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Stilllegung und Rückbau am Ende des Lebenszyklus einer kerntechnischen Anlage

Die Stilllegung einer kerntechnischen Anlage erfolgt entsprechend einem Stilllegungskonzept und ist ein über mehrere Jahre laufender Prozess. Das Stilllegungskonzept umfasst alle Maßnahmen, die den sicheren Einschluss oder den Rückbau der Anlage bis hin zur vollständigen Beseitigung zum Ziel haben.

TÜV NORD bewertet im Auftrag der zuständigen Behörden die geplante Vorgehensweise von der endgültigen Außerbetriebnahme der Anlagen über die Nachbetriebsphase und den Rückbau bis hin zur Entlassung der Anlage aus dem Regelungsbereich des Atomgesetzes.

Hierbei werden insbesondere die geplante Abbaureihenfolge, die Rückwirkung auf den Restbetrieb sowie der Strahlenschutz für das Personal und die Bevölkerung betrachtet. Ferner werden die Errichtung und der Betrieb der Handhabungs- und Konditionierungseinrichtungen sowie des Reststoffmanagements bewertet. Der überwiegende Teil des anfallenden Materials wird über Freigabeverfahren dem Wertstoffkreislauf wieder zugeführt. Ein geringer Anteil wird nach der Konditionierung als radioaktiver Abfall bis zur Inbetriebnahme eines Bundesendlagers zur Zwischenlagerung verbracht.

TÜV NORD ist seit mehr als 25 Jahren für eine große Anzahl von Stilllegungsprojekten gutachterlich tätig, ein einzigartiges Spektrum, das von den Leichtwasserreaktoren russischer und westlicher Bauart bis hin zu diversen Forschungsreaktoren reicht.