaden entsteht.

Allerdings ist es gerade für mittlere und kleine Unternehmen schwer, die Lücke intern zu schließen. Denn dafür sind gut ausgebildete und regelmäßig weitergebildete Mitarbeiter notwendig. Viele Firmen greifen deshalb auf externe Kräfte zurück, wie eine Studie von IDG Research Services in Zusammenarbeit mit dem Personaldienstleister Experis ergab.

IT-Berater spielen in diesem Zusammenhang eine wesentliche Rolle – auch und gerade im Bereich IT-Sicherheit.

Was macht ein IT-Berater?

Kurz gefasst beraten und unterstützen IT-Berater Unternehmen bei Projekten in der klassischen IT sowie Informationssicherheit. Im Mittelpunkt kann die IT-Infrastruktur, Software des Unternehmens stehen oder Cloud-basierte Themen. Es kann vor allem darum gehen, neue IT-Prozesse und zugehörige Systeme sowie Anwendungen einzuführen oder bestehende zu verbessern.

In der Regel begleiten IT-Berater Unternehmen über die komplette Dauer eines Projektes, von der Planung bis zur Umsetzung und teilweise sogar darüber hinaus.

Ein typischer Projektablauf wäre der folgende:

  • Zunächst arbeitet sich der Berater in das zugrundeliegende Problem ein, recherchiert Informationen und erstellt eine Anforderungsanalyse.
  • Anschließend entwickelt er verschiedene Strategien, die er in Hinblick auf wirtschaftliche, technische und praktische Faktoren bewertet.
  • Hat sich das Unternehmen für eine Lösung entschieden, begleitet der IT-Berater bei der Umsetzung. Das schließt je nach Projekt Installation, Konfiguration und Tests ebenso ein wie Schulungen für Mitarbeiter und die Dokumentation des Ablaufs.
  • Oft sind nach Projektabschluss Auswertungen notwendig, die dann ebenfalls maßgeblich der Berater übernimmt.

Übrigens: IT-Berater gibt es auch inhouse. Vor allem größere Unternehmen entscheiden sich für diese Variante. Kleinere und mittlere Betriebe dagegen profitieren davon, wenn sie Berater projektabhängig hinzuziehen können.

IT-Berater ist nicht gleich IT Berater – für den Schutz vor Hackerangriffen sind Sicherheitsberater die beste Wahl

Prozessdesign, IT-Controlling, Performance Tuning, Development, Optimierung, Strategieentwicklung für E-Commerce, Kundengenerierung… Die Liste an möglichen Themen, mit denen IT-Berater konfrontiert sind, ist lang. Da ist es unausweichlich, dass sie eigene Schwerpunkte setzen – auch wenn manche als Allrounder ein breites Feld abdecken.

Firmen, die Ihre IT-Sicherheit optimieren möchten, halten am besten Ausschau nach einem IT-Berater mit Schwerpunkt IT-Security, auch IT-Sicherheitsberater genannt.

Diese analysieren Sicherheitslücken, führen Risikoanalysen durch und empfehlen Maßnahmen, um Hackerangriffen und Co. vorzubeugen. Außerdem schulen sie Mitarbeiter im sicheren Umgang mit IT und sind nicht zuletzt dann gefragt, wenn der Ernstfall eintritt und schnell reagiert werden muss. In kleineren Betrieben sind eher Generalisten gefragt, wer als Berater für oder in großen Firmen arbeitet, kann sich auch auf einzelne Bereiche spezialisieren.

Wer hat das Zeug zum IT-Berater? Die Anforderungen

IT-Berater benötigen umfassendes technisches Know-how in ihrem Bereich. Deshalb sind reine Quereinsteiger die Ausnahme von der Regel. In den meisten Fällen haben IT-Berater ein IT-Studium absolviert oder eine fachspezifische IT-Ausbildung sowie zum Beispiel eine Weiterbildung zum geprüften IT-Berater. Dazu sollten noch mehrere Jahre Berufserfahrung im IT-Bereich kommen sowie regelmäßige Fortbildungen. Denn in der IT sind ständige Veränderungen die Norm und Stillstand ein Risiko.

Doch mit Hard Skills allein ist es nicht getan. Schließlich spielt der Umgang mit verschiedenen Personen und Führungsebenen für IT-Berater – wie für andere Berater auch – eine wichtige Rolle im Berufsalltag. Deshalb sollten sie gute Kommunikationsfähigkeiten besitzen und teamfähig sein. Auch Kreativität ist gefragt. Denn wenn es darum geht, bestehende Umgebungen zu optimieren oder zu ersetzen, ist es oftmals wichtig, neue Wege zu gehen, um die größten Fortschritte zu erzielen.

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Melanie Braunschweig

Melanie Braunschweig

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