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Mit der letzten Verordnung zur Sicherheitsprüfung (SP) hat der Gesetzgeber die Anzahl der Prüfungen bei neuen Fahrzeugen reduziert. Wer prüfen darf, wie die Prüfung verläuft und was dokumentiert wird erfahren Sie hier.

Die vormals als BSU und ZU bekannte Sicherheitsprüfung ist eine Sicht-, Wirkungs- und Funktionsprüfung bei Nutzfahrzeugen.

Dabei ist die SP ist keine "Rundum-Prüfung“: Sie konzentriert sich auf wichtige verschleißbehaftete und reparaturanfällige Teile bzw. Systeme des Fahrzeuges, die maßgeblichen Einfluss auf Fahrzeugsicherheit und Umweltauswirkung haben. Dazu gehört das Fahrgestell, das Fahrwerk, die Verbindungseinrichtung, die Lenkung, Reifen und Räder, die Auspuffanlage, die Bremsanlage und die Schließkräfte an kraftbetätigten Türen.

Ist das Fahrzeug ohne Mängel, so wird die Prüfmarke erteilt. Die Prüfmarke wird hinten links am Fahrzeugheck auf der Prüfplakette angebracht. Der Pfeil der Marke zeigt auf den Monat, in dem das Fahrzeug wieder zur SP vorgeführt werden muss. Auf der Prüfplakette sind die letzten sieben Ziffern oder Zeichen der Fahrzeug-Identitäts-Nummer vermerkt. Die Farbkennzeichnungen der Prüfmarke sind übrigens gleich den Farben der Plaketten für HU und AU. 

Ihre Ansprechpartner für die Sicherheitsprüfung

Hier finden Sie Hilfe oder können sich zur Sicherheitsprüfung anmelden:

  • Amtlich anerkannte Sachverständige oder Prüfer für den Kraftfahrzeugverkehr (aaSoP) der Technischen Prüfstellen und Prüfingenieure der Überwachungsorganisationen
  • Anerkannte Kfz-Werkstätten

Die Befugnis zur SP-Durchführung erteilen die zuständigen obersten Landesbehörden oder die von ihnen bestimmten Stellen wie Handwerkskammern oder Kfz-Innungen. Kfz-Werkstätten, die die SP durchführen wollen, müssen den erfolgreichen Abschluss einer Schulung nachweisen und das Regelwerk der ausstellenden Betriebsorganisation einsehbar machen.

Bremsprüfung im Haus? TÜV NORD Mobilität kann helfen

Für die Durchführung der Bremsprüfung bei HU und SP sind stückgeprüfte Bremsprüfstände vorgeschrieben. Werkstätten und Fuhrparks können – falls sie selbst über keinen Bremsprüfstand verfügen - die Untersuchung an einer technischen Prüfstelle von TÜV NORD oder an einer hierfür anerkannten Fachwerkstatt durchführen lassen.

Die Anschaffung eines eigenen Bremsprüfstandes ist eine weitere Option. Damit kann die HU und SP in Ihrem Haus erfolgen, entweder durch Mitarbeiter von TÜV NORD können oder durch Sie selbst: Dafür müssen Sie eine Prüfung zur Durchführung der SP in eigener Verantwortung und mit den daraus resultierenden Verpflichtungen ablegen.

Haben Sie weitere Fragen zu diesem Thema? Wir freuen uns auf Ihre Anfragen!

Dokumentation und Kontrolle: Das sollten Sie wissen

Der Fahrzeughalter ist zum Führen eines SP-Prüfbuches verpflichtet. Bei jeder Sicherheitsprüfung fertigt der Prüfer ein Prüfprotokoll an und dokumentiert die Ergebnisse in einem Prüfbuch. An SP-pflichtigen Fahrzeugen werden bei der Prüfung entsprechende Schilder angebracht und die Prüfmarken für die nächste fällige SP zugeteilt. Das SP-Schild, Größe 80 x 60 mm, ist aus Kunststoff oder Metall.

Im Gegensatz zur Hauptuntersuchung (HU) gibt es bei der Sicherheitsprüfung keine Unterscheidung von geringen oder erheblichen Mängeln; jeder festgestellte Mangel muss behoben werden, bevor die Bestätigung der SP erfolgt. Versäumt der Fahrzeughalter die SP, darf die HU nicht durchgeführt werden. In diesem Fall muss der Prüfer zunächst eine SP und anschließend eine HU - reduziert um die SP-Prüfpunkte - vornehmen.

Autohaus + Werkstatt

TÜV NORD Mobilität GmbH & Co. KG

0800 800 80 74

vertrieb-mobilitaet@tuev-nord.de