MENU

Prüfung von Atemschutzmasken

TÜV NORD prüft und zertifiziert Atemschutzmasken

TÜV NORD prüft in Kooperation mit der Prüfstelle für Lufthygiene (DMT GmbH & Co. KG) in seinen Laboren sogenannte Arbeitsschutzmasken bzw. Staubschutzmasken, auch FFP2- oder FFP3-Masken genannt. Diese partikelfiltrierenden Halbmasken gehören zur Persönlichen Schutzausrüstung (PSA) und sollen im Rahmen des Arbeitsschutzes den Träger unter anderem vor Aerosolen, Partikeln und Tröpfchen schützen.

Der Schwerpunkt der Prüfungen liegt hierbei auf filternder Schutzwirkung, Atemwiderstand, Tragekomfort und Passform. Die Parameter werden u. a. anhand eines genormten Prüfkörpers in Gesichtsform ermittelt, auf dem die Maske montiert und getestet wird. Für Hersteller dieser Maskenarten gelten hierbei besondere Bestimmungen.

Weitere Informationen erhalten Sie im Experteninterview mit Dr. Dirk Renschen (Leiter Produktprüfung Kälte & Luftqualität bei der DMT) unter #explore: welche Maske schützt am besten vor Corona?

Prüfung von Atemschutzmasken beim TÜV NORD Prüfung von Atemschutzmasken beim TÜV NORD Prüfung von Atemschutzmasken beim TÜV NORD Prüfung von Atemschutzmasken beim TÜV NORD
Bild: DMT GmbH & Co. KG

Persönliche Schutzausrüstung (PSA) - Risikokategorien

  • Kategorie I 
    umfasst ausschließlich geringfügige Risiken
  • Kategorie II 
    umfasst Risiken, die nicht unter Kategorie I oder Kategorie III aufgeführt sind. Jede PSA, die nicht der Kategorie I und III unterliegt, ist automatisch Kategorie II
  • Kategorie III
    umfasst ausschließlich die Risiken, die zu sehr schwerwiegenden Folgen wie Tod oder irreversiblen Gesundheitsschäden führen können, z.B. Einsatz von Atemschutzgeräten. 

 

Jede PSA ist entsprechend der Risikokategorien der PSA-Verordnung einzustufen, um Nutzer bestmöglich zu schützen. Atemschutzmasken fallen unter die Kategorie III, das bedeutet, dass diese das strengste, mehrstufige Konformitätsbewertungsverfahren durchlaufen müssen.

PSA-Verordnung - Bestimmungen für den europäischen Markt

Die PSA darf nur auf den europäischen Markt gelangen, wenn sie den Bestimmungen der europäischen PSA-Verordnung entspricht ("Verordnung (EU) 2016/425 über persönliche Schutzausrüstungen“). Dazu sieht die PSA-Verordnung als Zeichen der abgeschlossenen Konformitätsbewertung eine CE-Kennzeichnung vor. 

Mit der CE-Kennzeichnung erklärt der Hersteller, Inverkehrbringer oder EU-Bevollmächtigte, dass das Produkt den geltenden Anforderungen genügt.

Anforderungen bei der Konformitätsbewertung zur CE-Kennzeichnung

Die Konformitätsbewertung zur CE-Kennzeichnung von PSA der Kategorie III erfordert: 

  • eine EU-Baumusterprüfung durch eine notifizierte Stelle
    (Modul B, Anhang V)

Zusätzlich ist eines der folgenden Verfahren ebenfalls durch eine notifizierte Stelle erforderlich:

  • überwachte Produktprüfungen in unregelmäßigen Abständen in Verbindung mit einer internen Fertigungskontrolle
    (Modul C2, Anhang VII) oder
  • Überwachung des Qualitätssicherungssystems des Herstellers
    (Modul D, Anhang VIII). 
Prüfung von FFP2 und FFP3-Masken Prüfung von FFP2 und FFP3-Masken Prüfung von FFP2 und FFP3-Masken Prüfung von FFP2 und FFP3-Masken
Bild: DMT GmbH & Co. KG

 

Die modern ausgerüsteten Laboratorien von TÜV NORD an den Standorten Essen und Dortmund entsprechen den Anforderungen internationaler Normen. Unser Unternehmen positioniert sich klar als zertifizierte und behördlich überwachte Prüfstelle gegenüber nicht akkreditierten Marktteilnehmern.

TÜV NORD kann als Benannte Stelle, auch Notifizierte Stelle (englisch Notified Body) gemäß Artikel 24 der PSA-Verordnung die partikelfiltrierenden Halbmasken prüfen und zertifizieren und die laufende Produktionsqualität überwachen. Als TÜV NORD GROUP zugehöriges Unternehmen erfüllt die DMT GmbH & Co. KG mit ihrem Luftqualitäts- und Filterprüflabor alle geforderten Kriterien.

 

 

Prüfungen von FFP2- und FFP3-Masken im TÜV NORD-Labor (Video)

 

 

Einsatz der geprüften und zugelassenen Atemschutzmaske nach der Norm EN 149

Mit der Norm EN 149 ("Atemschutzgeräte - Filtrierende Halbmasken zum Schutz gegen Partikeln - Anforderungen, Prüfung, Kennzeichnung") werden Mindestanforderungen für die Masken festgelegt, die je nach Einstufung und Klasse (FFP1 bis FFP3) eine bestimmte Gebrauchsfunktion und mitunter Wiederverwendbarkeit vorweisen müssen.

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

Prüfung von Atemschutzmasken


Anrufe aus Deutschland (kostenlos):

0800-245 7457

psa@tuev-nord.de