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Arbeitnehmerdatenschutz-Fachtagung

Arbeitnehmerdatenschutz-Fachtagung

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Beschreibung

29.11. - 29.11.2022 | Hamburg

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29.11

Arbeitnehmerdatenschutz-Fachtagung

Leider mussten wir die Tagung aus organisatorischen Gründen absagen. Ein Ersatztermin ist derzeit nicht geplant. Weitere Tagungen finden Sie jederzeit unter www.tuev-nord.de/tuk


Die technische Aufrüstung in den Betrieben schreitet weiter voran und damit auch das Gefährdungspotenzial für den Beschäftigtendatenschutz. Neben den gesetzgeberischen Bemühungen für ein neues Beschäftigtendatenschutzgesetz müssen sich Unternehmen wie Behörden mit den datenschutzrechtlichen Folgen aufgrund der neuen Hinweisgeberschutz-Richtlinie befassen, welche in der EU seit dem 17. Dezember 2021 umgesetzt werden muss. Unternehmen wie Behörden sehen sich außerdem zunehmend Cyberangriffen ausgesetzt und reagieren mit Einführung von Sicherheitssoftware. Auch die Einbeziehung von Künstlicher Intelligenz in die Personalarbeit muss kritisch beleuchtet werden. 

Unsere Fachtagung gibt beispielhafte Einblicke in die Praxis und Sie erfahren, welche Maßnahmen sich für Sie als handelnde und verantwortliche Person ergeben. Ausgewiesene Expertinnen und Experten zeigen die arbeits- und datenschutzrechtlichen Grenzen auf. 

Freuen Sie sich auch in diesem Jahr auf spannende Vorträge und kompetente Vortragende, die Ihnen Rede und Antwort stehen. Nutzen Sie die Chance, Ihre Fragen zu stellen. Am Ende der Veranstaltung erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung als Nachweis Ihrer persönlichen Qualifikation. 

Veranstaltungstermine und -orte

Di. 29.11— Di. 29.11.2022

Lindner Park-Hotel Hagenbeck (Hamburg)

Hagenbeckstraße 150, 22527 Hamburg

Teilnahmegebühr

916,30 € inkl. USt (770,00 zzgl. USt) pro Person

Der Preis beinhaltet die Teilnehmerunterlagen.

Clarissa Hörnke-Dobrick

Clarissa Hörnke

TÜV NORD Akademie GmbH & Co. KG
Tagungen und Kongresse
Große Bahnstraße 31, 22525 Hamburg

+49 40 8557-2920
Fax : +49 40 8557-2958

tagungen@tuev-nord.de

Programm

Arbeitnehmerdatenschutz-Fachtagung

09:00

Registration

TÜV NORD Akademie

09:30

Begrüßung und Einleitung in den Tag

Clarissa Hörnke-Dobrick
Frank Henkel

09:45

Kommt ein neues Beschäftigtendatenschutzgesetz? Stand der Entwicklung

Der Vortrag erläutert den aktuellen Diskussionsstand bezüglich der Schaffung eines Beschäftigtendatenschutzgesetzes. Dabei geht er auf aktuelle Initiativen der Bundesregierung ebenso wie auf den Gesetzentwurf, den der DGB zu Beginn des Jahres vorgelegt hat. Unabhängig von den gesetzgeberischen Aktivitäten wird dargestellt, welche praktischen Probleme es für Arbeitgeber und Beschäftigte gibt und welche Regelungsanforderungen sich hieraus für den kollektivrechtlichen Bereich ableiten. Dabei wird neben Hinweisen auf einschlägige rechtliche Aspekte auch die Rechtsprechung aus jüngerer Zeit einbezogen. Der Vortrag geht insgesamt von praktischen Beispielen aus und benennt für bestehende Probleme, womöglich, Lösungsvorschläge, auf die die Betriebsparteien zurückgreifen können.

Prof. Dr. Peter Wedde, Professor für Arbeitsrecht der Informationsgesellschaft, Frankfurt University of Applied Sciences

10:30

Prof. Dr. Peter Wedde Professor für Arbeitsrecht der Informationsgesellschaft, Frankfurt University of Applied Sciences

Zunächst werden kurz die Rechtsgrundlagen für eine Verarbeitung personenbezogener Daten Arbeitsverhältnis dargestellt. Es folgt ein Überblick über die allgemeinen Grundlagen zu Verwertungsverboten. Im Anschluss wird konkret auf Verwertungsverbote bezüglich Nachrichtenverläufen aus Messenger-Diensten eingegangen unter Darstellung der bisher dazu ergangenen Rechtsprechung.

Rechtsanwältin Madelaine Isabelle Baade, Rechtsanwältin, Assoziierte Partnerin, RB Reiserer Biesinger Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Heidelberg

11:15

Kaffeepause im Foyer

11:45

Hinweisgeberschutzgesetz in Deutschland – datenschutzrechtliche Auswirkungen

Whistleblowerhinweise enthalten i.d.R. eine Vielzahl personenbezogener Daten. Ein Fokus sollte auf der datenschutzrechtskonformen Ausgestaltung liegen.

Dr. Cäcilie Lüneborg, RECHTSANWÄLTIN, PARTNERIN, SZA Schilling, Zutt & Anschütz Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Frankfurt a. M.

12:30

Integration eines Hinweisgeberschutzsystems im Unternehmen

Der Entwurf des Hinweisgeberschutzgesetzes verpflichtet Beschäftigungsgeber mit mehr als (i) 250 Beschäftigten ab Inkrafttreten des Gesetzes bzw. (ii) 50 Beschäftigten ab dem 17.12.2023 zur Einrichtung eines internen Meldekanals. Viele Unternehmen müssen daher zeitnah den neuen gesetzlichen Anforderungen genügende Hinweisgebersysteme einrichten.

Dr. Cäcilie Lüneborg, RECHTSANWÄLTIN, PARTNERIN, SZA Schilling, Zutt & Anschütz Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Frankfurt a. M.

13:45

Mittagspause im Restaurant

14:15

Verhaltenskontrolle beim Einsatz von Sicherheitssoftware

Der Impulsvortrag mit anschließender Diskussion dreht sich um die Frage, wie die Absicherung der IT-Landschaft mit den Persönlichkeitsrechten der Beschäftigten in Einklang gebracht werden kann. Nach einem Blick in die technischen Ansätze bekannter IT-Sicherheitslösungen wie Splunk, Defender oder Sophos und deren umfassender Verhaltenskontrolle werden danach Möglichkeiten zur Absicherung des Arbeitnehmerdatenschutzes diskutiert.

Mattias Ruchhöft, Geschäftsführung, dtb - Datenschutz- und Technologieberatung GmbH & Co. KG, Zierenberg

15:00

KI im Beschäftigungsverhältnis

KI und Algorithmen sind in den letzten Jahren zu einem zentralen Bestandteil der Arbeitswelt 4.0 geworden. Aktuell ringt die EU-Kommission um einen weltweit ersten Entwurf einer umfassenden KI-Verordnung. Der Anwendungsbereich reicht vom Recruiting über die Einsatzplanung bis zu mitunter fragwürdigen Leistungsanalysen, die Kündigungen vorbereiten sollen. Der Impuls soll an aktuellen Bsp. aus der Praxis aufzeigen, welche Einsatzmöglichkeiten bestehen und welche rechtlichen Vorgaben existieren.

Dr. Michel Hoffmann, Rechtsanwalt | Fachanwalt für Arbeitsrecht, Küttner Rechtsanwälte PartGmbB, Köln

15:45

Kaffeepause im Foyer

16:00

Abwehrstrategien für Arbeitgeber zum Schutz vor Schadenersatzansprüchen von Beschäftigten nach Art. 82 DSGVO

Bewerber oder Angestellte verfügen mit der Haftungsregel nach Art. 82 DS-GVO über eine für sie finanziell lukrative Anspruchsregel bei DS-GVO-Verstößen. Dadurch sind Arbeitgeber einem unkalkulierbaren Kostenrisiko ausgesetzt, weil jede einzelne Auseinandersetzung theoretisch auch die Tür für alle übrigen Beschäftigten eröffnen kann.

Unternehmen sollten sich vorbereiten, um Haftungsansprüche nach Möglichkeit so weit wie möglich zu verhindern und um berechtigte Forderung finanziell möglichst minimal zu halten.

Dr. iur. Tobias Jacquemain, LL.M, Redakteur bei DataAgenda.de, Köln

16:45

Abschlussdiskussion

17:00

Ende der Veranstaltung

Teilnahmegebühr

916,30 € inkl. USt (770,00 zzgl. USt) pro Person

Der Preis beinhaltet die Teilnehmerunterlagen.

Clarissa Hörnke-Dobrick

Clarissa Hörnke

TÜV NORD Akademie GmbH & Co. KG
Tagungen und Kongresse
Große Bahnstraße 31, 22525 Hamburg

+49 40 8557-2920
Fax : +49 40 8557-2958

tagungen@tuev-nord.de

Weitere Informationen

Teilnehmerkreis

Betriebliche Datenschutzbeauftragte, Behördliche Datenschutzbeauftragte, Leiter*innen und leitende Mitarbeitende der Bereiche: IT-Sicherheit, Revision, Recht, Personal, Geschäftsführende, bei denen Datenschutz ein Chefthema ist sowie Betriebsräte und Rechtsanwält*innen.

Hinweise zur Anreise

Bitte beachten Sie, dass bei Anreise mit dem PKW eine Gebühr von 22,00 € für einen Tiefgaragenplatz im Hotel anfällt. Wir empfehlen daher eine Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Fahrpläne der U-Bahn-Anbindung finden Sie unter www.hvv.de.

Jetzt anmelden

Leider mussten wir die Tagung aus organisatorischen Gründen absagen. Ein Ersatztermin ist derzeit nicht geplant. Gerne informieren wir Sie auch persönlich.