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Ladungssicherung von Aufbauten: Prüfberichte, Zertifikate und Bestätigungen zur Aufbaufestigkeit

Die DIN EN 12642 beschreibt die Anforderungen von Aufbauten von Nutzfahrzeugen zur Nutzung bei der Ladungssicherung sowie die Bedingungen und Kriterien der Prüfungen. Sie unterscheidet zwischen Standardaufbauten (Code L) und verstärkten Aufbauten (Code XL).

 

Viele Fahrzeug- und Aufbauhersteller bieten allerdings inzwischen Fahrzeuge mit verstärktem Aufbau (Code XL) an, bei denen folgende Bauteile hinsichtlich der Standardausführungen verändert wurden:

  • Steife Dachkonstruktion
  • Besonders feste Rungen
  • Extra stabile Stirnwand
  • Palettenanschlag auf beiden Fahrzeugseiten
  • Aluminiumsteckprofile oder eine besonders zertifizierte Plane
  • usw.

Wir bieten Ihnen umfassende Unterstützung im Bereich Ladungssicherung, um Ihre Fahrzeuge vorschriftenkonform und verkehrssicher in den Markt zu bringen und zu betreiben.

Achim Peter (Fachgruppenleiter Ladungssicherung)

Belastungswerte bei "Code XL"

Die folgenden Belastungswerte müssen bei „Code XL“ als Prüfkriterium erreicht werden:

  • Stirnwand 50% der Nutzlast
  • Seitenwand 40% der Nutzlast
  • Rückwand 30% der Nutzlast

Für die Ladungssicherung bedeutet das, dass diese Fahrzeuge – auch Curtainsider – in der Lage sind, bestimmte Ladungen nur mit der Stabilität Ihres Aufbaus zu sichern. Bei uns können Sie diese Prüfungen mit Zertifikat erhalten.

Der Prüfbericht

Für einen bestimmten Aufbautyp werden geprüft und dokumentiert:

  • Aufbauart und Ausrüstungszustand
  • Prüfmethoden und Messwerte
  • Auswertung und Dokumentation

Der Prüfbericht verbleibt beim Auftraggeber (Fahrzeugbauer, Aufbauhersteller, Spediteur etc.).

Das Zertifikat

Für ein definiertes, geprüftes Fahrzeug bzw. Aufbautyp wird im Zertifikat bestätigt:

  • Nachgewiesene Aufbaufestigkeiten
  • Verhältnis der Prüfkraft zur Nutzlast in/entgegen und quer zur Fahrtrichtung
  • Wirksamkeit der Ladungssicherung allein durch den Aufbau bei Formschluss
  • Grenzen der nachgewiesenen Wirkung, z.B. erforderliche Mindestreibbeiwerte
  • Das Zertifikat ist vom Fahrer als Nachweis zur Ladungssicherung mitzuführen
  • Genannte Vorgaben im Zertifikat einhalten wie z.B. Staulücken, Mindestanforderungen Gleitreibbeiwert, max. Lademasse und max. Ladehöhe
  • Der Hersteller (Zertifikatsinhaber) erstellt für jedes Fahrzeug (jeden Aufbau) eine Zertifikatskopie und bestätigt die Gültigkeit anhand der Fahrzeug-Identifizierungsnummer bzw. Aufbau-Nummer

Unser Ziel

 Wir helfen Ihnen, Ladung sicher und kostengünstig zu bewegen. Testen Sie uns!

 

 

TÜV NORD Ladungssicherung - Prüfungen für Aufbauten