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Symposium Anlagensicherung

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Beschreibung

25.02. - 26.02.2019 |

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25.02

Symposium Anlagensicherung

Das hohe Niveau der Anlagensicherung der kerntechnischen Einrichtungen in Deutschland ist geprägt durch die umfassenden Vorgaben des Regelwerks. Mit der Fortschreibung des Regelwerks werden die jeweils aktuellen Bedrohungsszenarien berücksichtigt. Die novellierten Lastannahmen stellen neue Anforderungen an die sicherungstechnische Auslegung der in Betrieb befindlichen sowie der stillgelegten Anlagen. Vor diesem Hintergrund knüpft TÜV NORD an das erfolgreiche Symposium Anlagensicherung im Februar 2018 an.

Für das Symposium 2019 haben wir wieder praxisrelevante Themen, wie die aktuelle Fortschreibung der Regelwerke und interessante Einblicke in neue Technologien für Sie zusammengestellt. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich während unseres zweitägigen Symposiums vom 25. - 26. Februar 2019 über aktuelle Entwicklungen zu informieren, sich mit Branchenkollegen, Behördenvertretern sowie den TÜV NORD-Sachverständigen auszutauschen, bestehende Kontakte zu pflegen und neue Kontakte zu knüpfen und freuen Sie sich auf eine tolle Abendveranstaltung.

Veranstaltungstermine und -orte

Mo. 25.02— Di. 26.02.2019

Empire Riverside Hotel (Hamburg)

Bernhard-Nocht-Straße 91, 20359 Hamburg

Teilnahmegebühr

773,50 € inkl. USt (650,00 € zzgl. USt) pro Person

Der Preis beinhaltet die Teilnehmerunterlagen und die Verpflegung.

Clarissa Hörnke

Clarissa Hörnke

TÜV NORD Akademie GmbH & Co. KG
Tagungen und Kongresse
Große Bahnstraße 31, 22525 Hamburg

+49 40 8557-2920
Fax: +49 40 8557-2958

choernke@tuev-nord.de

Programm

1. Veranstaltungstag: 25.02.2019

ab 12.30 Uhr

Imbiss & Registration

13.30 Uhr

Begrüßung und Einleitung in das Thema

Dr. Astrid Petersen, Geschäftsführung, TÜV NORD EnSys GmbH & Co. KG, Hamburg

Block 1: Neues vom SEWD-Regelwerk – Moderation: Holger Lucassen

13.45 Uhr

Neues vom SEWD-Regelwerk

Der Vortrag gibt einen Überblick über die aktuellen und bevorstehenden Arbeiten und Änderungen im Regelwerk zur Sicherung radioaktiver Stoffe. Besonders erwähnt werden die AtG-Novelle, die Evaluation der Lastannahmen ortsfester Anlagen, Weiterentwicklung des SEWD-Regelwerks IT, der RENEGADE- Rahmenplan KKW sowie die Umsetzung des SEWD-Regelwerks für die Beförderung von Kernbrennstoffen.

Dr. Edgar Mergel, Referat S I 6 „Nukleare Sicherung“, BMU, Bonn

14.15 Uhr

IAEA-Regelwerk zur Sicherung

Die IAEA arbeitet intensiv an der Vervollständigung ihres Regelwerks für die kerntechnische Sicherung: Nuclear Security Series (NSS). Auf den vier Ebenen Grundsätze, Empfehlungen, Umsetzungsanleitungen und Leitlinien soll der gesamte Regelungsumfang zur Sicherung von Kernmaterial, kerntechnischen Anlagen, Transporten und sonstigen radioaktiven Stoffen einschließlich IT-Sicherheit abgedeckt werden. Die Regelwerksarbeit der IAEA wird von deutscher Seite unterstützt. Ziel ist es, internationale Trends der Sicherung im nationalen Regelwerk zu berücksichtigen und in Deutschland bewährte Verfahren zur Sicherung in internationale Empfehlungen einfließen zu lassen.

Dipl.-Ing. Udo Weizel Abteilung Sicherung, Fachgebietsleiter „Grundlagen der Sicherung“, Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) gGmbH, Berlin

14.45 Uhr

Sicherung von Castortransporten

Salaheddine Rezgui, Daher Nuclear Technologies, Hanau

15.15 Uhr

Kaffeepause im Foyer

Block 2: Lastannahmen und Härtung – Moderation: Holger Lucassen

15.45 Uhr

Terroristischer Flugzeugangriff aus atomrechtlicher Perspektive – Vorgaben, Genehmigungspraxis, Streitfragen

Die rechtliche Einordnung und Handhabung des Szenarios „Terroristischer Flugzeugangriff“ beschäftigt die atomrechtliche Genehmigungspraxis ebenso wie die höchstrichterliche Rechtsprechung dazu seit Jahren. Es handelt sich um eine zentrale SEWDThematik, die sowohl im Hinblick auf die rechtlichen Vorgaben, die Genehmigungspraxis als auch in den nachfolgenden verwaltungsgerichtlichen Streitverfahren von besonderer Bedeutung ist.

Prof. Dr. Tobias Leidinger, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Verwaltungsrecht Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Düsseldorf

16.15 Uhr

Aufgaben des Nationalen Lage- und Führungszentrums Sicherheit im Luftraum

Der Vortrag erläutert Aufgaben und Verantwortlichkeiten im ressortübergreifenden nationalen Lageund Führungszentrum. Die Gewährleistung der Sicherheit im deutschen Luftraum erfordert aufgrund der unterschiedlichen Zuständigkeiten bei der Abwehr von Gefahren aus der Luft ein ganzheitliches Vorgehen der Ressorts für Verteidigung, Verkehr und Inneres sowie der nachgeordneten Bereiche.

Oberstleutnant i. G. Karsten Olf Dezernatsleiter Bundeswehr – Zentrum Luftoperationen, Uedem

Dirk Hasenau, Erster Polizeihauptkommissar Bundespolizeipräsidium, Uedem

16.45 Uhr

Erfahrungen bei der Übertragung der Standortzwischenlager auf die BGZ aus Anlagensicherungssicht

Nachdem der Übergang der zentralen Zwischenläger Ahaus und Gorleben im Rahmen gesellschaftsrechtlicher Übertragung von der GNS Gesellschaft für Nuklear-Service mbH auf die BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung mbH bereits zum 01.08.2017 erfolgte, hat die BGZ zum 01.01.2019 auch den Betrieb der Standort-Zwischenlager nach § 6 AtG an den Standorten der deutschen Kernkraftwerke übertragen bekommen. Der Vortrag beschreibt die Erfahrungen bei der Übertragung der Standortzwischenlager auf die BGZ aus Anlagensicherungssicht.

Georg Tekotte, Abteilungsleiter TBX „betriebliche Fachkoordination“, Objektsicherungsbeauftragter und IT-Sicherheitsbeauftragter der BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung mbH, Essen

17.15 Uhr

Härtung der Zwischenläger – und dann?

Mit der Stilllegung der Kernkraftwerke werden diese bislang in der höchsten Sicherungskategorie eingestuften Anlagen keine führende Rolle in der Weiterentwicklung des kerntechnischen Regelwerks für den Bereich der Anlagensicherung mehr spielen. Dahingegen zählen nun die Zwischenläger auch zu den kerntechnischen Einrichtungen der höchsten Sicherungskategorie. Ist die Weiterentwicklung des Regelwerks für den Schutz gegen Störmaßnahmen oder sonstige Einwirkungen Dritter mit der Härtung der Zwischenläger abgeschlossen? Wie können wir aus den Erfahrungen bei der Sicherung von Kernkraftwerken und auch durch das Härtungsverfahren bei den Zwischenlägern lernen und das Sicherungsniveau in Deutschland auch im internationalen Vergleich weiterhin hochhalten?

Dipl.-Ing. Alexander Rduch, Abteilung Sicherung, Fachgebietsleiter „Internationale Projekte der Sicherung“, Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) gGmbH, Köln

17.45 Uhr

Diskussionsrunde und Zusammenfassung

18.00 Uhr

Ende des ersten Veranstaltungstages

ab 18.45 Uhr

Abendveranstaltung bis ca. 22.00 Uhr

2. Veranstaltungstag: 26.02.2019

Block 3: IT-Security – Moderation: Dr. Thomas Riekert

9.00 Uhr

Social Engineering: Neue Daten aus der dunklen Seite

Die Methode ist natürlich nicht neu. Und Robin Sage ist allen bekannt. Zwei Aspekte aber haben sich in den letzten Jahren im Bereich Social Engineering verändert: Zum einen wachsen die hinterlassenen Datenspuren kontinuierlich, zum anderen können böswillige Dritte durch die Auswertung von Data Breaches auch größere Mitarbeiteranzahlen präzise angehen. Durch Verkettung mehrerer „Ansprachen“, etwa Identitätsübernahme und Erpressung, können komplexe Angriffe zur Informations- und Zugangsgewinnung inszeniert werden.

Prof. Dr. Martin Grothe, Geschäftsführer Complexium GmbH, Berlin

9.30 Uhr

IT-Security für KMU – Ein Ansatz für ein Managementsystem

VdS Schadenverhütung hat einen zertifizierungsfähigen Standard zur Informationssicherheit veröffentlicht, der erstmalig speziell auf die Bedürfnisse von KMU ausgerichtet ist. Es entstand der Standard VdS 10.000, der minimale organisatorische Anforderungen mit solchen zu Analyse, Technik, Betrieb und Prävention kombiniert und dennoch ein robustes Schutzniveau bietet. Zusätzlich werden ein kostenloses, webbasiertes Tool zur Selbstbewertung und ein eintägiges Quick-Audit angeboten.

Markus Edel, Abteilungsleiter Cyber-Security und Managementsysteme, Stv. Leiter der Zertifizierungsstelle Managementsysteme VdS Schadenverhütung GmbH; Köln

10.00 Uhr

Forensik – Beweissicherung und Untersuchung von IT-Systemen

Bei Forensik denken viele zuerst an Mord und Leichen. Aber auch Server, Laptops, USB-Sticks und andere Geräte müssen gerichtsverwertbar untersucht werden. Denn nur so hat man bei einem ITSicherheitsvorfall die Gewissheit, alles getan zu haben, um den Vorfall in den Griff zu bekommen. Welche Methoden es dabei gibt, was man beachten muss, um Beweise nicht zu zerstören und warum Timeline-Analysen wichtig und schwierig sind, soll hier vorgestellt werden.

Dr. Alexander Schinner, Telekom Security, Principal Security Consultant T-SYSTEMS International GmbH – Hamburg

10.30 Uhr

Facebook & Co. – Fluch oder Segen

Immer noch steigen die Mitgliederzahlen der sozialen Medien. Dabei gehen zunehmend mehr Gefahren einher. Welche sind dies und wie kann man sich davor schützen?

Ernst Marschall, Leiter Unternehmenssicherheit Rohde und Schwarz GmbH & Co. KG München

11.00 Uhr

Kaffeepause im Foyer

Block 4: Bauliche Schutzkonzepte – Moderation: Dr. Thomas Riekert

11.30 Uhr

Technische Richtlinie mobile Fahrzeugsperren des Polizeitechnischen Instituts

Welche mobilen technischen Mittel gibt es, um Fahrzeuge effektiv zu stoppen? Wie kann die Leistungsfähigkeit solcher Systeme nachvollziehbar belegt werden und welche Kategorisierung muss getroffen werden, um für die jeweiligen Bedingungen das richtige System auszuwählen? Eine einberufene Bund- Länder-Arbeitsgruppe befasste sich intensiv mit diesen Fragen.

Annika Potthast, Polizeitechnisches Institut, Münster

12.00 Uhr

Validierung und Optimierung von mobilen Fahrzeugsperren anhand numerischer Berechnungen

Die Anforderungen an mobile Fahrzeugsperren sind mit der gleichnamigen TR gegeben. Die dort vorgesehene Produkt-Zertifizierung sieht Aufpralltests vor. Numerische Berechnungen an einem Modell der mobilen Fahrzeugsperre ermöglichen eine wirtschaftliche Vordimensionierung. Anschließend durchgeführte Aufpralltests dienen der Validierung des Modells, an dem Parameterstudien bezüglich der Einwirkungen als auch der Widerstände durchgeführt werden, um die Anforderungen der TR zu erfüllen.

Dr. Nina Wieczorek, Fachreferentin Dynamische Lastsimulation/ Strukturdynamik, TÜV NORD EnSys GmbH & Co. KG, Hannover

12.30 Uhr

Perimeter Sicherheit – wirksamer und praktikabler Durchfahrtsschutz mit Sicherheitsschranken, -barrieren und –pollern

Neben einem Kurzüberblick über die bestehenden Sicherheitsstandards besteht der Fokus des Vortrages auf der Implementierung des Durchfahrtschutzes in das Absicherungskonzept und in die Prozessabläufe der kerntechnischen Anlagen. Der Zuhörer erhält praktische Planungshilfen und Vorschläge für die Konzeption eines auf die jeweilige Anlage zugeschnittenen Durchfahrtschutzkonzeptes.

Günter Ludwig, Leiter Stahlbau, Perimeter Sicherheit, Ballistisches Schießzentrum, SÄLZER GmbH, Marburg

13.00 Uhr

Abschlussdiskussion und Schlussrede

Dr. Thomas Riekert, TÜV NORD EnSyS GmbH & Co. KG, Hamburg

13.15 Uhr

Gemeinsames Mittagessen im Restaurant

14.15 Uhr

Ende der Veranstaltung

Wichtiger Hinweis

Die Inhalte der Vorträge und Diskussionen auf dem Symposium Anlagensicherung unterliegen dem Geheimschutz. Für die Teilnahme an diesem Symposium ist der Umgang mit Informationen des Geheimhaltungsgrades VS-NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH mit der Anmeldung nachzuweisen. (Merkblatt über die Behandlung von Verschlusssachen des Geheimhaltungsgrades „VS – NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH“ Anlage 4 des Handbuches für den Geheimschutz in der Wirtschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie).

Teilnehmerkreis

Das Symposium richtet sich an Fach- und Führungskräfte, die als verantwortliches Personal für die Sicherung kerntechnischer und strahlenschutzrelevanter Anlagen tätig sind sowie an Mitarbeiter von Genehmigungs- und Aufsichtsbehörden, Beamte der Landespolizeibehörden und interessierte Personen aus diesem Kreis.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt - sichern Sie sich online Ihren Platz, oder nehmen Sie persönlichen Kontakt zu uns auf.

Hinweise Anreise

Bitte beachten Sie, dass bei Anreise mit dem PKW eine Gebühr von 20,00 € für einen Tiefgaragenstellplatz anfällt. Zusätzlich gibt es ein öffentliches Parkhaus gegenüber dem Haupteingang des Tierparkes. Gegen eine Tagesgebühr von 4,00 € können Sie Ihr Fahrzeug auf einem der neun Decks abstellen. Das Hotel Lindner Park-Hotel Hagenbeck befindet sich auf der gegenüberliegenden Straßenseite.

Wir empfehlen daher eine Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Fahrpläne der U-Bahn-Anbindung finden Sie unter www.hvv.de.

Rabatte

Behördenvertreter erhalten einen Rabatt von 50 % auf die Teilnahmegebühr.

Clarissa Hörnke

Clarissa Hörnke

TÜV NORD Akademie GmbH & Co. KG
Tagungen und Kongresse
Große Bahnstraße 31, 22525 Hamburg

+49 40 8557-2920
Fax: +49 40 8557-2958

choernke@tuev-nord.de

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